Die Kunst, Fachthemen gesellschaftlich einzuordnen: Editorial Marketing bei additiv
Du denkst, Themen wie Logistik, Robotik oder Maschinenbau gehören nur in nischige Fachmagazine? Falsch gedacht! Viele B2B-Themen wirken nur deshalb zu speziell, weil sie als reines Fachdetail erzählt werden. Manchmal braucht es eine andere Perspektive, damit aus einem Fachdetail eine größere Geschichte wird. Editorial Marketing ist bei additiv genau dieser Blick von außen. Wir setzen Themen so auf, dass sie über das Fachpublikum hinaus anschlussfähig sind und auch in Wirtschaftsmedien Platz finden können.
In der B2B-Kommunikation erleben wir immer wieder ein Missverständnis: Manche Themen werden automatisch als „zu nischig“ abgestempelt. Oft liegt das nicht am Thema selbst, sondern daran, wie es erzählt wird. Wer technische Detailfragen beantwortet, erreicht vor allem die Menschen, die ohnehin schon mitten im Fach stehen. Wer dagegen einen Schritt zurücktritt, erkennt schnell, welche größere Geschichte sich dahinter verbirgt. Und genau hier kommt Editorial Marketing ins Spiel. Bei additiv verstehen wir darunter ein zusätzliches PR-Modul, mit dem wir Fachthemen so aufrollen, dass sie nicht nur in vertikalen Fachmedien funktionieren, sondern auch in Horizontalmedien wie Wirtschaftsmedien und Tageszeitungen anschlussfähig werden.
Editorial Marketing ordnet sich bei uns im Aufgabenbereich von PR und Unternehmenskommunikation ein, als Ergänzung zur klassischen Fachpressearbeit. Der Kasus Knaxus liegt dabei im Blickwinkel. In der Fachpresse darf und soll es tief ins Detail gehen. Im Editorial Marketing setzen wir früher an: Welche Relevanz hat das über die Branche hinaus? Welche wirtschaftliche oder gesellschaftliche Dimension steckt darin? Aus einem vermeintlichen Fachdetail wird dann eine Geschichte über Lieferfähigkeit, Resilienz, Kosten, Regulierung, Arbeitswelt oder Wettbewerbsfähigkeit.
Raus aus der Nische, rein in den Kontext
Für unsere Kunden ist Editorial Marketing vor allem eins: eine zusätzliche Möglichkeit, ihre Themen dort zu platzieren, wo sie nicht nur Expert:innen finden, sondern auch Entscheider:innen mit breiterem Blick.
Für uns beginnt der Reiz aber schon viel früher, nämlich bei der Frage: Was ist hier wirklich erzählenswert? Statt jedes Wunschthema blind zu spielen, gehen wir gemeinsam einen Schritt zurück. Welche Themen haben eine realistische Chance in Wirtschaftsmedien? Welche brauchen mehr Substanz oder einen anderen Dreh? Und welche sind in der Fachpresse schlicht besser aufgehoben?
Und dann gibt es noch den Teil, den wir an Editorial Marketing besonders lieben. Wo es passt, rücken wir auch die Menschen hinter dem Unternehmen in den Fokus. Und für uns ist das oft der spannendste Teil: Wir dürfen nicht nur von Unternehmen erzählen, sondern echte Persönlichkeiten sichtbar machen. Hinter vielen Brands stecken Lebensläufe, Erfahrungen und Wendepunkte, die man in keiner Produktbroschüre findet und genau daraus werden Geschichten, die hängen bleiben. Das Spannendste daran? Der stärkste Aufhänger hat dabei nicht immer eins zu eins mit der Branche zu tun. Oft sind es Entscheidungen, Umwege oder persönliche Antriebe, die einer Story Profil geben.
Für Kunden heißt das: Ihre Themen werden je nach Medium entlang der jeweiligen Logik gespielt. Mal ist es die fachliche Tiefe, die überzeugt. Mal ist es die Einordnung und der Blickwinkel, der den Ausschlag gibt. Und mal ist es die Geschichte eines Menschen, der dem Unternehmen ein Gesicht verleiht. In allen Fällen geht es aber darum, Inhalte nicht einfach willkürlich zu streuen, sondern sie mit Sorgfalt und Fingerspitzengefühl dort zu platzieren, wo sie am besten wirken.
Was Journalist:innen an Editorial Marketing lieben werden
Wenn du aus dem Journalismus kommst, kennst du dieses Gefühl: Fachlich ist alles sauber, doch der rote Faden, der daraus eine Geschichte macht, fehlt noch. Und genau da wird es im Editorial Marketing spannend. Du arbeitest an der Frage, wie aus einem Fachthema eine Story wird, die eine Redaktion wirklich interessiert. Du suchst nach dem Dreh, der das Thema größer macht, ohne es aufzublasen. Und du lernst, wie man eine These so belegt, dass sie auch außerhalb der Fachbubble trägt.
Es ist aber nicht nur redaktionelles Gespür, das hier zählt. Editorial Marketing ist ebenso Handwerk und Disziplin. Es geht um gutes Timing, klare Prioritäten, präzise Pitches und konsequentes Dranbleiben. Platzierungen entstehen nicht zufällig. Sie entstehen, weil man die richtigen Fragen stellt, ein Thema passgenau zuschneidet und es so anbietet, dass Redaktionen sofort erkennen, warum es für ihr Publikum relevant ist.
Und dann ist da diese Schnittstelle, die viele unterschätzen: Du arbeitest dort, wo PR auf Wirtschafts- und Fachmedien trifft, und wo fachliche Tiefe in verständliche Einordnung übersetzt wird. Du kannst dich in Details reinfuchsen und im nächsten Moment den Zoom rausnehmen und erklären, was das alles mit Wettbewerbsfähigkeit, Lieferfähigkeit, Kosten, Regulierung oder Arbeitswelt zu tun hat. Genau diese Mischung macht den Reiz aus. Du tauchst in B2B Themen ein und arbeitest gleichzeitig daran, ihre Bedeutung über die Branche hinaus sichtbar zu machen.