Mein Praktikum bei additiv

Als es in der Schule hieß, dass wir praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln müssen, war ich erstmal überfordert. Da ich die nächsten zwei Jahre noch zur Schule gehe, hatte ich mir außerhalb noch keine wirklichen Gedanken gemacht. Dennoch lag mein Interesse schon immer bei den sozialen Medien & Co.

Also machte ich mich auf die Suche, ob es hier in Montabaur ein Praktikum in dieser Richtung gab. Relativ schnell stieß ich auf die Seite von additiv. Da mich alles überzeugte, war mir klar: Hier möchte ich mein Praktikum absolvieren. Gesagt. Getan.

Bereits am ersten Tag wurde ich mit offenen Armen empfangen. Ich fühlte mich von Anfang an wohl und willkommen im Team. Ziel war es, einen Einblick in die Praxis der Öffentlichkeitsarbeit und Medienkommunikation zu gewinnen und typische Aufgaben aus dem Agenturalltag kennenzulernen. Jeder aus dem Team hat sich viel Zeit für mich genommen und mir alle Abläufe ausführlich erklärt. Vom Backoffice bis zur Verteilererstellung für eine Pressemitteilung war alles dabei.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass das zweiwöchige Praktikum sehr lehrreich war und mir einen praxisnahen Einblick in die Arbeit einer PR-Agentur gegeben hat. Besonders spannend fand ich die Verbindung von klassischen Presseaufgaben mit modernen Social-Media-Formaten. Die Arbeit an konkreten Aufgaben hat mir sehr dabei geholfen, meine Selbstständigkeit anzukurbeln. Dank des motivierten Teams habe ich ein positives Bild vom späteren Arbeitsleben bekommen!

Zwischen breit gefächerten Aufgaben und neuen Erkenntnissen wurde mir schnell klar: Wenn meine Kolleg:innen beide Hände voll zu tun haben, bin ich wie eine dritte Hand im Team – eine zusätzliche Spielerin auf dem Feld, die dort einspringt, wo es gerade eng wird. Diese Unterstützung ist es, die die Rolle als Werkstudentin so wichtig und wertvoll macht.

Ich studiere Digitales und Internationales Marketing und neben meinem Studium ist es mir wichtig, auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Und wo ginge das besser als in einer Agentur, in der sich alles um Content dreht? Natürlich nirgends. additiv ist für mich also genau der richtige Job, um mich weiterzuentwickeln, Neues zu lernen und an Herausforderungen zu wachsen. Eines wurde mir gleich am Anfang bewusst: Langweilig wird es hier nicht. Die Aufgaben sind so vielfältig wie die Kunden, die wir betreuen.

Mittendrin statt nur dabei

Natürlich gibt es viel Neues zu lernen: von neuen Tools über unterschiedliche Textformate bis hin zu neuen Themenwelten, fast wie neue Spielzüge, die man Schritt für Schritt versteht. Durch mein Team, das mich wirklich mitnimmt, statt nur zu unterstützen, kann ich direkt Fortschritte sehen. Ich bin hier nicht „die Werkstudentin für die übrigen Aufgaben“, sondern ein Teil der Agentur. Schon früh wurden mir eigene Aufgabenbereiche und Verantwortung anvertraut. Mit einem frischen Blickwinkel gehe ich Aufgaben auch mal anders an und bringe neue Impulse ins Team. Daran wachse ich nicht nur persönlich, sondern auch das Zugehörigkeitsgefühl wird gestärkt.

Gerade in Agenturen, in denen vieles parallel läuft und immer etwas los ist, ist es Gold wert, jemanden im Team zu haben, der anderen den Rücken freihält. In meiner Rolle als Werkstudentin gehört genau das zu meinen wichtigsten Aufgaben. Meine Tage laufen oft anders als geplant – hier eine Last-Minute-Recherche, dort ein schneller Instagram-Post, der noch fertig werden muss. Ich wechsle oftmals schnell zwischen meinen To-dos, stelle mich immer wieder auf etwas Neues ein und bleibe flexibel. Und genau das macht diese Rolle nicht nur wichtig fürs gesamte Team, sondern auch unglaublich spannend für mich.

 

 

Agenturarbeit ist Teamarbeit

Als Werkstudentin schieße ich vielleicht nicht das Tor, aber ich bereite den entscheidenden Zug mit vor – damit das Team am Ende gemeinsam das Spiel gewinnt. Auf diesem Weg begegne ich ständig neuen Themen, werde gefordert und lerne immer mehr dazu. Aus jedem Schritt kann ich etwas mitnehmen für den nächsten.

Und immer wieder merke ich: Kein Tag gleicht dem anderen, Herausforderungen lassen sich im Team am besten bewältigen und jede Rolle ist dabei erfolgsentscheidend.

 

2025: Was bisher geschah…

Labubus sind die neuen Monchhichis, Ozzy Osbourne ist dem Rock-Himmel beigetreten (mit Fledermausflügeln statt Engelsflügeln) und Culcha Candela kommt nicht zu deinem Geburtstag, Mausi. Kaum zu glauben, aber das alles ist innerhalb eines Jahres passiert. Doch auch im Hause additiv hat sich in den letzten 12 Monaten einiges getan…

Mit der Einbindung des KI-Modus auf Google in diesem Jahr ist künstliche Intelligenz quer durch die Bevölkerungsschichten nun endgültig fester Bestandteil der digitalen Recherche geworden. Für uns keine große Überraschung, sondern eine logische Konsequenz aus der Vielzahl von Tools und Techniken, die sich rund um KI entwickelt haben. Unsere Inhalte zielen seit jeher darauf ab, komplexe Themen verständlich zu erklären und Entscheidungsprozesse vorzubereiten. Genau diese Klarheit, fachliche Tiefe und Struktur sind es, die in KI-gestützten Such- und Antwortsystemen an Bedeutung gewinnen – und deshalb einen entscheidenden Vorteil für Unternehmen und Marken bieten.

2025 hat deutlich gemacht, dass Sichtbarkeit im B2B nicht mehr nur über Lautstärke oder reine Reichweite entsteht. Entscheidend ist, ob Inhalte als relevant, verlässlich und einordnend wahrgenommen werden. Dabei werden auch Veröffentlichungen in der unabhängigen Fachpresse, das Erscheinen auf Vergleichsplattformen und Auszeichnungen immer wichtiger, da die KI auch seriöse Quellen dieser Art zur Antwortfindung miteinbezieht. Für unsere Kunden bedeutet das: Wer in der digitalen Recherche eine Rolle spielen will, muss echte Antworten entlang der Buyer’s Journey und orientiert an realen Fragen aus Vertrieb und Markt liefern. KI wird zum Stakeholder, den man nicht mehr ignorieren kann.

Substanz schlägt Show

2025 hat geliefert. Zum Beispiel auf der LogiMAT. Die wichtigste Messe der Intralogistik, viel Technik, viel Tempo und ein ziemlich starkes Signal für unsere Kunden aus der Logistikbranche. Besonders stolz waren wir auf PSI, die mit PSIwms AI  den Wettbewerb „BESTES PRODUKT 2025“ gewannen. Und zwar für KI, die nicht nur gut klingt, sondern im operativen Alltag funktioniert. Genau solche Lösungen verdienen Aufmerksamkeit.

Wir durften uns dieses Jahr auch selbst fest auf die Schulter klopfen. Beim PR Report Award schafften wir es auf die Shortlist – gemeinsam mit unserem Kunden Sereact gleich in zwei Kategorien: Business-to-Business sowie Technologie & Innovation. Zwei Nominierungen für einen Case, der zeigt, dass man KI nicht aufblasen muss, damit sie wirkt.

Nicht ohne mein Team

In diesem Jahr haben wir uns auch bewusst Zeit jenseits von Projekten und Timings genommen. Im Sommer trafen wir uns mit unseren Liebsten im Schlepptau in einer Grillhütte mitten im Maisfeld. An diesem ausgelassenen Nachmittag, der sich für einige bis in die Nacht ausdehnte, lernten wir nicht nur die Partner:innen und Sprösslinge unseres Teams kennen, sondern sahen auch alte Gesichter wieder: Kolleg:innen, die sich in Elternzeit befinden, haben sich unter die Menge gemischt und es war, als wären sie keinen Tag lang weg gewesen!

Im Oktober folgte der Agenturausflug nach Trier. Gemeinsam folgten wir den gut erhaltenen Spuren der alten Römer und frischten unsere Latein-Kenntnisse auf. Genau die Art von Tagen, die mehr bringen als jedes Teammeeting. Und ja, es gab auch neuen additiv Merch. Stylische Kappen und praktische Jute-Beutel, die garantiert zu jedem einzelnen unserer individuellen Outfit-Styles passen.

Ein so wertvolles Jahr verdient natürlich auch einen angemessenen Abschluss: Bei einem guten Abendessen und einem noch besseren Nachtisch wurde es schon fast sentimental. Das lag bestimmt an unserem selbstgemachten Kalender. Eine kleine Aufmerksamkeit an unsere Chefs mit 12 Seiten des a-Teams – natürlich von der Schokoladenseite (sorry Heidi, dein Foto brauchen wir nicht)!

Unterm Strich war 2025 ein Jahr, das nicht nur funktioniert, sondern sich auch einfach gut angefühlt hat.

Mittendrin statt nur dabei: Mein erstes Jahr als Azubine bei additiv.

Mein erstes Ausbildungsjahr als Medienkauffrau bei additiv liegt hinter mir – viele Monate voller neuer Erfahrungen, spannender Projekte und Aha-Momente.

Aber von Anfang an:

Schon während meiner Schulzeit wusste ich, dass ich später in die Medienbranche möchte. Besonders mein Praktikum in einer Werbeagentur in der 10. Klasse hat diesen Wunsch bestärkt. Trotzdem bin ich nach der Realschule zunächst weiter zur Schule gegangen, um Abitur zu machen.

Zwischen Leistungsdruck und Realschüler-Image, das ich bis zum Ende nicht loswurde, fühlte ich mich auf dem Gymnasium nicht wirklich wohl. Es war einfach nicht das Richtige für mich.

Gegen Ende des ersten Halbjahres der 12. Klasse kam mir immer öfter der Gedanke: „Ich weiß doch sowieso, was ich beruflich machen will, was mache ich eigentlich noch hier?“

Also begann ich, mich nach passenden Ausbildungsberufen umzusehen. Zuerst habe ich mich als Mediengestalterin für Bild und Ton sowie Digital und Print beworben, weil mir das kreative Arbeiten im Praktikum in der Werbeagentur besonders viel Spaß gemacht hat. Mir ist dabei schnell aufgefallen, dass es in unserer Gegend recht wenige Ausbildungsplätze in dieser Richtung gibt. Also habe ich nach anderen spannenden Berufen im Medienbereich recherchiert und bin dabei auf die Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print gestoßen.

Ausbildung zum Medienallrounder

Was mich daran so gereizt hat? Die Mischung aus kreativen Aufgaben, etwa dem Schreiben von Texten oder dem Erstellen von Bildmaterial, und dem kaufmännischen Bereich. Damit mache ich sozusagen eine Ausbildung zum Medienallrounder.

Meine Mutter stieß über Social Media auf die Stellenausschreibung von additiv und zeigte sie mir sofort. Daraufhin habe ich mich beworben und wurde ziemlich schnell zu einem persönlichen Gespräch eingeladen – das netteste Kennenlerngespräch, das ich je hatte. Nach einem kurzen dreitägigen Praktikum kam bald die Zusage.

Im August 2024 startete auch schon meine Ausbildung und ich wurde sofort herzlich als erster Azubi bei additiv im Team aufgenommen. Schon ab dem ersten Tag war ich mitten im Agenturalltag.

Besonders schön ist, wie offen und hilfsbereit das Team ist. Von Anfang an habe ich mich als Teil der Agentur gefühlt, ich kann jederzeit Fragen stellen und bekomme abwechslungsreiche Aufgaben. Diese Unterstützung hat mir beim Lernen und Verstehen sehr geholfen.

Mein erstes Ausbildungsjahr

Von Anfang an wurde ich in echte Projekte eingebunden und konnte in verschiedenen Teams unterstützen – zum Beispiel in der Buchhaltung. Dort erhalte ich die perfekte Praxisergänzung zu meinem Berufsschulfach Steuerung und Kontrolle, in dem ich alles über das System der Buchführung lerne. Ich sage nur: Soll an Haben!

Seit etwa einem halben Jahr unterstütze ich zudem in einigen Kundenteams. Ich nehme an den wöchentlichen Jour-Fixe-Terminen teil und übernehme viele organisatorische Aufgaben im Hintergrund. Besonders viel Freude bereitet mir das Schreiben von Social-Media-Posts und das Erstellen passender Grafiken.

Diese Vielseitigkeit an Aufgaben sorgt dafür, dass es nie langweilig wird.

Nun habe ich mein erstes Lehrjahr als Azubine bei additiv hinter mir und ich habe schon unglaublich viel gelernt. Sowohl theoretisch in der Berufsschule als auch praktisch bei der Arbeit in der Agentur.

Ich bin gespannt auf das, was die nächsten beiden Jahre noch bringen werden!

The Good, The Bad and The Creative

„Mediengestalter? Das klingt ja cool! War das schon immer deine Leidenschaft?

Sätze wie dieser bringen mich regelmäßig zum Schmunzeln – denn die Mediengestaltung war weder mein großer Kindheitstraum noch ein plötzliches Erwachen. Vielmehr war es ein klassischer Mittelweg.

Die Kreativität an sich wurde mir wohl bereits in die Wiege gelegt. Musik, Malerei und andere bildnerische Künste: Den Hang dazu habe ich meinen Eltern zufolge schon seit ich einen Stift halten kann. Nach der Schule holte mich dann aber das ein, was die meisten früher oder später einholt: eine Vernunftsentscheidung. Will ich studieren? Eine Ausbildung machen? Und wenn ja, was? Ich wusste, dass ich wahrscheinlich mit keiner Kunstform von heute auf morgen ein geregeltes Einkommen generieren kann, Talent hin oder her.

Von Pinsel und Stift zu Maus und Tastatur

Letztendlich fiel die Entscheidung doch relativ schnell – ich werde Mediengestalter. Der eben erwähnte Mittelweg: Ich kann einen kreativen Beruf ausüben, genieße aber gleichzeitig alle Vorzüge eines geregelten Arbeitsalltags. Die erste Ausbildung war schulisch, die zweite beruflich. Noch während dieser zweiten Ausbildung zog es mich bereits in die Selbstständigkeit. Ich hatte mir zu diesem Zeitpunkt schon viel Know-How in Photoshop, InDesign & Co. angeeignet – sei es über YouTube Tutorials, Online-Kurse oder einfach learning by doing.

Trotz der Corona-Krise lief das Geschäft gut. Vor allem in meinem lokalen Umfeld konnte ich viele bis heute wertvolle Erfahrungen sammeln. Nichtsdestotrotz hat dieser Lifestyle auch einige Haken und ist bei weitem nicht so romantisch, wie er manchmal klingt. Als One-Man-Show hängt (obviously) alles von einem selbst ab. Kein Team, das einen auffängt und jeder Ausfall – egal ob durch Krankheit, Urlaub oder wichtige Termine – resultiert darin, dass der Betrieb stillsteht. Der Grat zwischen geregelter Auftragslage und Existenzangst war daher besonders in den ersten Jahren sehr schmal.  Im Jahr 2022 habe ich mich dann für das Leben mit einem Hund entschieden und meine neue Wohnung kernsaniert. Diese Verantwortungen in einer finanziell noch recht unsicheren Position bewegten mich mit der Zeit unweigerlich zum nächsten Schritt.

Zurück ins Arbeitnehmertum – funktioniert das Hybrid-Modell?

Ich begab mich auf die Suche nach einer Stelle als Mediengestalter / Art Director. Diese Entscheidung fiel mir keineswegs leicht – für mich fühlte es sich damals an wie ein Rückschritt von meinem eigenen Geschäft. Denn um Zeit für diese neue Stelle zu schaffen, musste ich das eigene Projektvolumen etwas zurückfahren.

Doch bald sollte ich von meiner Verunsicherung befreit werden – die Suche hätte kaum besser laufen können. Mehr oder weniger zufällig stieß ich auf additiv und dann ging alles sehr schnell: Bewerbung, Erstgespräch, Probearbeiten, Einstellung. Ich und additiv, das war von Anfang an einfach ein perfect match.

So farbenfroh wie RGB: Breites Aufgabenspektrum

Der Einstieg bei additiv war für einen Mediengestalter direkt spannend: Ich kam genau zu dem Zeitpunkt ins Team, als der Design-Relaunch gerade abgeschlossen wurde. Das bedeutete, dass erstmal eine Menge kleinteiliger Aufgaben anfielen: Präsentationsvorlagen mussten ins neue Corporate Design übertragen werden, diverse Printprodukte wie Grußkarten, interne Unterlagen, Visitenkarten überarbeitet werden… Diese Detailarbeit half mir dabei, die neue Designsprache in- und auswendig kennenzulernen.

Mit der Zeit öffnete sich dann das Tor zu den Kundenprojekten – und heute bin ich mittendrin: Retuschen, Fotomontagen, aber auch große, teils über Wochen andauernde Projekte wie Magazine, Broschüren und Presseveröffentlichungen – die Bandbreite ist riesig, und genau das schätze ich sehr. Kein Tag ist wie der andere, jedes Projekt fordert mich auf neue Weise heraus und das Spektrum meiner Aufgaben vergrößert sich immer wieder aufs Neue.

Fazit: Keine Angst vor einem „Rückschritt“

Wie mein Vater sagen würde: „Alles ist für etwas gut“.
Und er hatte Recht. Was sich für mich anfangs wie ein Rückschritt anfühlte – der Weg zurück ins Angestelltenverhältnis – war in Wahrheit das Gegenteil, ein echter Fortschritt. Bei additiv habe ich nicht nur ein kreatives Umfeld gefunden, das mich fachlich fordert und wachsen lässt, sondern vor allem ein Team, mit dem das Arbeiten jeden Tag Spaß macht und bei dem ich meine Erfahrung aus der Selbstständigkeit nahtlos einbringen kann. Die gegenseitige Unterstützung, der offene Austausch und das Gefühl, verschiedene Expertisen zusammenfließen zu lassen: Dinge wie diese haben mir jahrelang in meinem Alleingang gefehlt. Dazu kommt die Sicherheit, die mir die Festanstellung gibt – eine Sicherheit, die ich mit Hund, Wohnung und wachsender Verantwortung einfach brauche und die mich in meiner Selbstständigkeit deutlich entspannter arbeiten lässt.

Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass ich mich im Arbeitnehmertum so wohlfühlen könnte – gerade, weil ich früher auch einige negative Erfahrungen gemacht habe. Umso schöner ist es, heute sagen zu können: Genau so passt es für mich.

Drag & Drop Files, Choose Files to Upload

additiv on tour: T(r)ierisch guter Teamausflug

Raus aus dem Agenturalltag, ab in den Bus und los nach Trier! Bei unserem Teamausflug Ende September standen weder Texte noch kreative Brainstormings auf dem Programm. Stattdessen haben wir bei viel Kultur, gutem Essen und vor allem jeder Menge Spaß einfach mal die Seele baumeln lassen.

Mit dem Bus ging es von Montabaur in die älteste Stadt Deutschlands, und damit auch in die Lieblingsstadt unserer Chefin und unseres Chefs. Die zweistündige Stadtführung durch Trier war ein echtes Highlight: Wir staunten über die Porta Nigra, schlenderten durch den Trierer Dom und ließen uns von vielen weiteren Sehenswürdigkeiten verzaubern. Dabei haben wir nebenbei herausgefunden, wer von uns in der Schule ein echtes Latein-Ass war. Kleiner Spoiler: Nadja Latine optime loquitur! 

Nach all den geschichtlichen Eindrücken, dem Bestaunen alter Fassaden und kleiner Gässchen knurrten dem a-Team schließlich die Mägen. Unser nächstes Ziel also: Das Bitburger Wirtshaus, in dem nicht nur knusprige Flammkuchen, sondern auch abenteuerliche Bier-Cocktails auf uns warteten. Wem der Flammkuchen nicht gereicht hatte, den fand man einige Zeit später mit Zimtschnecken aus der Patisserie in jeglichen Variationen in der Hand vor – gefüllt mit Himbeeren, Pistazie, Yuzu-Lemon, Oreo oder weißer Schokolade. Die Kolleg:innen, die in der kühlen Septemberluft zu frösteln begannen, flüchteten sich wiederum mit einem Heißgetränk in ein gemütliches Café. 

Im Ristorante Pizzeria Frankenturm ließen wir den Abend dann noch kulinarisch ausklingen. Spontan entbrannte Tischgespräche entwickelten sich zu witzigen Anekdoten alteingesessener Teammitglieder (Top-Secret natürlich), und so verging die Zeit wie im Flug. Schließlich machten wir uns spätabends wieder auf den Heimweg nach Montabaur.  

So geht Teambuilding

Wer Vollzeit arbeitet, verbringt rein rechnerisch mehr Zeit mit Arbeitskolleg:innen als mit Familie oder Freunden. Für mich ist die Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen deshalb genauso wichtig für das Arbeitsklima wie gutes Zeitmanagement. Gemeinsame Ausflüge, Sommerfeste und Feiern fördern den Zusammenhalt und zeigen, wie gut wir auch außerhalb des Agenturalltags als Team funktionieren. Ich freue mich auf viele weitere Events mit dem a-Team und bin schon gespannt, was sich das Orga-Team für das nächste Jahr ausdenkt. 

Warum B2B-Kommunikation ein Teamsport ist

So wie der Ball beim Fußball seinen Weg ins Tor findet, bringen wir unseren Content in die Öffentlichkeit: Als Teamsport eben. Wir sind Expert:innen auf unserem Gebiet und an allen Ecken unterstützen unsere Kolleg:innen sich gegenseitig mit ihrer Expertise, um die Reichweite unserer Kunden zu steigern.

So wie additiv hat jede Agentur ihre eigene DNA. Sie ist geprägt durch die Menschen, die dort arbeiten. Wer bei uns anfängt, merkt schnell: Teamwork makes the dream work. Denn unsere Projekte leben davon, dass wir unser Wissen, unsere Kreativität und unsere Stärken teilen. Unsere Zusammenarbeit ist dynamisch, flexibel und basiert auf gegenseitigem Vertrauen. In diesem Blogbeitrag erhältst du einen Blick hinter die Kulissen unserer Teamdynamik und siehst, wie es bei uns wirklich läuft.

Die Gesichter hinter den Kampagnen und Texten

Unsere Agentur ist ein bunter Mix aus unterschiedlichen Talenten, die gemeinsam an starken Konzepten, Texten und Designs arbeiten. Dabei hat jede Rolle ihre eigene Verantwortung, und gerade diese Vielfalt macht uns stark:

  • Account Manager & Account Director: Sie sind die strategischen Köpfe, die den Überblick behalten. Sie kommunizieren mit den Kunden, steuern Projekte und sorgen dafür, dass Budgets, Timings und Erwartungen im Einklang stehen. Ihr Job ist es, Brücken zwischen Kreativteams und Kunden zu bauen, sodass eine Idee nicht nur gut klingt, sondern auch realisiert wird.
  • Redaktion: Worte sind ihr Werkzeug. Sie entwickeln kreative Headlines, durchdachte Storylines und setzen Content-Strategien um, die Marken eine einzigartige Stimme verleihen. Egal ob Social Media Posts, Blogs oder Kampagnentexte, unsere Redakteur:innen sorgen für den richtigen Ton und die passende Botschaft.
  • Grafik-Team: Was wäre eine starke Kampagne ohne ein überzeugendes Design? Unsere Grafik-Expert:innen setzen Konzepte visuell um, gestalten ansprechende Layouts und sorgen für ein einheitliches Corporate Design. Kreativität trifft hier auf technisches Know-how.
  • Backoffice: Die Heldinnen im Hintergrund unserer Agentur. Ohne ein funktionierendes Konstrukt gibt es wenig Platz für Kreativität. Sie kümmern sich um Rechnungen, Termine, Organisationsabläufe und alle kleinen und großen Herausforderungen, die der Alltag mit sich bringt.
  • Werkstudent:innen: Frisch aus der Uni bringen unsere Werkstudent:innen originelle Perspektiven, neue Denkansätze und tatkräftige Unterstützung mit. Sie sind eine flexible Verstärkung und echte Allrounder, wenn es darum geht, Projekte voranzutreiben.

Teamwork bedeutet aber nicht nur Austausch. Es bedeutet, sich stets den Rücken zu stärken, wenn man selbst einmal ausfällt. So bleibt die Qualität hoch und der Workflow erhalten.

Zusammenarbeit als Team: So ticken wir

Kreativität ist ein Teamsport. Deshalb setzen wir auf Austausch, Offenheit und flache Hierarchien. Wir glauben daran, dass Ideen nicht immer an einer Person hängen, sondern erst durch Diskussion, Feedback und unterschiedliche Perspektiven richtig stark werden.

 

  • Ideen fließen von A nach B: Eine erste Skizze aus der Grafik inspiriert eine Headline im Text und umgekehrt. Kreativität entsteht oft durch den Austausch verschiedener Disziplinen. Ein kurzer Dialog im Nachbarbüro kann der Funke sein, der eine ganze Kampagne zum Leuchten bringt.
  • Offene Türen: Wer eine Einschätzung oder eine zweite Meinung braucht, kann jederzeit eine:n Kolleg:in ansprechen. Diese Offenheit macht den kreativen Prozess schneller und dynamischer.
  • Flexibilität durch Clean Desk Policy: Dass wir jeden Tag an anderen Schreibtischen sitzen und  nicht immer dieselben Kolleg:innen um uns haben, sorgt für frischen Wind und verhindert eingefahrene Denkmuster. So kommen immer wieder neue Sichtweisen zusammen und niemand ist in seiner eigenen Bubble gefangen.
  • Meetings, die wirklich Sinn ergeben: Wir setzen auf kurze, effiziente Abstimmungen, damit jeder genug Zeit für die eigentliche Arbeit hat. Brainstormings sind dynamisch und zielgerichtet.

Warum funktioniert unser Team so gut?

Weil wir keine starren Strukturen haben, sondern uns flexibel auf neue Herausforderungen einstellen. Weil wir nicht nur Kolleg:innen sind, sondern uns gegenseitig inspirieren und uns dafür auch aktiv Raum nehmen. Und weil jeder Einzelne zählt, aber das Beste entsteht, wenn wir als Team zusammenarbeiten.

Unser Erfolgsgeheimnis? Eine Kombination aus Talent, gegenseitiger Unterstützung und einer Kultur, in der jede Idee wertgeschätzt wird. Teamwork ist bei uns nicht nur ein Konzept – es ist unser Alltag. Und genau das macht unsere Agentur so besonders.

Sommerfest 2025: Zwischen BBQ-Buffet und Teamspirit

Unser additiv–Sommerfest ging in die nächste Runde und fand in diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein und 27 Grad statt, um sich die Bezeichnung „Sommerfest“ auch wirklich zu verdienen. Auch 2025 sollte es wieder ein „BBQ mit Family & Friends“ sein und der Plan ging auf. Gemeinsam mit zahlreichen Familienmitgliedern, Freund:innen und Partnern der Agentur hat das a-Team gegessen, getrunken, gelacht und getanzt. Die perfekte Gelegenheit, um die Gesichter hinter den E-Mail-Adressen und den additiv-Anhang noch besser kennenzulernen.

In der Nähe von Montabaur haben wir die perfekte Location für eine lange Sommernacht gefunden. In und um die idyllische Grillhütte herum gab es auch für unseren kleinsten Gäste einiges zu entdecken. Frische Sonnenblumen und eine liebevolle Dekoration vom Orga-Team haben das Ambiente abgerundet und eine feierliche Atmosphäre geschaffen. Auch kulinarisch wurden wir nicht enttäuscht: Mit einer üppigen Auswahl an Kuchen sind wir in den Nachmittag gestartet und am Abend wurde es dann herzhaft. Unser Grillmeister sorgte auch in diesem Jahr wieder dafür, dass keiner hungrig bleibt. Hinzu kam ein buntes Buffet mit Salaten und Dips, bei dem für jeden etwas dabei war. Was sollen wir sagen: Es hat richtig gut geschmeckt.

Treffer versenkt!

Neben vielen anderen Gesellschaftsspielen hatten wir besonders viel Spaß dabei, unser Wurf-Talent beim Wikingerschach unter Beweis zu stellen. Auch wenn das Werfen und vor allem das Treffen mal mehr und mal weniger von Erfolg gekrönt war, gab es immer etwas, um mit allen gemeinsam zu lachen. Zuschauende und Mitspielende mussten sich nur selten in Sicherheit bringen, um nicht fälschlicherweise als Ziel anvisiert zu werden.

Natürlich wollten wir es uns nicht nehmen lassen, auf dem Sommerfest auch unsere nächste Content-Idee umzusetzen. Aber können wir das überhaupt „Arbeit“ nennen, wenn wir alle so viel Spaß daran hatten? Dank Annies Enthusiasmus posierten unsere Kolleg:innen motiviert mit den neuen additiv-Kappen (dabei durfte man sich auch mal nicht ganz so ernst nehmen), um ein neues Reel für unseren Instagram-Kanal zu erstellen. Entstanden ist nicht nur ein cooles Video, sondern gleichzeitig eine schöne Erinnerung, die unsere gemeinsame Zeit festhält. Auch Family & Friends haben uns hierbei tatkräftig unterstützt und mit ihren Posen alles gegeben.

Tanzen = Teambuilding

Für mich als neues Mitglied im a-Team war mein erstes Sommerfest bei additiv besonders schön. Nach einem Abend, an dem gemeinsam getanzt, gesungen und gelacht wurde, fühle ich mich nun endgültig angekommen im Team. Die Momente außerhalb der Agentur sind nochmal eine ganze andere Art des Teambuildings. Bei all den Highlights bleibt für mich eines besonders hängen: Wir bei additiv sorgen für die beste Stimmung und gerade deshalb war der Abend ein voller Erfolg. Und die nächsten Pläne stehen schon in den Startlöchern. Bereits Ende September heißt es „additiv goes Trier“ und wir freuen uns darauf!

7 Gründe für einen Jour Fixe

Dienstag, 8:45 Uhr – Auf dem Bildschirm erinnert Outlook durch ein Pop-Up-Fenster: „Jour Fixe mit Kunde X in 15 Minuten“. Wie jede Woche um diese Zeit. Warum dieser feste Termin? Weil direkter Austausch Klarheit schafft. Weil Rückfragen gelöst werden, bevor sie zu Problemen werden. Und weil Zusammenarbeit am besten funktioniert, wenn man regelmäßig miteinander spricht – nicht nur, wenn es brennt.

Projekte, Produkte, Prozesse – all das entwickelt sich am besten, wenn wir im ständigen Austausch bleiben. Deshalb setzen wir auf regelmäßige Jour Fixes mit unseren Kunden. Nicht, weil es „halt so üblich“ ist, sondern weil die Inhalte, die in kontinuierlichen Abständen besprochen werden, einen echten Unterschied machen. Hier sind sieben Gründe, warum wir den wöchentlichen Jour Fixe mit unseren Kunden nicht missen möchten:

1. Spontane Geistesblitze und unangemeldeter Ideensturm

Manchmal entstehen die besten Ideen im Moment. Ein Nebensatz, ein laut ausgesprochener Gedanke oder eine spontane Reaktion – plötzlich ist da ein Impuls, den keine E-Mail ausgelöst hätte. Der Jour Fixe schafft Raum für ebendiese Momente. Der verbale Austausch regt das kreative Denken an und ist – oft ganz nebenbei – ein Nährboden für neue Ideen.

So kommen Impulse auf, die das Projekt, den Kunden und seine Reichweite voranbringen. Der Austausch fördert Kreativität auch unbewusst und bringt alle Teilnehmer:innen auf denselben Wissensstand.

2. Turbulenzen geschickt umfahren

In jedem Projekt kann es mal ruckeln. Oft sind es nicht die großen Stolpersteine, sondern kleine Unklarheiten oder Missverständnisse, die sich im Laufe der Zeit unbemerkt ausbreiten.

Der Jour Fixe ist der ideale Raum, um solche Themen frühzeitig anzusprechen – seien es eine fehlende Rückmeldung, technische Einschränkungen oder neue Impulse, die Auswirkungen auf die bisherige Planung haben. Im Gespräch lassen sich Fragen oft viel einfacher und direkter klären als im E-Mail-Pingpong. Und manchmal ist es auch einfach nur ein kurzes: „Ist das so gemeint?“, das Missverständnisse ausräumt, bevor sie zu Turbulenzen führen.

Der regelmäßige Austausch hilft nicht nur beim Lösen von Problemen. Er sorgt dafür, dass viele gar nicht erst entstehen.

3. Regelmäßige Updates schaffen Vertrauen

Jedes Projekt ist ein dynamisches Zusammenspiel aus Deadlines, Freigaben und Rückmeldungen. Selbst unsere größten Organisationsheld:innen sind sich einig: Es tut gut, wenn man sich regelmäßig zu all diesen Themenfeldern mit dem Kunden zusammensetzt.

Dabei geht es nicht darum, jede To-Do-Liste penibel durchzugehen, sondern gemeinsam auf das Projekt zu schauen und wertvolle Einblicke zu liefern: Was läuft gut? Wo sehen wir Potential? Welches Textformat wäre sinnvoll und warum? Wo braucht es vielleicht noch einen zweiten Blick? Dadurch haben unsere Kunden jederzeit ein klares Bild davon, wo das Projekt steht, und erhalten zusätzliche Impulse  ohne nachfragen zu müssen.

Diese offene und strukturierte Kommunikation als Kombination aus Verlässlichkeit und persönlichem Austausch schafft dabei etwas, das keine E-Mail ersetzen kann: Vertrauen.

4. Alle Mann an Bord! Jour Fixes für schnellere Entscheidungsfindung

Im täglichen Mailverkehr gehen Informationen leicht verloren oder erreichen die Beteiligten zu spät. Gerade dann, wenn viele Projektbeteiligte im Spiel sind, besteht die Gefahr, dass jemand eine wichtige Info übersieht oder nicht im Verteiler ist.

Im Jour Fixe sitzen alle gemeinsam am virtuellen Microsoft-Teams-Tisch, hören denselben Stand, können direkt Rückfragen stellen und gemeinsam Entscheidungen treffen.

Für uns als Agentur ist das besonders hilfreich: Wenn offene Punkte aus unterschiedlichen Bereichen zusammenlaufen, klären wir das lieber im Gespräch als in drei Mails mit fünf CCs. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie.

Vor allem bei laufenden Projekten mit dringlichen Themen oder zeitkritischen Prozessen zeigt sich der Wert: Ein klarer Austausch, ein kurzes „Ja, passt so“ – und schon geht es weiter. Effizienter geht’s kaum!

5. Ein Blick hinter die Kulissen

Gute Zusammenarbeit lebt vom gegenseitigen Verständnis. Im Jour Fixe teilen wir Einblicke in unsere Arbeitsweise, erklären Hintergründe zu Maßnahmen, Content-Ideen oder PR-Entscheidungen und schaffen damit Transparenz, wo sonst vielleicht nur ein Ergebnis im Postfach landet.

Gleichzeitig erhalten wir wertvolles Wissen von der Kundenseite: Was bewegt das Unternehmen gerade intern? Welche Rückmeldungen gibt es aus dem Fachbereich? Welche Themen sind auf dem Radar, die demnächst relevant werden?

Das hilft uns, bessere Entscheidungen zu treffen, die passende Strategie aufzubauen und wirklich relevante Inhalte zu entwickeln.

6. Nähe zum Tagesgeschäft

Wenn wir wissen, was unsere Kunden beschäftigt, können wir gezielter unterstützen. Der regelmäßige Jour Fixe gewährt uns einen Blick durchs Schlüsselloch und führt uns nah an Entwicklungen, Entscheidungen und kleine Zwischentöne. Wir erkennen Zusammenhänge, können auf kurzfristige Anforderungen reagieren und bringen unser Know-how zielgerichtet ein.

So agieren wir nicht nur „auf Zuruf“, sondern als verlängerter Arm des Kundenteams – mit strategischem Blick und echtem Verständnis für interne Dynamiken.

Und wenn mal größer gedacht werden muss? Dann vertiefen wir Themen zusätzlich im Grand Jour Fixe, gemeinsam mit weiteren Stakeholdern aus Kommunikation, Fachbereichen oder Geschäftsleitung. So entwickelt sich ein Kommunikationsfahrplan, der sich über mehrere Monate erstreckt.

7. Flexibilität für Feedback und Iteration

Ob zu Inhalten, strategischen Anpassungen oder praktischen Maßnahmen: Was heute noch passt, kann nächste Woche schon ganz anders aussehen. Gerade in dynamischen Projekten können spontane Änderungen und Anpassungen notwendig werden, sei es aufgrund neuer Insights, geänderter Prioritäten oder Marktentwicklungen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig Raum für Feedback zu schaffen.

Für uns ist das keine Ausnahme, sondern Teil der Zusammenarbeit: Dank des regelmäßigen Feedbacks behalten wir die Kontrolle über den Projektverlauf und können jederzeit flexibel reagieren.

Fazit: Mehr als nur ein Meeting

Ein Jour Fixe ist für uns mehr als ein wiederkehrender Kalendereintrag. Er ist der Raum, in dem Abstimmung zur Zusammenarbeit wird.

In diesem Rahmen werden Rückfragen geklärt, Ideen angestoßen und Perspektiven ausgetauscht. So wachsen Vertrauen, Klarheit – und manchmal auch der entscheidende Impuls, der ein Projekt neu aufrollt. Gute Kommunikation nach außen funktioniert nur, wenn die interne Kommunikation stimmt. Denn nur durch einen offenen, kontinuierlichen Austausch im Team gelingt es, klar, abgestimmt und wirkungsvoll zu kommunizieren.

Genau deshalb ist der Jour Fixe für uns ein fester Bestandteil guter Kundenbeziehungen. Weil wir damit nicht nur das Projekt im Blick behalten, sondern auch die Menschen dahinter.

Alles unter Kontrolle! Fünf Arten der Selbstorganisation

Der Arbeitsalltag kann manchmal stressig sein – vor allem, wenn viele Aufgaben auf einmal anstehen. Mit der richtigen Organisation behältst du den Überblick. Denn eine gute Struktur hilft dir dabei, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. In diesem Beitrag stellen wir dir fünf Methoden vor, mit denen du deine Aufgaben organisieren und deinen Arbeitsalltag effizienter gestalten kannst.

1. Checkliste erstellen… Check!

Checklisten oder To-Do-Listen sind ein bewährtes Mittel zur Selbstorganisation. Sie machen Aufgaben nicht nur sichtbar, sondern helfen auch dabei, Prioritäten zu setzen und den Überblick zu behalten. Durch das Aufschreiben aller anstehenden Aufgaben entsteht eine visuelle Darstellung der To-Dos – das hilft, den tatsächlichen Arbeitsaufwand realistisch einzuschätzen.

Nutze digitale Tools wie OneNote, mit denen sich Checklisten flexibel anpassen lassen. Dabei kannst du beispielsweise eine grobe Wochenplanung erstellen und bei unerwarteten Änderungen Aufgaben verschieben oder ergänzen – so hast du im Handumdrehen sogar mehrere Wochen organisiert.

Ein zusätzliches Goodie ist der psychologische Effekt von Checklisten: Das Abhaken erledigter Aufgaben vermittelt nicht nur ein Gefühl der Kontrolle, sondern löst auch eine kleine Belohnung im Gehirn aus. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass beim Abhaken der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird – ein Neurotransmitter, der für Motivation und Zufriedenheit sorgt. So kann eine gut geführte To-Do-Liste sogar dabei helfen, langfristig motiviert zu bleiben. Selbst das Anfertigen einer To-Do-Liste kann bereits Stress reduzieren!

2. In my Mind(map)

Nicht nur bei der generellen Planung von Aufgaben ist Selbstorganisation gefragt: Auch für die Umsetzung konkreter Projekte, Kampagnen und Ideen ist eine Strukturierung sinnvoll! Mindmaps helfen dir, verschiedene Aspekte eines Themas zu erfassen, sinnvoll zu ordnen und sie in kleinere Cluster zu unterteilen. Durch die visuelle Darstellung lassen sich Gedanken und Unterthemen nicht nur sammeln, sondern auch in sinnvolle Zusammenhänge bringen.

Du arbeitest in einem Team an einer Aufgabe? Dann setzt euch zusammen und erstellt eine Mindmap! Was ihr bestimmt noch aus Schulzeiten kennt, bewährt sich auch im Arbeitsleben, denn durch den gemeinsamen Austausch entstehen oft neue Perspektiven und zusätzliche inhaltliche Schwerpunkte. Während eine Person eine Idee einbringt, kann eine andere darauf aufbauen und das Thema weiterentwickeln. So wächst die Mindmap dynamisch mit dem Gespräch – und am Ende steht ein umfassender Überblick über das Thema. Und für maximales Gruppenarbeit-Feeling eignen sich besonders Whiteboards, die wir auch in unserer Agentur nutzen. So kann sich jeder aktiv an einer Mindmap beteiligen und direkt ans Whiteboard treten, eigene Ideen einzeichnen oder vorhandene Punkte erweitern.

3. Projektmanagement-Tools retten deine Kommunikation

Das 21. Jahrhundert hat uns mit Projektmanagement-Tools gesegnet. Um den Überblick über Aufgaben, Zuständigkeiten und Fortschritte zu behalten, und die Abstimmung mit Kunden zu erleichtern, sind sie unverzichtbar. Unser Tool of choice ist übrigens Trello.

Mit Trello lassen sich Projekte übersichtlich in Karten und Listen organisieren. Jede Karte repräsentiert eine Aufgabe, die mit wichtigen Informationen, Fristen und Zuständigkeiten versehen wird. Der aktuelle Status eines Projekts ist dadurch auf einen Blick ersichtlich, sodass alle Beteiligten stets up-to-date sind und einer reibungslosen Zusammenarbeit nichts mehr im Weg steht.

Was wir an Trello besonders lieben, ist die klare visuelle Strukturierung durch Labels in verschiedenen Farben. Diese ermöglichen es, Aufgaben schnell nach Prioritäten oder Bearbeitungsstatus zu kategorisieren. Zudem sind die Karten flexibel: Sie können verschoben, umbenannt oder mit Kommentaren versehen werden, sodass sich das Tool individuell an die Bedürfnisse des Teams anpassen lässt.

4. Old but Gold: Der Kalender

Kalender waren schon immer ein bewährtes Mittel zur Selbstorganisation. Sie bieten eine klare Übersicht über Termine und Verpflichtungen und helfen dabei, den Alltag effizient zu strukturieren. Besonders digitale Kalender wie Outlook oder Google Kalender haben sich als unverzichtbare Planungstools etabliert.

Sharing is caring: Durch geteilte Kalender lässt sich auf einen Blick sehen, ob Kolleg:innen gerade in Terminen sind oder für einen kurzen Austausch oder eine Rückfrage zu einem Kundenprojekt zur Verfügung stehen. Das erleichtert die Planung gemeinsamer Meetings und verhindert einen langen schriftlichen Austausch zur Terminfindung. Das gilt auch für externe Termine wie wöchentliche Jour fixes, Interviewtermine oder Jahresgespräche mit Kunden.

Darüber hinaus lassen sich eigene Terminblocker setzen, um ungestört an einer Aufgabe zu arbeiten – beispielsweise für drei bis vier Stunden konzentrierte Schreibzeit. Solche Zeitblöcke sind wie das Bitte-Nicht-Stören-Schild in Hotels und ermöglichen ein fokussiertes, produktives Arbeiten.

5. Eisenhower und die Kunst der Priorisierung

Dir fliegen die Aufgaben nur so um die Ohren und du musst gefühlt alles gleichzeitig erledigen? Dann bietet dir das Eisenhower-Prinzip eine bewährte Herangehensweise, um Aufgaben effizient nach ihrer Dringlichkeit und Wichtigkeit zu kategorisieren und entsprechend zu bearbeiten.

Benannt nach dem 34. US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, visualisiert diese Methode Aufgaben in einer Vier-Felder-Matrix, die sich aus den Dimensionen „Dringlichkeit“ und „Wichtigkeit“ zusammensetzt:

  1. Wichtig und dringend: Diese Aufgaben haben höchste Priorität und sollten sofort erledigt werden.
  2. Wichtig, aber nicht dringend: Plane dir diese Aufgaben für einen späteren Zeitpunkt ein und bearbeite sie termingerecht.
  3. Dringend, aber nicht wichtig: Solche Aufgaben können an Kolleg:innen mit mehr Kapazität abgegeben werden, da sie zwar zeitnah erledigt werden müssen, aber nicht deine unmittelbare Aufmerksamkeit erfordern.
  4. Weder wichtig noch dringend: Diese Aufgaben sind oft unnötige Zeitfresser, weshalb du sie über Bord werfen kannst.

Durch diese Einteilung wird klar, welche Aufgaben deine sofortige Aufmerksamkeit benötigen und welche zurückgestellt oder im Team bearbeitet werden können. Dies erleichtert die Entscheidungsfindung und trägt zu einem effektiveren Zeitmanagement bei.

Fazit: Erlaubt ist, was funktioniert

Selbstorganisation ist eine sehr individuelle Angelegenheit – es gibt kein universelles System, das für jeden gleichermaßen funktioniert. Während für einige klassische To-Do-Listen das Mittel der Wahl sind, setzen andere lieber auf visuelle Tools wie Mindmaps oder digitale Projektmanagement-Programme. Erlaubt ist, was hilft und sich im eigenen Arbeitsalltag bewährt!

Die hier vorgestellten Methoden eignen sich besonders für Menschen, die täglich mit vielen unterschiedlichen kleinen und großen To-Dos jonglieren – Agenturleben eben! Sie helfen dabei, Struktur in die Vielzahl an Aufgaben zu bringen, Prioritäten zu setzen und die Zusammenarbeit mit dem Team zu erleichtern.

Wichtig ist jedoch, dass diese Tools und Methoden regelmäßig gepflegt und aktiv genutzt werden. Was anfangs vielleicht nach zusätzlichem Aufwand aussieht, zahlt sich auf lange Sicht aus. Versprochen! Eine durchdachte Selbstorganisation spart Zeit, reduziert Stress und macht die gesamte Projektorganisation effizienter. Wer sich also die Zeit nimmt, das für sich passende System zu etablieren, wird langfristig davon profitieren.