Zukunft Intralogistik: Unsere Highlights von der LogiMAT 2026
Seit vielen Monden wird Stuttgart jeden März zur Hauptstadt der Intralogistik. Für drei Tage lockt die führende Branchenmesse LogiMAT Jahr für Jahr tausende Besucher:innen aus aller Welt in die Schwabenmetropole. Wir sind seit der ersten Stunde mit dabei, um die Messeauftritte unserer Kunden zu begleiten. Die größten Trends in diesem Jahr: (wenig überraschend) künstliche Intelligenz und Robotik.
In der Logistikarena
In diesem Jahr ging die LogiMAT unter dem Motto „Passion for Details“ an den Start. Wie sich diese Details zu einem hocheffizienten Gesamtbild zusammensetzen, präsentierten unsere Kunden SYNAOS und Wiferion gemeinsam mit KUKA und AUMOVIO Robotic Solutions am Gemeinschaftsstand B61 in Halle 8. In der „Interoperability Arena“ zeigten die Partneraussteller auf mehr als 600 Quadratmetern die Vorteile ganzheitlicher Intralogistikkonzepte, die Leitstand, Robotik, manuelle Fahrzeuge und Infrastruktur aus einem Guss bieten. Vor Ort konnten Messebesucher:innen in Live-Szenarien beobachten, wie diese einzelnen Bausteine zusammenarbeiten. Von zentraler Bedeutung für das Interoperabilitätskonzept sind die herstellerunabhängige Orchestrierungssoftware SYNAOS Intralogistics Platform sowie die Ladelösungen von Wiferion zur kontaktlosen Energieversorgung. Das besondere Highlight fürs Team additiv: Unsere Kolleg:innen Lina und Bastian durften das Pressefrühstück am zweiten Messetag begleiten. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellten die Aussteller zahlreichen Medienvertreter:innen ihr Konzept einer interoperablen Logistik vor.
Unsere Messe-Highlights
Zusätzlich stellten auf der LogiMAT sieben weitere unserer Kunden ihre neuesten Innovationen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Intralogistik vor. Dabei gab es eine Menge spannender und vielfältiger Neuheiten zu entdecken – insbesondere in den Rubriken Softwarelösungen und Robotiksysteme.
Besonders im Fokus standen dabei Produkte, die einen effektiven Logistikeinsatz mittels künstlicher Intelligenz ermöglichen. So präsentierte der WMS-Spezialist PSI drei Erweiterungen seiner Plattform PSIwms AI, die KI zum unkomplizierten Helfer im Logistikalltag machen: einen Business Assistant, eine KI-gestützte Dokumentation und einen Konfigurationsassistenten. Auch Logistics Reply zeigte, wie KI den operativen Alltag der Logistik verändern wird. Mit der neuen Lösung GaliLEA Dynamic Intelligence ermöglicht der WMS-Anbieter, KI-Agenten zu erstellen, die Prozessdaten auswerten, Anomalien erkennen und Entscheidungen ad-hoc unterstützen. Gleichzeitig informierte Systemintegrator Unitechnik darüber, wie Logistikprozesse mithilfe eines digitalen Zwillings im laufenden Betrieb optimiert werden können.
Dass KI auch in der Robotik enormes Potenzial bietet, verdeutlichte Sereact mit seinem Vision-Language-Action-Modell Cortex. Mit dieser Lösung können Roboter neue Produkte sofort kommissionieren, ohne Programmieraufwand oder Testläufe. In der Rubrik mobile Robotik zeigte AGV-Experte SAFELOG die Vorteile einer agentenbasierten Schwarmarchitektur, die ohne zentralen Leitstand auskommt. Ebenfalls im Bereich der Lagerautomatisierung ist die von item präsentierte elektromechanische Freigabeeinheit mit integrierter Sensorik angesiedelt, die mechanische Stopper ersetzt.
Auch das Wiedersehen mit alten (und jungen) Bekannten war ein besonderes Highlight. In entspannter Atmosphäre kamen wir mit neuen wie vertrauten Kontakten ins Gespräch und tauschten uns über Eindrücke von der Messe, aktuelle Kommunikationsthemen und darüber hinausgehende Entwicklungen aus. Dabei ergaben sich zahlreiche neue Verbindungen sowie interessante Perspektiven aus unterschiedlichen Unternehmen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Bei der Standparty am ersten Messeabend lud SYNAOS seine Gäste zu kühlen Getränken ein. Insgesamt ein stimmiger Mix aus fachlichem Austausch und persönlichem Networking.
Nach der LogiMAT …
Es hat sich einmal mehr gezeigt, wie sich die Logistik weiterentwickelt. Ganz deutlich wird das am Thema künstliche Intelligenz. Während noch vor einem Jahr viel über Konzepte gesprochen wurde, waren in diesem Jahr spürbar mehr Lösungen mit ganz praktischem Nutzen für Anwender:innen zu sehen.
Auch wir konnten vielversprechende Impulse für zukünftige Projekte mitnehmen und viele neue Kontakte knüpfen. Zurück in Montabaur gibt es für uns jetzt eine Menge zu tun. Angesichts dessen ist natürlich klar: Auch die LogiMAT 2027 wird nicht ohne additiv stattfinden.