Die Kunst, Fachthemen gesellschaftlich einzuordnen: Editorial Marketing bei additiv

Du denkst, Themen wie Logistik, Robotik oder Maschinenbau gehören nur in nischige Fachmagazine? Falsch gedacht! Viele B2B-Themen wirken nur deshalb zu speziell, weil sie als reines Fachdetail erzählt werden. Manchmal braucht es eine andere Perspektive, damit aus einem Fachdetail eine größere Geschichte wird. Editorial Marketing ist bei additiv genau dieser Blick von außen. Wir setzen Themen so auf, dass sie über das Fachpublikum hinaus anschlussfähig sind und auch in Wirtschaftsmedien Platz finden können.

In der B2B-Kommunikation erleben wir immer wieder ein Missverständnis: Manche Themen werden automatisch als „zu nischig“ abgestempelt. Oft liegt das nicht am Thema selbst, sondern daran, wie es erzählt wird. Wer technische Detailfragen beantwortet, erreicht vor allem die Menschen, die ohnehin schon mitten im Fach stehen. Wer dagegen einen Schritt zurücktritt, erkennt schnell, welche größere Geschichte sich dahinter verbirgt. Und genau hier kommt Editorial Marketing ins Spiel. Bei additiv verstehen wir darunter ein zusätzliches PR-Modul, mit dem wir Fachthemen so aufrollen, dass sie nicht nur in vertikalen Fachmedien funktionieren, sondern auch in Horizontalmedien wie Wirtschaftsmedien und Tageszeitungen anschlussfähig werden.

Editorial Marketing ordnet sich bei uns im Aufgabenbereich von PR und Unternehmenskommunikation ein, als Ergänzung zur klassischen Fachpressearbeit. Der Kasus Knaxus liegt dabei im Blickwinkel. In der Fachpresse darf und soll es tief ins Detail gehen. Im Editorial Marketing setzen wir früher an: Welche Relevanz hat das über die Branche hinaus? Welche wirtschaftliche oder gesellschaftliche Dimension steckt darin? Aus einem vermeintlichen Fachdetail wird dann eine Geschichte über Lieferfähigkeit, Resilienz, Kosten, Regulierung, Arbeitswelt oder Wettbewerbsfähigkeit.

Raus aus der Nische, rein in den Kontext

Für unsere Kunden ist Editorial Marketing vor allem eins: eine zusätzliche Möglichkeit, ihre Themen dort zu platzieren, wo sie nicht nur Expert:innen finden, sondern auch Entscheider:innen mit breiterem Blick.

Für uns beginnt der Reiz aber schon viel früher, nämlich bei der Frage: Was ist hier wirklich erzählenswert? Statt jedes Wunschthema blind zu spielen, gehen wir gemeinsam einen Schritt zurück. Welche Themen haben eine realistische Chance in Wirtschaftsmedien? Welche brauchen mehr Substanz oder einen anderen Dreh? Und welche sind in der Fachpresse schlicht besser aufgehoben?

Und dann gibt es noch den Teil, den wir an Editorial Marketing besonders lieben. Wo es passt, rücken wir auch die Menschen hinter dem Unternehmen in den Fokus. Und für uns ist das oft der spannendste Teil: Wir dürfen nicht nur von Unternehmen erzählen, sondern echte Persönlichkeiten sichtbar machen. Hinter vielen Brands stecken Lebensläufe, Erfahrungen und Wendepunkte, die man in keiner Produktbroschüre findet und genau daraus werden Geschichten, die hängen bleiben. Das Spannendste daran? Der stärkste Aufhänger hat dabei nicht immer eins zu eins mit der Branche zu tun. Oft sind es Entscheidungen, Umwege oder persönliche Antriebe, die einer Story Profil geben.

Für Kunden heißt das: Ihre Themen werden je nach Medium entlang der jeweiligen Logik gespielt. Mal ist es die fachliche Tiefe, die überzeugt. Mal ist es die Einordnung und der Blickwinkel, der den Ausschlag gibt. Und mal ist es die Geschichte eines Menschen, der dem Unternehmen ein Gesicht verleiht. In allen Fällen geht es aber darum, Inhalte nicht einfach willkürlich zu streuen, sondern sie mit Sorgfalt und Fingerspitzengefühl dort zu platzieren, wo sie am besten wirken.

Was Journalist:innen an Editorial Marketing lieben werden

Wenn du aus dem Journalismus kommst, kennst du dieses Gefühl: Fachlich ist alles sauber, doch der rote Faden, der daraus eine Geschichte macht, fehlt noch. Und genau da wird es im Editorial Marketing spannend. Du arbeitest an der Frage, wie aus einem Fachthema eine Story wird, die eine Redaktion wirklich interessiert. Du suchst nach dem Dreh, der das Thema größer macht, ohne es aufzublasen. Und du lernst, wie man eine These so belegt, dass sie auch außerhalb der Fachbubble trägt.

Es ist aber nicht nur redaktionelles Gespür, das hier zählt. Editorial Marketing ist ebenso Handwerk und Disziplin. Es geht um gutes Timing, klare Prioritäten, präzise Pitches und konsequentes Dranbleiben. Platzierungen entstehen nicht zufällig. Sie entstehen, weil man die richtigen Fragen stellt, ein Thema passgenau zuschneidet und es so anbietet, dass Redaktionen sofort erkennen, warum es für ihr Publikum relevant ist.

Und dann ist da diese Schnittstelle, die viele unterschätzen: Du arbeitest dort, wo PR auf Wirtschafts- und Fachmedien trifft, und wo fachliche Tiefe in verständliche Einordnung übersetzt wird. Du kannst dich in Details reinfuchsen und im nächsten Moment den Zoom rausnehmen und erklären, was das alles mit Wettbewerbsfähigkeit, Lieferfähigkeit, Kosten, Regulierung oder Arbeitswelt zu tun hat. Genau diese Mischung macht den Reiz aus. Du tauchst in B2B Themen ein und arbeitest gleichzeitig daran, ihre Bedeutung über die Branche hinaus sichtbar zu machen.

Wo Klarheit kein Standpunkt ist, sondern ein Ergebnis: Kommunikation im B2B-Start-up

Für viele B2B-Start-ups fühlt sich Kommunikation an wie ein ständiges Hinterherlaufen: hinter Erwartungen, hinter Erklärungsbedarf, hinter der eigenen Ambition. Denn gerade in diesem Chaos der frühen Phase zeigt sich, wie herausfordernd es ist, ein technologisch anspruchsvolles Produkt zu erklären, Vertrauen aufzubauen und gleichzeitig den Grundstein für das Unternehmen zu legen.

Alle B2B-Start-ups stehen am Anfang meist vor derselben Herausforderung: Sie müssen komplexe Technologien verständlich erklären und gleichzeitig täglich Prioritäten jonglieren. Dass Kommunikation dabei nicht aus mangelndem Verständnis zurückfällt, sondern weil im Alltag schlicht zu wenig Zeit bleibt, ist den meisten durchaus bewusst.  

Besonders im direkten Gespräch wird deutlich, wie ähnlich die Erfahrungen trotz unterschiedlicher Branchen und Technologien sind. Das zeigen Interviews, die wir mit verantwortlichen Mitarbeiter:innen aus B2B-Start-ups geführt haben. Die Befragten beschreiben übereinstimmend, dass Kommunikation in ihren frühen Phasen vor allem eines ist: eine Herausforderung, die neben all den operativen Aufgaben schwer greifbar bleibt. 

Klarheit ist nicht Teil des Starter-Pakets

Start-ups betonen, dass eine klare Kommunikation nicht von Anfang an selbstverständlich ist. Vieles davon entsteht erst in der Praxis. In unseren Interviews wird deutlich, dass Botschaften am Anfang häufig roh sind. Nicht weil das Verständnis fehlt, sondern weil schlicht die Zeit fehlt, sie zu schärfen. Die Themenvielfalt ist groß, die To-Do-Listen noch größer und Kommunikation muss sich ihren Platz im Alltag erst erkämpfen. 

Hinzu kommt die technische Tiefe vieler Produkte. Gründer:innen denken in Systemen, Funktionen und Mechanismen und müssen gleichzeitig lernen, diese Inhalte so herunterzubrechen, dass Außenstehende den Nutzen erkennen. Das gelingt erst nach und nach: durch Präsentationen, Kundengespräche, Rückfragen und Feedbackschleifen. Je mehr Interaktionen stattfinden, desto klarer wird, was wirklich wichtig ist, und desto präziser werden die Botschaften. Für Start-ups ist Klarheit daher kein Ausgangszustand, sondern das Ergebnis zahlreicher Lernschritte.

Vertrauen kommt nicht von ungefähr

Auch Vertrauen ist für Start-ups kein Zustand, der automatisch entsteht. Viele berichten, dass sie anfangs enorm viel erklären müssen: neue Technologie, neue Prozesse, neue Herangehensweisen. Alles ist ungewohnt. Für sie selbst, aber erst recht für ihre Zielgruppen. Referenzen fehlen, Erfolgsgeschichten müssen erst geschrieben werden, und Glaubwürdigkeit wächst nur langsam, mit jeder weiteren bewältigten Herausforderung. 

Marketingverantwortliche von B2B-Start-ups beschreiben, dass Kommunikation in dieser Phase oft unter Druck stattfindet. Jede Aussage kann Erwartungen wecken oder Unsicherheiten verstärken. Deshalb ist Vertrauen in ihren Augen ein Gut, das immer wieder neu verdient werden muss. Es wächst, wenn sie transparent bleiben, offen über Fortschritte und Herausforderungen sprechen und verlässlich liefern. Mit der Zeit, wenn die ersten Projekte stabil laufen und die Technologie auf dem Markt etabliert ist, gewinnt Kommunikation an Ruhe, Tiefe und Selbstbewusstsein.

Kommunikation reift erst, wenn das Start-up es tut 

Während Start-ups zu Beginn oft reaktiv kommunizieren, zeigt sich später, wie sehr Kommunikation mit dem Unternehmen mitwächst. Am Anfang antworten sie vor allem auf das, was von außen kommt: Was macht ihr? Für wen ist das relevant? Wie funktioniert das? Mit mehr Erfahrung, Marktfeedback und ersten Erfolgen entsteht eine klarere Orientierung. 

Die Kommunikation wird strukturierter, weniger getrieben von technischen Details und stärker geleitet vom tatsächlichen Nutzen. Start-ups berichten, dass sie irgendwann beginnen, ihre Botschaften bewusster zu setzen, Prioritäten klarer zu formulieren und nicht mehr alles erzählen zu wollen, was im Produkt steckt. Kommunikation wird damit zu einem Spiegel ihrer eigenen Entwicklung: Je reifer das Start-up, desto fokussierter und zielgerichteter wirkt auch sein Außenauftritt.

Fazit: Kommunikation als Spiegel der Start-up-Realität 

Was aus den Aussagen der Start-up-Mitarbeitenden besonders hervorsticht, ist ein tiefes Bewusstsein dafür, dass Kommunikation untrennbar mit ihrer eigenen Realität verbunden ist: chaotisch, fordernd und gleichzeitig sinnstiftend. Sie beschreiben Kommunikation nicht als eine Aufgabe, die man perfekt planen oder vollständig kontrollieren könnte. Vielmehr erleben sie sie als etwas, das sich ihrem Tempo anpasst – oder sie dazu zwingt, ihr eigenes Tempo zu hinterfragen. 

Für die jungen Unternehmen wird Kommunikation damit zu einem Gradmesser ihrer eigenen Klarheit und Prioritäten. Sie zeigt ihnen, wo sie stehen, was sie schon greifen können und welche Fragen sie selbst noch nicht beantwortet haben. Oft spiegelt Kommunikation nicht nur wider, wie sie gesehen werden wollen, sondern auch, wie sie sich selbst sehen. Viele Start-ups berichten, dass genau darin die größte Herausforderung liegt: nicht das Formulieren, sondern das Verstehen. Nicht das Sprechen, sondern das Einordnen.

Zwei Beraterinnen, zwei Welten? Was PR und Social Media wirklich unterscheidet

In vielen Unternehmen werden PR und Social Media noch immer konsequent in zwei getrennte Schubladen gesteckt: Redaktionen und Themenhoheit auf der einen, Content und Kanäle auf der anderen Seite. Dabei geht es am Ende bei beiden um Wirkung. Bei additiv arbeiten wir in den Bereichen auch mit zwei unterschiedlichen Beratungsschwerpunkten. Warum eigentlich? Ich habe im Arbeitsalltag mal bewusst hingeschaut…

Wenn meine Kollegin Tabitha und ich zusammen in einem Büro sitzen, merke ich manchmal erst, wie ähnlich unsere Tage aussehen und wie unterschiedlich sie sich anfühlen. Wir sind beide Beraterinnen, jonglieren Termine, stimmen uns mit Kunden ab, schreiben Texte, schieben Projekte an und halten sie am Laufen.

Der offensichtlichste Unterschied: Tabitha legt den Fokus auf Social Media statt (wie ich) auf Fachpressearbeit. Dabei stelle ich mir hin und wieder immer dieselben Fragen. Was genau macht Tabitha eigentlich, was ich nicht mache? Haben wir in unserer Arbeit Schnittpunkte und wenn ja, wo?

Um das zu beantworten, habe ich Tabitha einfach gefragt: „Sag mal, was machst du eigentlich so?“

Beratung ist Beratung ist Beratung

Fangen wir mit den Parallelen an. Ihr Tag besteht aus Terminen, Texterstellung, Kundenkorrespondenz und Organisation. Also genau aus den Bausteinen, die auch meinen Kalender füllen. Tabitha denkt diese Bausteine konsequent vom Social-Media-Kontext aus, mit Plattformlogiken, Zielgruppeninteraktion und messbaren Ergebnissen. Ich komme häufiger von der Fachpresse, von Themenführung, Relevanz und Platzierung. Auch wenn sich der Schwerpunkt verschiebt, ähneln sich unsere Aufgaben, die so im Alltag anfallen.

Redaktion oder Reaktion?

Gehen wir nun ein Stockwerk tiefer in der Beobachtung. Ein Großteil unserer Arbeit besteht aus Schreiben. Was das Thema Texte angeht, dachte ich zuerst, der Unterschied wäre riesig. Und ja: Er ist riesig, wenn man darauf schaut, für wen wir schreiben. Gleichzeitig ist er gar nicht so riesig, wenn man darauf schaut, was wir als Beraterinnen beim Schreiben eigentlich leisten.

Tabitha schreibt so gut wie keine klassischen PR-Formate für Fachmedien. Also kaum Pressemitteilungen und auch selten Texte, die so gebaut sind, dass sie eins zu eins in eine Redaktion passen. Das ist eher mein Spielfeld. Ich schreibe Pressemitteilungen, Fachartikel oder Anwenderberichte, also Texte, bei denen am Ende nicht nur die Information stimmen muss, sondern auch Einordnung und „Redaktionstauglichkeit“. Dazu kommt bei mir alles, was man im fertigen Text nicht sieht: tägliches Medienscreening, das Abgleichen mit Themen- und Redaktionsplänen, die Vorbereitung von Experteninterviews sowie die Frage, welcher Pitch wann bei welchem Medium überhaupt Sinn ergibt. PR ist bei additiv ein System aus Planung, Timing und Qualitätssicherung, nur mit anderen Spielregeln.

Dafür arbeitet Tabitha viel stärker dort, wo der Text direkt an eine Handlung gekoppelt ist. Wenn Social-Media-Kampagnen oder Ads ins Spiel kommen, braucht es Posts, die nicht nur informieren, sondern Menschen durch eine Entscheidung führen. Wenn es um Landingpages und ähnliche Inhalte geht, schaut sie mit einem anderen Blick drauf. Fehlen Argumente? Ist der Nutzen klar? Passt der Aufbau zu dem, was die Anzeige vorher verspricht? Schlussendlich dann diese eine Frage, die sowohl im Social-Media-Kontext als auch in der PR ständig mitschwingt: Bringt der Text wirklich etwas in Bewegung?

Tools, Tabs, Taktung

Wenn ich am Schreibtisch sitze und meinen Bildschirm so betrachte, dann sehe ich PR als System. Ein paar (oder hundert, aber wer zählt schon mit?) Textdokumente, ein Redaktions- oder Themenplan, Mails mit Rückfragen und Freigaben, daneben immer wieder der Blick auf das, was draußen tatsächlich passiert. Fürs Clipping läuft bei uns regelmäßig unser Monitoring-Tool mit, parallel dazu scanne ich Newsletter, Portale und LinkedIn, ob und wie ein Thema aufgegriffen wird. Und dann sind da die „stillen“ PR-Werkzeuge: Medienlisten in unserem Versandtool Zimpel, Pitch-Notizen, Konzeptionspapiere und der Abgleich mit Themenplänen, weil gute Textplatzierung bei wichtigen Zielmedien selten ein One-Shot ist, sondern Vorbereitung, Timing und saubere Nacharbeit braucht.

Bei Tabitha ist das Setup ein ganz anderes. Da ist zum Beispiel ein Kampagnen-Manager offen, manchmal gleich zwei – je nachdem, ob sie gerade auf LinkedIn/Meta oder über Google Ads arbeitet. Daneben ein Trelloboard, in dem Inhalte getaktet werden, und irgendein Tracking-Tool, das zeigt, was in den letzten drei Wochen besonders gut funktioniert hat. Und dann sind da noch die Tools, mit denen aus einer Idee überhaupt Content wird, den man posten oder bewerben kann. Eine Grafik in Canva, ein Video in CapCut, ein Check in Google Analytics oder Matomo, ob das, was man da gerade anstößt, auch wirklich irgendwo ankommt.

Am Ende optimieren wir beide: Tabitha entlang von Plattform- und Kampagnen-Signalen, ich entlang von Zielmedien, Themenfenstern und Resonanz. Wir prüfen regelmäßig, was funktioniert, und justieren nach. Damit aus einer guten Idee auch wirklich Wirkung wird.

Social Media ist kein Add-on zur PR

So langsam wird mir klar: Mea Culpa, denn ich habe Social Media früher unterschätzt. PR und Social sind bei additiv keine Konkurrenzdisziplinen, sondern zwei Ausspiel-Logiken auf derselben Story. Tabitha sitzt nicht nur bei „reinen Social-Media-Projekten“ am Tisch. Sie kommt immer dann dazu, wenn Kund:innen hybrid denken und Social Media, Content und Kampagnen zusammen funktionieren müssen.

Das ist Tandem-Arbeit. Je nach Kundenprojekt kommt Tabitha mit ihrem Social-Media-Schwerpunkt dazu. Mal punktuell, mal dauerhaft. Wie die Kundenabstimmung beispielsweise in Jour-Fixe-Terminen stattfindet, hängt vom Setup ab: in getrennten Terminen, gemeinsam – je nachdem, wie eng Social Media mit den übrigen Maßnahmen verzahnt ist. Und manchmal sitzt sie auch in Terminen, die auf den ersten Blick gar nichts mit Social Media zu tun haben. Zum Beispiel, wenn ein Whitepaper oder ein anderes großes Thema geplant wird, aus dem später eine Kampagne werden soll. Dann hilft es wenig, ihr nur das fertige Dokument zu übergeben. Als Social-Media-Beraterin muss Tabitha die Story dahinter verstehen, damit der Content am Ende nicht wie ein Anhängsel wirkt. Und das passt auch zu meiner PR-Arbeit: Wir bauen Inhalte oft vom Kernstück aus – zum Beispiel einem Whitepaper – und leiten daraus Formate wie Fachartikel oder Pressemitteilungen ab.

„Mal eben nebenbei“ ersetzt keine Strategie

Ich muss sie jetzt ansprechen, diese nicht böse gemeinten, aber hartnäckigen Vorurteile: „Social Media macht man mal eben so nebenbei“ und „Da schreibt man doch nur ein paar Posts“. Je mehr ich über Tabithas Arbeit erfahre, desto mehr muss ich über diese Sätze schmunzeln, die man so oft hört, die ungefähr so klingen wie „eine Pressemitteilung kann ich auch selbst schreiben“. Stimmt ja sogar irgendwie. Man kann. Die Frage ist nur, was dabei rauskommt.

Denn das „Nebenbei“ ist meistens der Moment, in dem die Strategie fehlt. Wer ist die Zielgruppe? Was soll hängen bleiben? Welche Geschichte erzählen wir über Monate hinweg, nicht nur in einem einzelnen Beitrag? Und woran merken wir, dass es funktioniert? Genau da werden Social Media und PR zur Beratung. Nicht, weil man besonders schöne Captions oder Pressemitteilungen schreiben muss, sondern weil man Entscheidungen trifft: was wir sagen und wie wir es sagen.

Genau deshalb sind Social Media und PR bei uns Beratung und nicht bloß Content. Weil beides auf die Ziele des Unternehmens einzahlen muss. Und Tabitha tippt nicht nur Posts. Sie ist eine Sparringspartnerin, die dafür sorgt, dass das, was wir da „einfach mal“ veröffentlichen könnten, auch wirklich Wirkung entfaltet.

Technologiekommunikation für B2B‑Start-ups: von „läuft mit“ zu planbar wirksam

Wohl kaum ein anderes Umfeld ist so dynamisch und gleichzeitig so sensibel wie der Kosmos der B2B-Start-ups: Tech-Begeisterte entwickeln, verwerfen und überarbeiten. Gleichzeitig gibt es anfangs kaum Referenzen, Cases oder bekannte Markensignale. Vertrauen müssen Teams sich erst Schritt für Schritt erarbeiten. Und genau deshalb fehlt im Alltag oft die Zeit: Kommunikation läuft mit, statt sauber geplant zu werden. Viele bespielen zwar parallel mehrere Kanäle, steuern sie aber selten so konsequent, dass Kommunikation verlässlich Sales unterstützt und Wachstum beschleunigt.

Wachstumsdruck, knappe Ressourcen, hoher Erklärungsbedarf: In B2B‑Start-ups prallen in keiner Phase so viele Aufgaben gleichzeitig aufeinander wie rund um Go‑to‑Market und Skalierung. Während Produkt, Zielgruppen und Messaging noch in der Entwicklung sind, sollen Vertrieb, Hiring und Finanzierung bereits funktionieren. Kommunikation wird dadurch oft zum Mitläufer.

Für diesen Leitfaden haben wir deshalb mehrere Blickwinkel zusammengebracht: Benchmarks aus einer Umfrage unter Mitarbeitenden von B2B-Start-ups und Einschätzungen aus Experteninterviews mit Innovationshubs und Investoren. So treffen Innensicht und Außenperspektive aufeinander: Was Teams im Alltag tatsächlich leisten (und wo es klemmt), was Netzwerköffner und Kapitalgeber kommunikativ erwarten und welche Unterstützung in welcher Phase den größten Hebel hat. Ergänzt wird das durch unsere Agenturerfahrung aus der Begleitung junger B2B-Unternehmen auf ihrem Weg in den Markt.

Genau hier liegt der Hebel für junge Unternehmen: Gute Technologiekommunikation übersetzt Komplexität in klare Nutzenargumente, macht Vertrauen sichtbar und sorgt dafür, dass Marketing und Sales dieselbe Geschichte erzählen.

Das Ergebnis ist ein praxistaugliches Framework, das zeigt, was Kommunikation im B2B-Start-up-Alltag leisten muss, wo sie typischerweise scheitert und wie Teams Schritt für Schritt Struktur, Messbarkeit und Wirkung aufbauen. Ziel ist ein Setup, das Prioritäten setzt, Fortschritt über KPIs überprüfbar macht und Kommunikation vom Mitläufer zum planbaren Wachstumshebel entwickelt.

Fünf Muster, die fast alle B2B-Start-ups betreffen

Als zusätzlichen Realitätscheck führten wir eine eigene Umfrage durch (Details und alle Ergebnisse findest du im Whitepaper „B2B-Start-ups-Umfrage“). Dafür befragten wir 43 B2B-Start-up-Mitarbeitende aus unterschiedlichen Wachstumsphasen und Branchen. Trotz dieser Vielfalt zeigen die Antworten ein erstaunlich konsistentes Bild: Über Märkte und Reifegrade hinweg wiederholen sich ähnliche Muster. Daraus lassen sich fünf zentrale Learnings ableiten.

Hier geht's direkt zum Whitepaper!

1. Kommunikation ist Wachstumstreiber

B2B-Start-ups messen Kommunikation vor allem an ihrem Beitrag zum Wachstum: Leadgenerierung und Vertriebsunterstützung haben für viele oberste Priorität, eng gefolgt vom Aufbau von Markenbekanntheit. Kommunikation ist damit kein reines Imageprojekt, sondern ein zentraler Baustein im Go-to-Market.

Theresa Gröninger, Head of Sales and Marketing Cellumation, sagt dazu: „Gerade Gründer aus technisch geprägten Bereichen müssen erst verstehen, dass professionelle Kommunikation nicht schmückendes Beiwerk ist, sondern ein geschäftskritischer Faktor.“

2. Zeitmangel ist die größte Herausforderung

Der zentrale Engpass in der Kommunikation vieler B2B‑Start-ups ist nicht Kreativität oder Know-how, sondern ganz banal: Zeit und personelle Kapazitäten. Was als notwendig erkannt wird, lässt sich im Alltag oft nicht in der erforderlichen Tiefe umsetzen. Die Folge: Genau die Themen mit dem größten Langzeiteffekt (Strategie, stringente Prioritäten und saubere Erfolgsmessung) werden vertagt, weil Operatives drängt.

 

Andreas Löwe, Gründer und Gesellschafter von even logistics sagt dazu: „Für die Größe unseres Unternehmens haben wir viel zu viele Themen. Das ist organisatorisch und inhaltlich ein enormer Aufwand, der unser Team immer wieder an Kapazitätsgrenzen bringt.“

3. Externe Partner werden für Richtung und Wirkung gesucht

Wenn Start-ups externe Unterstützung suchen, dann vor allem dort, wo intern Routine und Ressourcen fehlen: PR/Medienarbeit, Strategie und kontinuierliche Planung. Gesucht sind Partner, die sowohl Sparring als auch Umsetzung bieten und nicht nur als reine Content-Fabrik dienen.

4. Strategie- und Marktverständnis vor Output

Bei der Partnerwahl zählen strategische Beratung und Branchen-/Marktkenntnis am meisten. Operative Produktion und Medienkontakte sind wichtig, kommen aber nachgelagert. Entscheidend ist ein Partner, der Geschäftsmodell und Zielmarkt versteht und Stories wirksam platzieren kann.

5. Viele Kanäle, wenig Fokus

B2B‑Start-ups sind kommunikativ auf vielen Kommunikationskanälen parallel präsent: Fast alle bespielen Website und Social Media, viele zusätzlich Messen, Fachpresse, Newsletter und Content‑Marketing. An Aktivität mangelt es also nicht. Trotzdem sagt rund ein Drittel, dass Strategie und roter Faden fehlen. Das Problem sind weniger die verfügbaren Bühnen, sondern Fokus, Priorisierung und eine klare Steuerung entlang der übergeordneten Ziele.

Matthias Schanze, Frühphaseninvestor im B2B-Bereich, sagt dazu: „In der Frühphase reicht für mich ein professionelles Minimum: eine kleine, seriöse Website und ein ordentliches LinkedIn-Profil des Gründers. Das sind die beiden wichtigsten Medien.“

Die aktuelle Lage: Wo Start-ups in der Kommunikation stehen

Die befragten Start-ups denken Kommunikation klar businessgetrieben. Gut 70 % nennen Leadgenerierung beziehungsweise Vertriebsunterstützung als primäres Kommunikationsziel. Und das ist logisch: Wer neue Märkte erschließt und erklärungsbedürftige Produkte verkauft, braucht Pipeline und Kommunikation soll dabei unmittelbar helfen. Markenaufbau ist zwar präsent, wird aber häufig nachgelagert betrachtet: als etwas, das „mitläuft“, wenn gerade Zeit ist. Die Umfrage zeigt damit vor allem eins: Kommunikation ist in vielen B2B-Start-ups bereits als Performance-Hebel verankert.

Umfrage unter 43 Mitarbeitenden aus Startups: „Welche Kommunikationsziele stehen für euch im Vordergrund?“

Mathias Bosse, Investor im Bereich Supply Chain und Logistik, sagt: „Wichtig ist für mich, ob sich die Unternehmen darüber bewusst sind, dass Kommunikation langfristig eine wichtige Disziplin ist. Es geht weniger darum, wie professionell sie aktuell kommunizieren, sondern darum, dass sie verstehen, dass dieses Thema mit zunehmender Reife essenziell sein wird.“

Beim Blick auf die Kanäle fällt zuerst auf: Die Teams sind äußerst aktiv. Social Media und die eigene Website sind die wichtigsten Säulen. Das sind genau die Plattformen, die Unternehmen am stärksten selbst steuern können. Messeauftritte, Fachpresse, Newsletter und Content-Marketing ergänzen die Palette. Gleichzeitig bleibt die Präsenz in Medien mit hoher, breiter Sichtbarkeit begrenzt: Nur ein kleiner Teil der Befragten ist in der Tages- oder Wirtschaftspresse vertretenDenn diese Medien liefern etwas, das sich über die eigenen Kanäle nur schwer koordinieren lässt: Unabhängige Relevanz und Glaubwürdigkeit über die bestehende Community hinaus. Dass Start-ups ausgerechnet an dieser Stelle über externe Partner nachdenken, ist deshalb naheliegend: Der Sprung in tagesaktuelle und wirtschaftsnahe Leitmedien folgt nicht der Logik von Owned Media, sondern der Logik von Redaktionen. Entscheidend sind Nachrichtenwert, Einordnung und Timing. Also die Fähigkeit, aus vielen internen Themen die wenigen herauszufiltern, die außerhalb der eigenen Produktwelt Relevanz haben, und sie so zuzuspitzen, dass sie journalistisches Gehör finden. Genau hier leisten spezialisierte Partner etwas, das Start-ups intern oft nicht abbilden können: Sie bringen Routine in der Themen- und Story-Entwicklung, kennen typische redaktionelle Anforderungen, bereiten Sprecher:innen auf Interviews vor, steuern Pitches und Abstimmungen und erhöhen durch Erfahrung (und oft auch belastbare Kontakte) die Chance, dass aus einem Meilenstein eine platzierbare Geschichte wird.

 

Umfrage unter 43 Mitarbeitenden aus Startups: „Welche Kanäle nutzt ihr aktuell für eure Kommunikation?“

Anonymes Zitat aus der Umfrage unter 43 Mitarbeitenden aus Start-ups: „Externe Hilfe brauchen wir eigentlich nicht – außer, um in das Handelsblatt zu kommen.“


Der Praxis-Case Sereact:

Von unterrepräsentiert zu Wirtschaftsleitmedien in 12 Monaten

Ausgangslage: Trotz technologischer Spitzenposition war Sereact zu Beginn in der öffentlichen Wahrnehmung unterrepräsentiert. Aufgabe war, eine erklärungsbedürftige KI-Robotik greifbar zu machen, Vertrauen in KI aufzubauen und das Start-up als glaubwürdige Stimme für intelligente Automatisierung zu etablieren.

Hier kommt additiv ins Spiel: Eine integrierte PR- und Content-Strategie mit journalistischem Anspruch und klarer Linie – über Fach- und Wirtschaftspresse und LinkedIn. Dazu: Aufbau von CEO Ralf Gulde als Gesicht und Vordenker (Thought Leadership) sowie Produktkommunikation entlang konkreter Use Cases.

Icon Roboterarm, Symbol für Spezialisierung auf Robotik-Kommunikation bei additiv

Ergebnis: In weniger als 12 Monaten wurde Sereact als Stimme für KI in der Logistik positioniert, inklusive Präsenz in Leitmedien wie Handelsblatt, FAZ, Bloomberg.

Strategie & Reifegrad: „Grob zufrieden“, aber da geht noch mehr

Viele Start-ups haben Grundlagen geschaffen und bewerten ihre Strategie als solide. Gleichzeitig bezeichnet mehr als ein Drittel die eigene Kommunikation als eher unstrukturiert. Auch die Gesamtzufriedenheit folgt diesem Muster: Die meisten sind zwar „grob zufrieden“, doch nur wenige würden ihre Kommunikation als wirklich stark oder exzellent einordnen. Die Kurzinterpretation: Das Fundament ist da, aber der nächste Professionalisierungsschritt steht häufig noch aus. Und der hat weniger mit noch mehr Kanälen oder Output zu tun, sondern mit Struktur, Priorisierung und Messbarkeit.

Umfrage unter 43 Mitarbeitenden aus Startups: „Wie zufrieden seid ihr aktuell mit eurer Unternehmenskommunikation insgesamt?“

Woran liegt‘s? Diese Pain Points legen der Kommunikation Steine in den Weg

Kommunikation ist für B2B-Start-ups kein „Nice-to-have“, sondern ein Wachstumstreiber. Sie soll Leads generieren, Vertrauen aufbauen und komplexe Produkte einem breiten Publikum verständlich machen. Das Problem: Im operativen Alltag bildet sie das Schlusslicht. Zwischen Produktentwicklung, Sales, Funding und Teamaufbau bleibt schlicht zu wenig Zeit, um Kommunikation konsequent zu planen und sauber umzusetzen. Die Folge ist ein reaktiver Modus: Kurzfristige PR-Anfragen, Messevorbereitung oder „schnell noch ein Post“ werden zwischendurch abgefrühstückt, während strategische Planung immer weiter nach hinten rückt. In der Umfrage nennen 81 % der Befragten fehlende Zeit/Kapazität als größten Pain Point.

Was sind eurer Meinung nach die größten Pain Points in eurer bisherigen Kommunikation?

Thorsten Hülsmann, Geschäftsführer, Digital Hub sagt: „Kommunikation hat in der frühen Phase meist einen niedrigen Stellenwert, weil Gründer mit Produktentwicklung, Marktfeedback, Teamaufbau beschäftigt sind. Im Vergleich steht Kommunikation klar hinter Vertrieb, HR und Funding.“

Wenn Kommunikation Wachstum antreiben soll, muss sie steuerbar sein. In der Praxis fehlt B2B-Start-ups aber oft ein belastbares Setup aus Zielen, KPIs und regelmäßigem Reporting. Dann bleibt unklar, welche Kanäle wirklich zum Wachstum beitragen und welche ins Leere laufen. Die Umfrage zeigt: 43 % arbeiten ohne Erfolgsmessung bzw. nennen fehlende KPIs als Pain Point; zudem treten Zeitmangel und fehlende KPIs auffällig oft gemeinsam auf. Ohne Messbarkeit verliert Kommunikation ihren Status als Business-Hebel: Budgets werden schwerer zu rechtfertigen, Learnings versanden, und der Fokus wandert von wirksamen Maßnahmen hin zu dem, was gerade am dringendsten wirkt.

Viele B2B-Start-ups sind auf vielen Bühnen gleichzeitig aktiv: Website, Social Media, Messen, Fachpresse, Newsletter, Content-Marketing. Fehlende Aktivität ist also nicht das Problem, sondern vielmehr das planlose Vorgehen. Wenn Positionierung, Kernbotschaften, Themenfelder und Prioritäten nicht fixiert und im Team verankert sind, entsteht schnell ein Flickenteppich aus Einzelmaßnahmen. Heute ein Produktfeature, morgen ein Hiring-Post, übermorgen ein Messe-Recap. Aber keine Storyline, die Wiedererkennbarkeit erzeugt und Vertrauen systematisch aufbaut. Entsprechend geben 27 % der Befragten „keine Strategie/kein roter Faden“ als Pain Point an.

Julian Seume, Director bei Wiferion, sagt: „Die Vielfalt der Kommunikationsformate ist so groß geworden, dass wir nicht alle Disziplinen intern voll abdecken können. Deshalb arbeiten wir weiterhin mit einer Agentur zusammen, insbesondere für strategische PR, redaktionelle Unterstützung und hochwertige Inhalte.“

B2B-Kommunikation scheitert selten daran, dass Start-ups keine Ideen haben, sondern daran, dass anspruchsvolle Kommunikation echte Expertise erfordert: Komplexe Technologie übersetzen, unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, sensible Botschaften sicher formulieren und gleichzeitig glaubwürdig bleiben. Fehlendes Know-how bedeutet dabei aber nicht, dass Start-ups schlichtweg keine Texte schreiben können. Vielmehr fehlt ihnen die Routine, aus Produktwissen eine klare, differenzierende Story zu formen, die in Fachwelt, Management und Einkauf unterschiedlich funktioniert. In der Umfrage nennen daher 24 % der Teilnehmenden „fehlendes Know-how“ als Pain Point.

Johannes Franke, Geschäftsführer von Startport, sagt: „Je nachdem, ob man mit einem Investor, einem potenziellen Kunden, einem Geschäftsführer oder jemandem aus der operativen Logistik spricht, müssen Inhalte anders erklärt, visualisiert und aufbereitet werden.“

Was muss Kommunikation für B2B-Start-ups leisten und wie können dabei externe Partner unterstützen?

Im Kern muss Kommunikation für B2B‑Start-ups drei Dinge leisten:

  1. Wachstum unterstützen: Nachfrage erzeugen, Leads qualifizieren und Sales mit Argumenten/Proof versorgen.
  2. Vertrauen aufbauen: Komplexe Technologien verständlich machen und Glaubwürdigkeit über Cases, Zahlen und Drittquellen sichtbar machen.
  3. Fokus und Messbarkeit schaffen: Prioritäten setzen, wiederholbare Formate etablieren und Wirkung über KPIs regelmäßig überprüfen.

Externe Partner können dabei besonders dort beschleunigen, wo intern die größten Engpässe liegen: Sie bringen Struktur in Strategie und Themenplanung, professionalisieren PR/Medienarbeit und sorgen für kontinuierliche Umsetzung.

Damit die Zusammenarbeit funktioniert, müssen Externe vor allem zwei Anforderungen erfüllen: strategisches Sparring und Branchen-/Marktverständnis. Erst danach zählen reine Produktionskapazität oder Kontakte. Entscheidend ist, dass ein Partner nicht nur Output liefert, sondern hilft, die richtigen Stories zur richtigen Zeit so zu platzieren, dass sie außerhalb der eigenen Bubble Relevanz entfalten.

Theresa Gröninger, Head of Marketing & Business Development bei Cellumation, sagt: „Gerade bei Investorenthemen oder sensiblen Botschaften braucht es Erfahrung, um sauber abzuwägen, was nach außen gehört und was nicht. Da hilft strategisches Sparring.“

Der Praxis-Case Wiferion – a PULS brand:

additiv als Teil des Teams

Ausgangslage: Wiferion (damals „Blue Inductive“) hatte anfangs zwar einen technologischen Vorsprung, war jedoch kaum sichtbar: praktisch keine mediale Präsenz, keine Cases, keine Referenzen. Die Website? Glich eher einer digitalen Visitenkarte. Gleichzeitig war das Thema induktives Laden im industriellen Umfeld neuartig. Vergleichbare Lösungen gab es keine.

Hier kommt additiv in Spiel: Statt nur Content zu „produzieren“, wurde Kommunikation als strategischer Wachstumstreiber aufgesetzt: mit klarer Positionierung, Nutzenbotschaften (statt Technik-Sprech), gezielter PR-Arbeit und einem kontinuierlichen Content-Takt. Ein Hebel war auch, dem Thema einen eigenen, verständlichen Begriff zu geben: „In-Process Charging“.

Ergebnis: Wiferion wurde nicht nur sichtbarer, sondern als Orientierungspunkt/Thought Leader in einem neuen Technologiefeld positioniert.

Julian Seume, Director bei Wiferion, sagt: „Gerade Kundenstories, Whitepaper oder technisch anspruchsvolle Inhalte sind Bereiche, in denen wir bewusst noch nicht vollständig auf KI setzen und externe Expertise hinzuziehen, weil hier fachliche Genauigkeit, saubere Argumentation und eine klare, glaubwürdige Storyline entscheidend sind.“

Case Wiferion, Markterschließung und Pressearbeit für Batterieladesysteme, PR-Agentur additiv

Fazit: Die drei größten Kommunikationsbooster

Die Umfrage zeigt: B2B-Start-ups sehen Kommunikation klar als Wachstumstreiber, stehen dabei aber unter erheblichem Zeitdruck und arbeiten oft eher reaktiv als strategisch. Diesem Defizit können Start-ups besonders effizient entgegenwirken, wenn sie an den folgenden Hebeln ziehen:

B2B-Start-ups sollten ihre Kommunikation nicht von Anlass zu Anlass planen, sondern längerfristig mit einem Halbjahres- oder Jahresplan für Kampagnen und Themen arbeiten. Zentrale Themencluster, Kernbotschaften und wiederkehrende Formate, beispielsweise monatliche Fachbeiträge oder Quartalskampagnen, geben dabei den Rahmen. So wird Kommunikation planbar, konsistent und anschlussfähig für spontane Anlässe.

Für die zwei bis drei wichtigsten Kanäle lohnt sich eine klare, schriftlich fixierte Strategie: Zielgruppen, Kernbotschaften, Formate. Darauf aufbauend sollten konkrete KPIs wie Leads, Anfragen, Downloads oder qualifizierte Kontakte definiert werden. So lässt sich regelmäßig prüfen, welche Kanäle wirklich zum Wachstum beitragen und entsprechend nachsteuern.

Zuerst empfiehlt sich ein solider Auftritt in Fachmedien über Fachartikel und Use Cases, um Vertrauen im Kernmarkt aufzubauen. Leitmedien wie Handelsblatt & Co. sollten dann gezielt für wenige, wirklich relevante Meilensteine genutzt werden. Hier zahlt sich die Zusammenarbeit mit spezialisierten Agenturen aus, die Branche, Story und Medienzugang zusammenbringen.

So biegst du den Corporate Shrimp wieder gerade

Mein Lieblingsgetränk? Der Schluck Wasser in der Kurve. Ich erwische mich täglich dabei, wie ich wie Gollum am Schreibtisch sitze und trotzdem beschwere ich mich immer wieder über Schulter- und Nackenschmerzen. Doch bereits einfache Anpassungen am Arbeitsplatz und kleine Bewegungspausen zwischendurch können einen spürbaren Unterschied machen. Nichts Weltbewegendes und dennoch wird es dir dein Körper auf lange Sicht danken!

Disclaimer: Der Bewegungsapparat ist komplex und jeder Körper hat unterschiedliche Bedürfnisse. Die folgenden Tipps sind gängige Maßnahmen, die gegen ungesunde Sitzgewohnheiten helfen können, ersetzen aber keine Physiotherapie.

Wer unter ständigen oder starken Schmerzen leidet, sollte unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Mein rechter, rechter Platz ist frei…

„Setz dich gerade hin!“ Diesen Satz hat vermutlich jeder schon einmal gehört. Und logisch, denn ständiges krummes Sitzen belastet die Wirbelsäule, sorgt für Nackenschmerzen und begünstigt eine ungesunde Körperhaltung. Gerade in Konzentrationsphasen fällt es mir oft nicht auf, dass ich wie ein Gargoyle (Google es und du weißt, was ich meine) vor dem Schreibtisch hocke – am besten noch im halben Schneidersitz. Dabei gibt es eine recht einfache Formel, die dem entgegenwirken kann:

  • Sitzhöhe: Füße stehen flach auf dem Boden, Knie etwa auf 90–100°.
  • Sitztiefe: Zwischen Kniekehle und Sitzkante etwa 2–3 Finger Platz.
  • Rückenlehne: Lehne so einstellen, dass der untere Rücken spürbar gestützt ist. Leichtes Zurücklehnen ist ok, Hauptsache nicht einsacken.
  • Tisch/Tastatur/Maus für entspannte Schultern: Tastatur und Maus nah ran. Ellbogen nahe am Körper, Unterarme locker aufliegen, Schultern nicht hochgezogen.

Zeit zum Aufstehen

Doch selbst bei einer gesunden Sitzhaltung schmerzen mir nach mehreren Stunden die vier Buchstaben. Hier sind höhenverstellbare Schreibtische ein Segen. Es tut gut, regelmäßig den Tisch hochzufahren und eine Zeitlang im Stehen zu arbeiten. Gerade kurze Stehphasen können wirklich helfen, weil allein der Positionswechsel entlastet: Du nimmst Druck vom Gesäß und dem unteren Rücken und verteilst die Belastung neu. Außerdem kommt im Stehen oft mehr Bewegung in den Körper. Man verlagert häufiger das Gewicht, macht kleine Schritte und streckt sich zwischendurch. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn zu langes, starres Stehen kann den Körper anders belasten. Wenn man lange unbewegt steht, ermüdet die Muskulatur in Waden, Oberschenkeln und Rücken.

Deshalb empfehle ich einen ausgewogenen Mix aus Sitzen und Stehen, indem man z.B. alle 30 – 60 Minuten die Position wechselt.

Bei 10.000 Schritten kann man sich leicht verzählen

Der beste Ausgleich für langes Sitzen? Natürlich Bewegung. Es muss kein Extremsport sein, schon ein täglicher Spaziergang hilft bei Gelenkschmerzen, sinkt den Blutzuckerspiegel und regt den Kreislauf an. Warum also nicht die Mittagspause für einen kleinen Verdauungsspaziergang mit Kolleg:innen nutzen?

Kleiner Fun Fact nebenbei: Der Mythos, täglich 10.000 Schritte gehen zu müssen, war nur ein Marketinggag eines japanischen Herstellers für Schrittzähler im Rahmen der Olympischen Spiele 1964. Aus einer Studie der Lancet Public Health geht hervor, dass bereits 7.000 Schritte am Tag ausreichen, um einen positiven Effekt auf die Gesundheit zu erzielen.

Durch Dick und Dehn

Keine Sorge, damit ist kein kompliziertes Büro-Yoga vor den Kolleg:innen gemeint, sondern lediglich kleine Dehnungsübungen zur Senkung von Verspannungen.

Bei additiv schaut dich übrigens keiner schief an, wenn du dich für die ein oder andere Rückenübung auf den Boden legst (ich spreche aus Erfahrung). Folgende Dehnübungen lassen sich super in den Büroalltag integrieren:

  • Schulterblatt-Retraktion: Ziehe deine Schulterblätter nach hinten zusammen, als wolltest du zwischen ihnen einen Stift halten.
  • Seitliche Nacken-Dehnung: Setze dich aufrecht hin und lasse die Arme locker runterhängen. Neige den Kopf langsam zur Seite. Wichtig: Den Kopf nicht zur Seite drehen, sondern seitlich kippen, als wolltest du dein Ohr Richtung Schulter bringen. Ziehe die Schultern nicht nach oben.
  • Gesäß-Dehnung im Sitzen: Setz dich aufrecht, ein Fußknöchel auf das gegenüberliegende Knie. Lehne dich leicht mit geradem Rücken nach vorne.

Hüftbeuger-Dehnung im Stand: Mache einen großen Ausfallschritt nach vorne und beuge das vordere Knie etwas. Jetzt schiebe deinen Becken-/Hüftbereich langsam nach vorn, bis es in der Hüfte/Leiste des hinteren Beins zieht.

Mein Bonustipp nach der Arbeit: Kraftübungen im Gym

Eigentlich bin ich gegen jegliche Sportart allergisch. Doch auch ich musste mir irgendwann eingestehen, dass es nicht nur einen ergonomischen Arbeitsplatz braucht, um körperliche Beschwerden im Alter vorzubeugen.

Krafttraining (ja, ich weiß, das Wort allein stinkt schon nach Schweiß) ist der sinnvolle Gegenpart, weil es nicht nur Probleme vermeidet, sondern Muskeln aufbaut: Mehr Kraft und Kraftausdauer bedeuten mehr Belastbarkeit für lange Büro-Tage und Stressphasen. Außerdem setzt Training genau die Reize, die im Büroalltag fehlen: Der obere Rücken wird kräftiger, Gesäß und hintere Oberschenkel werden wieder aktiv beansprucht und der Rumpf gewinnt an Stabilität – so verteilt sich die Belastung sinnvoller, statt dass ständig dieselben Stellen die ganze Arbeit übernehmen. Unterm Strich ist Ergonomie Schadensbegrenzung, Krafttraining ist Aufbauarbeit. Und zusammen sind sie die beste Versicherung dafür, dass der Körper auch später noch möglichst entspannt mitmacht.

Expert:innen im Interview: Ist Start-up-Kommunikation nice to have oder unentbehrlich?

Für viele Tech-Start-ups ist Kommunikation wichtig – aber im Alltag oft nicht das akuteste Thema. Erst kommt das Produkt, dann der Vertrieb und dann das Funding. Und irgendwo dazwischen muss auch noch erklärt werden, was das Unternehmen eigentlich macht, für wen es relevant ist und warum man ihm vertrauen sollte.

Welche Rolle spielt Kommunikation für Tech-Start-ups? Wann ist externe Unterstützung sinnvoll? Was erwarten Investor:innen und Hubs vom Außenauftritt? 

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Das Volo? Hat bei mir zwischen bauma und Glitzer angefangen

Manche Karrierewege folgen einem klaren Plan.  Meiner hat sich irgendwo zwischen der bauma und der Pressearbeit im Karneval entwickelt und genau diese Kombination führte mich zu additiv: Jetzt bin ich Volontärin im Social Media Management.

Was auf den ersten Blick nach einem ungewöhnlichen Mix klingt, ist rückblickend ziemlich logisch. Denn ob B2B-Kommunikation im Maschinenbau oder Social Media mit Kostüm und Konfetti: Es geht immer darum, die richtigen Leute mit den richtigen Themen zu erreichen.

Von der Unternehmensseite in die Agenturwelt

Bevor ich zu additiv gekommen bin, habe ich die Unternehmenssicht kennengelernt. In einer Branche, in der auch viele additiv-Kunden unterwegs sind. Das gibt mir heute eine hilfreiche Perspektive auf typische B2B-Themen und die Realität hinter der Kommunikation. Als Werkstudentin im Online-Marketing eines großen und international bekannten Baumaschinenherstellers habe ich erlebt, wie Kommunikation im B2B-Alltag funktioniert und wie es ist, komplexe Themen verständlich zu erklären.

Ein Highlight war für mich die bauma Messe 2025. Dort habe ich die Messestandkommunikation eigenständig verantwortet und im Social-Media-Team unterstützt. Messe heißt: wenig Zeit, viele Themen, hohe Erwartungshaltung und vor allem viel Spontanität. Umso bewusster wurde mir, wie wichtig strukturierte Prozesse sind und dass guter Content eben nicht nur Kreativität braucht, sondern vor allem Strategie.

Pressearbeit zwischen Karneval und Content-Plan

Parallel dazu bin ich im Vorstand eines Karnevalsvereins ehrenamtlich für Pressearbeit und Social Media zuständig. Was zunächst nach Hobby klingt, ist in der Praxis echter Kommunikationsarbeit erschreckend ähnlich. Man entwickelt Content, überlegt, wo und wie man ihn ausspielt und reagiert auf das, was gerade passiert.

Der Unterschied liegt eher im Setting als im Handwerk: etwas mehr Glitzer, etwas mehr Kamelle. Die Mechanik dahinter ist dieselbe. Genau das hat meinen Blick dafür geschärft, was gute Kommunikation ausmacht, unabhängig von Branche oder Organisationsgröße.

Social Media – Perfect Match!

Während meines Studiums in Management und Psychologie mit dem Wahlfach Diversity Management und durch fünf Jahre Werkstudenten-Erfahrung in Controlling, Online-Marketing, Eventmanagement und Projektmanagement wurde mir ziemlich klar, was ich in einem Job brauche. Ich wollte nicht nur ausführen, sondern mitdenken. Nicht nur gestalten, sondern auch verstehen, was dahintersteckt. Und ich wollte ein Umfeld, in dem Weiterentwicklung nicht nur ein Buzzword ist.

Social Media Management ist genau dieses Sowohl-als-auch. Ein guter Post ist kein Glückstreffer, sondern das Ergebnis von Planung, Beobachtung und Know-How.

Next Stop: additiv.

Ich war noch nicht aktiv auf Stellensuche, aber die Ausschreibung hat mich gefunden (natürlich, wie soll es auch anders sein, über Social Media). Ich befand mich mitten in einer dieser Phasen, in denen man eigentlich „erstmal die letzte schwere Prüfung im Studium abhaken“ wollte. Aber manche Dinge haben ein gutes Timing, und dieser Schritt ist das beste Beispiel.

Dass das Team dann auch noch so herzlich und professionell ist, wie es ist, war das i-Tüpfelchen (oder eher das a-Tüpfelchen).

Und ganz ehrlich: Nach den ersten Tagen war mir klar, dass ich hier richtig bin.

Ein Blick hinter die Kulissen – wie ein Videoprojekt bei additiv entsteht

Ein Videoprojekt bei additiv beginnt für mich eigentlich immer ähnlich: Mal ist es eine kurze Nachricht in Teams, mal ein Zuruf im Flur – aber die Message ist immer etwas wie: „Hey, Kunde X hat da ein interessantes Projekt und ein Video würde super passen. Schau doch mal im Jour Fixe vorbei.“ In meinen Ohren der Startschuss für ein Projekt, das schnell Fahrt aufnimmt. Denn bevor überhaupt eine Kamera eingeschaltet wird, beginnt ein Prozess, der viel mehr ist als nur Planung und Technik. Videoprojekte sind ein Mix aus wohltuender Struktur und der eigenen Kreativität. Und genau das macht die Arbeit im Video‑Team aus: Kein Projekt gleicht dem anderen.

Entgegengesetzt zu einem sehr bekannten antiken Zitat führen im Videoteam nicht alle Wege nach Rom – vielmehr starten sie dort und nehmen anschließend ihren eigenen Weg zum Ziel. Unser Startpunkt, also „unser Rom“, ist dabei der erste Austausch mit dem Kunden. Hier werden Erwartungshaltungen besprochen und  Rahmenbedingungen festgezurrt. Was soll das Video eigentlich erzählen? Was ist das Ziel dahinter? Wen wollen wir erreichen? Und welches Gefühl soll am Ende beim Zuschauer hängen bleiben? Manchmal gibt es im Voraus schon eine ziemlich klare Vorstellung und manchmal wird die Idee erst im gemeinsamen Gespräch so richtig greifbar. Jede Frage, jede Skizze und jeder Gedanke bringen uns dabei dem finalen Video ein Stück näher.

Auf der Suche nach dem roten Faden

Nach dem ersten Austausch beginnt eine Phase, die nach außen oft unscheinbar wirkt, für mich aber das eigentliche Fundament des gesamten Projekts legt: die Vorbereitung. Jetzt geht es darum, alle Infos, die wir im Gespräch gesammelt haben, zu einem roten Faden zu spinnen.

Die Storyline bildet den inhaltlichen Rahmen und legt fest, wie das Video aufgebaut ist und in welcher Reihenfolge die Inhalte erzählt werden. Sind Interviews geplant, ergänze ich den entsprechenden Fragebogen.

Parallel erstelle ich die Disposition für den Drehtag: Wer ist wann vor Ort? Welche Szenen drehen wir zu welcher Uhrzeit? Welche Räume oder Motive brauchen wir? Und wie viel Zeit planen wir dafür ein?

Die Vorproduktion wird durch das visuelle Konzept abgerundet. Dabei legen wir fest, welche Bilder zur Story passen, die Aussagen untermauern oder die gewünschte Atmosphäre schaffen. So haben alle Beteiligten eine gemeinsame Vorstellung davon, wie das Video später wirken soll.

Jetzt wird’s spannend: Lights, Camera, Action!

Dann kommt endlich das Highlight eines jeden Videoprojekts: der Drehtag. Umgesetzt werden die Filmarbeiten dabei von meinen externen Lieblingskollegen – unseren Kameraleuten. Einige von ihnen kenne ich schon seit mehreren Jahren und wir haben schon oft gemeinsam hinter der Kamera gestanden. Während sie ihr Equipment aufbauen und das Setting perfektionieren, gehe ich mit den Verantwortlichen vor Ort und den Interviewten noch einmal den geplanten Ablauf und die Fragen genau durch, sodass am Ende keine Unsicherheiten bleiben.

Wenn alles steht, starten wir mit den Aufnahmen. Die Storyline gibt die Richtung vor und der Interviewleitfaden sorgt für klare Aussagen. Trotzdem bleibt immer Raum für spontane Entscheidungen – ein anderer Kamerawinkel, eine Szene, die besser wirkt als gedacht, oder ein kurzer Moment, der das Video emotionaler macht als geplant.

Was ich an Drehtagen besonders mag, ist das Zusammenspiel unseres Teams in Kombination mit den Besonderheiten eines jeden Projekts. Jeder weiß, was zu tun ist, und trotzdem bleibt genug Kreativität, um jedem Video eine eigene Note zu geben.

Alles fügt sich zusammen

Nach dem Dreh landet das gesamte Material erst einmal bei mir auf dem Schreibtisch – oder besser gesagt: auf meinem Rechner. Jetzt beginnt die Phase, in der das Videopuzzle zusammengesetzt wird.

Ich sichte die Aufnahmen, wähle die besten Szenen aus und erstelle daraus den Ablaufplan der einzelnen Sequenzen. Auf dieser Basis entsteht dann ein erster Rohschnitt. Mit dieser Version startet mein Feinschliff: O-Töne kürzen, tauschen oder komplett ersetzen, bis der rote Faden perfekt zu erkennen ist. Sobald die Inhalte dann finalisiert sind, kommt die Magie unsere Bewegtbildprofis zum Einsatz: Übergänge glätten, Musik auswählen, Bauchbinden einfügen und den Ton sauber abmischen. Dieser Teil ist oft sehr detailreich, aber genau das macht ihn so spannend. Man sieht mit jedem kleinen Schritt, wie aus einzelnen Fragmenten etwas Schlüssiges entsteht.

Und irgendwann ist er dann da: Der Moment, in dem das Video rund wirkt. Jetzt steht nur noch die finale Freigabe aus. Anschließend kann unser Kunde es für den eigenen Onlineauftritt, für Social Media oder auf Events sowie in Verkaufsgesprächen nutzten – ganz so wie es möchte.

Was am Ende bleibt… und dann beginnt’s von vorn

Wenn ein Videoprojekt abgeschlossen ist, merke ich oft erst, wie viel in den vergangenen Tagen oder Wochen eigentlich passiert ist. Von der ersten Nachricht in Teams bis zum finalen Export steckt jede Menge Abstimmung, Kreativität und Detailarbeit drin. Genau das macht jedes Projekt auf seine eigene Weise besonders.

Was ich im Video‑Team bei additiv besonders schätze, ist genau dieser Mix: ein strukturierter Ablauf, der Halt gibt aber gleichzeitig auch genug Raum für spontane Ideen, neue Perspektiven und besondere Momente. Kein Dreh ist wie der andere, kein Schnitt läuft gleich, kein Kunde bringt die gleiche Geschichte mit.

Und genau deshalb freue ich mich jedes Mal, wenn wieder eine Nachricht auftaucht: „Hey, da gibt’s ein spannendes Projekt…“

Die fünf Achillesfersen im Kommunikationsalltag von B2B-Start-ups

Kommunikation für technisch anspruchsvolle Produkte und Dienstleistungen ist unentbehrlich, aber auch eine Herausforderung. Und doch sind die Hauptgründe, warum sie häufig in B2B‑Start-ups scheitert, erstaunlich einfach. In einer Umfrage mit 43 Teilnehmenden aus B2B-Start-ups wollten wir herausfinden, welche Faktoren im Alltag wirklich bremsen und wo die größten Herausforderungen entstehen. Entgegen der gängigen Annahme liegen die Ursachen meist nicht in einem kleinen Budget, fehlenden Story-Ideen oder mangelndem Zugang zu Medien.

Für B2B‑Start-ups ist Kommunikation längst kein „nice to have“ mehr. Sie entscheidet über Sichtbarkeit, Vertrauen und letztlich darüber, ob ein Unternehmen in einem komplexen Markt überhaupt Fuß fassen kann. Das bestätigt auch unsere aktuelle Umfrage: Rund 70 Prozent der befragten Mitarbeiter:innen aus Start-ups sehen Kommunikation als direkten Wachstumstreiber, vor allem für Leadgenerierung und Vertriebsunterstützung.

Trotzdem zeigt der Blick in den Alltag vieler Teams ein anderes Bild: Kommunikation läuft oft nebenher, eingebettet zwischen Produktentwicklung, Vertrieb, Investorengesprächen und Messevorbereitungen. Genau aus dieser Spannung heraus entstehen die fünf größten Herausforderungen, die sich in der Realität bemerkbar machen.

1. Kommunikation im Stau: Zeitmangel und fehlende Kapazitäten

Der mit Abstand größte Pain Point ist gleichzeitig der grundlegendste: Zeitmangel. Rund 81 Prozent der befragten Mitarbeiter:innen geben an, dass ihnen im Tagesgeschäft schlicht die Kapazität fehlt, um Kommunikation in dem Umfang und mit der strategischen Tiefe umzusetzen, die eigentlich nötig wäre. Während operative Aufgaben, kurzfristige PR-Anfragen oder Messevorbereitungen immer Priorität haben, lässt sich ein strategischer, kommunikativer Fahrplan tendenziell nur schwer umsetzen.

Was hier zu tun ist

Viele der Zeitprobleme lassen sich entschärfen, wenn Kommunikation einen klar definierten Platz im Unternehmensalltag bekommt. Feste, nicht verschiebbare Slots für Strategie, Themenplanung und regelmäßige Reviews schaffen Verbindlichkeit und verhindern, dass die Kommunikation dauerhaft hinter operativen Aufgaben zurückfällt.

2. Fehlende Erfolgsmessung: Bauchgefühl ersetzt kein Reporting

Woher wissen Start-ups welche Kommunikationsmaßnahme wirkt, wenn keine messbaren Erfolge vorliegen? Die Umfrage zeigt, dass rund 43 Prozent der befragten Personen ohne klare KPIs arbeiten. Das ist allerdings weniger ein isoliertes Problem, sondern vielmehr ein Symptom des Zeitmangels. Wenn kaum Kapazitäten für die Erstellung von Inhalten vorhanden sind, bleibt für Analyse, Auswertung und Reflexion erst recht kein Raum.

Die Folge: Teams wissen häufig nicht mit Sicherheit, welche Maßnahmen wirklich Leads bringen, Vertrauen aufbauen oder Resonanz erzeugen. Entscheidungen basieren dann eher auf Bauchgefühl als auf Daten. Erfolgreiche Formate werden nicht konsequent weiterverfolgt, ineffektive Maßnahmen nicht gestoppt.

Was hier zu tun ist

Fehlende KPIs lassen sich nur dann überwinden, wenn Start-ups ihre Kommunikation messbar machen, ohne dafür riesige Ressourcen freiräumen zu müssen. Ein erster Schritt besteht darin, sich auf wenige, aber aussagekräftige Kennzahlen zu konzentrieren – etwa qualifizierte Anfragen, Downloads, Newsletter-Anmeldungen oder Engagement in klar definierten Zielgruppen. Schon eine kleine Auswahl an KPIs schafft Orientierung und hilft, Kommunikationsmaßnahmen regelmäßig zu hinterfragen. Gleichzeitig lohnt es sich, die Erfolgsmessung so einfach wie möglich zu gestalten: kurze monatliche Reviews, standardisierte Reporting-Templates oder automatisierte Dashboards senken den Aufwand erheblich und verhindern, dass die Analyse zu einem zusätzlichen Zeitfresser wird.

 

3. Den roten Faden verloren: Ohne Linie keine Wirkung

Auch das Thema Strategie spielt eine zentrale Rolle. Obwohl viele der befragten Mitarbeiter:innen ihre Kommunikation subjektiv als „gut aufgestellt“ einschätzen, beschreibt gleichzeitig ein Drittel diese als eher unstrukturiert.

Das zeigt ein typisches Muster: Die einzelnen Bausteine wie Kanäle, Inhalte oder Ideen sind vorhanden, es fehlt jedoch die verbindende Linie, die alles zusammenhält. Ohne klaren roten Faden wird Kommunikation schnell zu einer Sammlung einzelner Aktivitäten, die zwar Aufwand erzeugen, aber nicht systematisch aufeinander aufbauen.

Was hier zu tun ist

Ein fehlender roter Faden lässt sich nur dann beheben, wenn alle Kommunikationsmaßnahmen auf einer gemeinsamen, klar formulierten Linie basieren. Dafür müssen Start-ups zunächst ein präzises Verständnis davon entwickeln, wofür sie stehen, welche Geschichten sie erzählen wollen und welche Botschaften wirklich im Markt ankommen sollen. Sobald diese Grundlage definiert ist, entsteht automatisch mehr Ordnung: Inhalte lassen sich leichter priorisieren, Themen wiederkehrend aufgreifen und Kanäle gezielt auswählen. Dadurch wird Kommunikation nicht länger zur Aneinanderreihung einzelner Maßnahmen, sondern zu einem zusammenhängenden Narrativ, das Schritt für Schritt Vertrauen und Wiedererkennbarkeit schafft.

4. Expertise für Laien übersetzen

Hinzu kommt, dass vielen Start-ups das spezifische Know-how für PR, Storytelling und strategische Contentplanung fehlt. Fast ein Viertel der Befragten aus Unternehmen nennt diesen Schmerzpunkt ausdrücklich.

Das ist wenig überraschend: Die Teams bestehen häufig aus Expert:innen für Technologie, Engineering oder Forschung. Kommunikationskompetenz ist selten Teil der ursprünglichen DNA. Gleichzeitig sind genau diese Fähigkeiten entscheidend, um komplexe Produkte verständlich zu machen und echte Relevanz bei Fachpresse, Kunden oder Partnern zu erzeugen.

Was hier zu tun ist

Start-ups können diese Lücke schließen, indem sie einfache Storytelling-Strukturen nutzen, die dabei helfen, technische Inhalte in nachvollziehbare Probleme, Lösungen und Nutzen zu übersetzen. Gleichzeitig lohnt es sich, wiederkehrende Story-Formate wie Use Cases, Markttrends oder Kundenperspektiven zu definieren, damit nicht jedes Mal von vorne gedacht werden muss. Dennoch bleibt Storytelling gerade im B2B ein anspruchsvolles Feld, das Erfahrung und Medienverständnis erfordert. Externe Unterstützung kann hier wertvollen Mehrwert bieten: Sie bringt frische Perspektiven, journalistisches Handwerk und strategische Klarheit mit – und hilft, aus technischen Details starke Geschichten zu formen, die bei Fachpresse, potenziellen Kunden und Partnern wirklich ankommen.

5. Auf zu vielen Hochzeiten tanzen: Viele Kanäle, wenig Fokus

Ein weiterer Befund zeigt, warum Kommunikation trotz hoher Aktivität oft nicht die gewünschte Wirkung entfaltet: B2B‑Start-ups sind auf erstaunlich vielen Kanälen unterwegs. Fast alle nutzen eine eigene Website und Social Media. Die Mehrheit nutzt zusätzlich Messen, Fachpresse, Newsletter, Content-Marketing und verschiedene Nischenkanäle.

Doch es fehlt häufig an Priorisierung. Viele Kanäle werden bespielt, aber nur wenige wirklich konsequent gesteuert. Was auf den ersten Blick nach hoher Sichtbarkeit aussieht, führt in der Praxis zu Fragmentierung und zu dem Gefühl, viel zu tun, ohne wirklich voranzukommen.

Was hier zu tun ist

Nicht jeder Kanal muss dauerhaft bespielt werden. Entscheidend ist, welche zwei bis drei Kanäle tatsächlich Wirkung erzielen und am engsten mit den eigenen Zielen verbunden sind. Wenn diese Kernkanäle definiert sind, lässt sich der Aufwand deutlich reduzieren und die Qualität gleichzeitig steigern: Inhalte werden konsistenter, Botschaften klarer und Maßnahmen messbarer. Für alle weiteren Kanäle gilt: Sie können ergänzen, aber dürfen nicht treiben. Ein schlankes, fokussiertes Set-up verhindert, dass Kommunikation in viele kleine Einzelteile zerfällt.

Fazit: Wenn Ordnung Wirkung schafft

B2B‑Kommunikation ist anspruchsvoll. Aber sie kann zu einem enormen Hebel werden, wenn sie mit der richtigen Struktur, klaren Prioritäten und einem durchdachten Setup umgesetzt wird. Die Umfrage zeigt eindeutig: Die Herausforderungen liegen nicht in fehlenden Ideen oder Budgets, sondern in strukturellen Engpässen, fehlender Steuerung und einer zu breiten Kanalstreuung.

Wer tiefer verstehen möchte, wie andere Start-ups mit ähnlichen Hürden umgehen und welche Ansätze sich dabei als hilfreich erwiesen haben, findet im vollständigen Whitepaper eine umfassende Auswertung und konkrete Empfehlungen.

Es ist CANva, nicht CANNOTva: 5 Gründe, warum wir Canva lieben

Sind wir mal ehrlich: Es gibt Tools, bei denen sich die Meinungen zur Nutzerfreundlichkeit spalten. Während die einen auf Excel schwören, verzweifeln die anderen an kryptischen Formeln. Während Word für manche seit jeher ein vertrauter Begleiter ist, vergessen andere immer wieder, wie man erst ab Seite drei mit der Nummerierung beginnt. Am Ende gibt es aber ein Tool, dessen Usability uns alle verbindet: Canva! Hier sind fünf Gründe, warum wir das Designtool lieben.

Kleiner Disclaimer: Obwohl Canva ein starkes Werkzeug für die schnelle Bild- und Videogestaltung ist, ersetzt das Tool keinen professionellen Grafiker. Ein ausgebildeter Grafiker bringt nicht nur tiefes Fachwissen in Typografie, Layoutdesign, Farblehre und Markenentwicklung mit, sondern kann auch komplexe Anforderungen viel präziser umsetzen. Gerade bei aufwendigen Projekten wie Kundenmagazinen, hochwertigen Printprodukten, Illustrationen, individueller Bildbearbeitung oder der Erstellung einer markenkonsistenten Bildwelt liefert ein Profi eine Qualität, die Canva allein nicht leisten kann. Man kann also sagen: Canva macht Gestaltung einfach, ein Grafiker macht es besser.

Drag and drop it like it‘s hot

Das Offensichtlichste vorneweg: Wohl kaum eine andere Designsoftware lässt sich so intuitiv bedienen wie Canva. Während man in klassischen Programmen Bilder, Textfelder oder Grafiken oft über verschachtelte Menüs, Werkzeuge oder Ebenen verwalten muss, funktioniert das in Canva ganz unkompliziert: Element anklicken, festhalten, an die gewünschte Stelle ziehen und loslassen. Eine Grafik zu erstellen ist dadurch so, als würde man einen Tisch decken – man nimmt sich die gewünschten Bestandteile und legt sie ganz selbstverständlich dorthin, wo man sie haben möchte. Die Bedienung ist so einfach, dass selbst Einsteiger ohne Vorwissen sofort loslegen können.

We don’t make mistakes, we just have happy accidents

Canva ist der Bob Ross unter den Tools: Geduldig, entspannt und gibt dir einfach ein gutes Gefühl. Fehler lassen sich hier ganz einfach durch die „Rückgängig“-Funktion für mehrere Schritte beheben, ohne dabei die gesamte Grafik umzustellen. Dabei ist es nahezu unmöglich, Elemente versehentlich dauerhaft zu löschen, da Canva ältere Versionen deines Designs automatisch speichert und wiederherstellen kann.

Brand Kit: Blaukraut bleibt Blaukraut und Taubenblau bleibt Taubenblau

Ob Farbtöne, eigene Schriftarten oder sogar Logos: Grafiken lassen sich konsistent in deinem Corporate Design erstellen. Im Brand Kit legst du deine Markenfarben fest, von Petrol bis Koralle, von Midnightblue bis Sonnengelb. Canva stellt sie dir automatisch in jeder Farbpalette zur Verfügung, sodass du stets den richtigen Ton triffst. Auch Unternehmensschriften oder offizielle Fonts kannst du dort hinterlegen, damit Überschriften, Fließtexte und Akzente im richtigen Stil erscheinen. Zusätzlich lassen sich Logos und weitere Markenelemente speichern, sodass sie jederzeit in optimaler Qualität griffbereit sind. So entsteht ein einheitliches, professionelles Erscheinungsbild – selbst, wenn mehrere Personen an verschiedenen Designs arbeiten.

Pi mal Daumen? Jetzt wird’s genau

„Fällt auf, dass das nicht ganz mittig ist?“ – Elemente nach Augenmaß in der Mitte der Grafik zu setzen ist wie das Bullseye einer Dartscheibe zu treffen: Ein Glückstreffer. Doch Symmetrie entsteht nicht durch Bauchgefühl, sondern durch exakte Maße. Damit du nicht das Lineal an den Bildschirm halten muss, hilft dir Canva automatisch, die Abstände deiner Bausteine zu messen. Intelligente Hilfslinien, Abstandsmarker und Snap‑Funktionen sorgen dafür, dass Layouts harmonisch bleiben, selbst wenn du kein Zielwasser getrunken hast.

Dein Design in jeder Datei

Canva erleichtert den Export deiner Designs, weil du sie in nahezu jedem gängigen Format ausgeben kannst. Egal, ob du ein Bild für Social Media als PNG oder JPG brauchst, eine druckfähige PDF-Datei für Flyer oder eine MP4‑Datei für Videos und Animationen: Mit wenigen Klicks stehen dir viele Optionen zur Verfügung. Canva optimiert die Ausgabe automatisch, sodass Auflösung, Seitenränder oder Dateigrößen stimmig bleiben. Auch transparente Hintergründe, komprimierte Dateiversionen oder formatgerechte Exporte für Präsentationen sind unkompliziert möglich. Das macht den gesamten Prozess von der Idee bis zur fertigen Datei schnell und stressfrei.

Fazit: Canva für den Sprint, Grafiker für den Marathon

Canva macht Gestaltung einfach und zugänglich. Doch einzigartiges Design entsteht nicht durch Vorlagen, sondern durch Menschen. Ein professioneller Grafikdesigner (wir lieben dich, Patrick!) versteht deine Marke, spürt ihre Persönlichkeit, erzählt deine Unternehmensgeschichte visuell und übersetzt all das in Bilder, Formen und Farben, die wirken und im Gedächtnis bleiben. Canva liefert Möglichkeiten. Ein Designer verwandelt sie in Identität. Darum bleibt menschliche Kreativität auch in Zeiten smarter Tools unersetzlich.

Und sind wir mal ehrlich: Gerade im Alltag erkennen wir, wann ein Flyer oder eine Werbetafel von einem Profi erstellt wurde und wann es mit Tools eher schnell gehen musste!