PR-Agentur für Krisenkommunikation im Maschinenbau: So bleibst du auch in der Krise handlungsfähig
Krisen werfen viele Fragen auf. Schweigen ist definitiv nicht die richtige Antwort. Was zählt: Schnelles Handeln mit gezielter Krisenkommunikation.
Werksschließungen. Personalabbau. Auftragsrückgänge. Krisen können jedes Unternehmen treffen. Was viele dabei nicht im Blick haben: Falsches oder fehlendes Kommunizieren kann dem Vertrauen deiner Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Partner:innen schaden. Und das hat im Gegenzug negative Auswirkungen auf deine Reputation.
Als PR-Agentur für Krisenkommunikation helfen wir dir mit Krisen-PR, in schwierigen Zeiten die richtigen Worte zu finden – schnell, effektiv und auf den Punkt.
Warum Krisenkommunikation über Erfolg oder Misserfolg entscheidet
Was alle Krisen gemeinsam haben: Sie kommen unerwartet, verlaufen unvorhersehbar, ziehen öffentliche (oder zumindest lokale) Aufmerksamkeit auf sich und schaden deinem Unternehmen. Krisenkommunikation wird dann zum zentralen Erfolgsfaktor. Sie gliedert sich in drei Phasen:
Vorsorgen – Krisenprävention
Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Schwachstellen früh erkennen und definierte Maßnahmenpläne für den Ernstfall haben.
Handeln – Krisenmanagement
Schweigen ist keine Option. Einheitliche Botschaften über alle Kanäle hinweg schaffen Klarheit, vermeiden Missverständnisse und helfen, zielgerichtet zu kommunizieren.
Reflektieren – Krisenevaluation
Nach der Krise ist vor der Krise. Aus Erfahrungen lernen und die Kommunikationsstrategie für zukünftige Szenarien optimieren.
So bringen wir dich sicher durch Krisensituationen
Die Krise kommt – aber du bist vorbereitet. Worauf wartest du? Sprich uns an!
Häufige Fragen zur Krisenkommunikation in der Industrie
Was macht eine Agentur für Krisenkommunikation in der Industrie?
Eine Agentur für Krisenkommunikation in der Industrie sorgt dafür, dass ein Unternehmen im Ernstfall sprechfähig bleibt. Vorbereitet wird, was sich vorbereiten lässt. Im Fall selbst setzt sie die Sprachregelung und bedient die Kanäle, danach wertet sie aus, was getragen hat. additiv macht das für Industrieunternehmen, also für Betriebe mit Werken, Schichten, Lieferketten und einer Fachöffentlichkeit, die genau hinsieht. Der Unterschied zur allgemeinen Krisen-PR liegt nicht im Handwerk, sondern darin, wie schnell jemand versteht, was in einer Fertigung gerade passiert ist.
Woran erkennt man die richtige Agentur für einen industriellen Krisenfall?
Die richtige Agentur für einen industriellen Krisenfall erkennt man an vier Merkmalen. Sie kennt den Betrieb und lässt sich nicht erst erklären, was eine Linie ist. Sie weiß, wie sich eine Meldung in den ersten Stunden ausbreitet, von der Agenturmeldung bis zum Regionalportal. Sie benennt, was sie nicht übernimmt. Und sie redet über den Ablauf, bevor sie etwas verspricht. additiv kommt aus der Industriekommunikation und arbeitet seit fast 30 Jahren für Betriebe, über die berichtet wird. Wer eine Agentur sucht, die alles kann, ist bei additiv falsch.
Arbeitet ihr bundesweit?
Ja, additiv arbeitet DACH-weit und ist nicht an einen Standort gebunden. Krisenkommunikation läuft ohnehin verteilt: Der Krisenstab sitzt im Werk, die zuständige Redaktion in einer anderen Stadt. Was zählt, ist der kurze Abstimmungsweg zwischen beiden, und der läuft über feste Ansprechpartner auf jeder Seite. Zu Pressekonferenzen und Ortsterminen im Werk reisen wir an. Die Sprachregelung selbst entsteht am Telefon und im geteilten Dokument, unabhängig davon, wer wo sitzt. Ein Büro in jeder Stadt ändert an ihrer Qualität nichts.
Wie läuft eine Ausschreibung, und was gehört ins Leistungsverzeichnis?
In eine Ausschreibung für Krisenkommunikation gehört ein Leistungsverzeichnis, das die Vorbereitung vom akuten Fall trennt. Die Nachbereitung bekommt einen eigenen Block. Für die Vorbereitung lässt sich ein Umfang festschreiben, für den akuten Fall wird ein Rahmen vereinbart. Die Probe aufs Exempel kann ein Pitch nicht leisten, deshalb wiegt die Referenzfrage in diesem Feld schwerer als die Präsentation. additiv beantwortet Ausschreibungen und stellt vorab die Fragen, die sonst erst im Ernstfall auffallen.
Was treibt den Aufwand in der Krisenkommunikation?
Den Aufwand in der Krisenkommunikation treibt zuerst die Zahl der Stakeholder, die eine eigene Ansprache brauchen: Belegschaft, Kunden, Behörden, Anwohner, Investoren. Dazu kommt die Dauer, denn ein Produktrückruf begleitet ein Unternehmen deutlich länger als ein einzelner Störfall. Der dritte Faktor ist der Vorbereitungsstand: Wer ein Krisenhandbuch hat, verbringt die erste Nacht nicht damit, Zuständigkeiten zu klären. Von diesen drei Größen lässt sich nur der Vorbereitungsstand vorher beeinflussen, und additiv setzt genau dort an.
Es ist gerade etwas passiert. Wie schnell könnt ihr einsteigen?
Wie schnell additiv einsteigen kann, hängt davon ab, ob bereits eine Zusammenarbeit besteht. Im laufenden Mandat ist der Weg kurz, weil Ansprechpartner und Freigabekette bekannt sind. Ohne Mandat klären wir zuerst die Lage und die Freigabewege, und das kostet Zeit, die im Fall selbst fehlt. Feste Zusagen zum Tempo gibt additiv deshalb nicht, sie halten im Ernstfall selten. Wer die Frage stellt, bevor etwas passiert ist, bekommt die belastbarere Antwort.
Werkunfall, Datenpanne, Rückruf: worauf kommt es in den ersten Stunden an?
In den ersten Stunden zählt in allen drei Fällen derselbe erste Schritt: Fakten sichern, bevor formuliert wird, und eine Stimme festlegen, die spricht. Beim Werkunfall stehen dann Belegschaft und Angehörige vor der Öffentlichkeit. Bei der Datenpanne läuft eine Meldefrist mit, und die Betroffenen erfahren es zuerst. Beim Rückruf entscheidet die Kundeninformation über den Rest. additiv sortiert diese Reihenfolge im Fall mit. Wer alle drei Fälle gleich behandelt, kommuniziert zweimal falsch.
Was tun, wenn es auf LinkedIn eskaliert?
Wenn es auf LinkedIn eskaliert, gilt zuerst: nicht löschen und nicht in den Kommentaren diskutieren. Eine Antwort braucht es trotzdem. Kommentare unter einem Beitrag sind noch kein Shitstorm, solange sie sich nicht vervielfachen. Wichtig ist, vorher festzulegen, wer antworten darf und ab welcher Schwelle ein Fall an den Krisenstab geht. additiv legt diese Schwellen mit fest und schreibt die Antworten, die im Ernstfall gebraucht werden. Wie die laufende Kanalarbeit dazu passt, steht auf unserer Seite zu Social Media im B2B.
Was steht in einem Krisenhandbuch, und reicht eine Vorlage?
In ein Krisenhandbuch gehören Rollen, Meldewege, Freigabeketten und vorformulierte Statements für die Fälle, die im eigenen Betrieb realistisch sind. Eine Vorlage bringt davon nur die Gliederung mit. Was fehlt, ist der Bezug zum Betrieb: die eigenen Werke und die Redaktionen, die dort anrufen. additiv baut das Krisenhandbuch entlang eurer Struktur und hinterlegt zu jedem Meldeweg den Namen, der ihn bedient. Wie gut es ist, zeigt sich in der ersten Stunde eines Falls, wenn niemand mehr nachliest.
Braucht es eine vorbereitete Krisenseite?
Eine vorbereitete Krisenseite ist für Industrieunternehmen sinnvoll, sobald ein Vorfall Anwohner und Kunden zugleich erreichen kann. Gemeint ist eine Landingpage, die im Voraus gebaut und noch nicht veröffentlicht wird: Struktur, Kontaktwege, Faktenteil und Platzhalter für das, was erst im Fall bekannt ist. Sie geht online, wenn sie gebraucht wird, und nimmt den Druck aus dem Moment, in dem alle gleichzeitig etwas wissen wollen. additiv baut Landingpages ohnehin, hier eben eine, die wartet und deren Aufwand vorher anfällt.
Woran merkt man vorher, dass etwas hochkocht?
Dass etwas hochkocht, kündigt sich in Signalen an, auf die niemand achtet, solange nichts passiert: eine Häufung gleichartiger Fragen oder eine Redaktion, die zum zweiten Mal anruft. Dafür genügt eine Liste der Begriffe, die für euch kritisch sind, und jemand, der sie regelmäßig ansieht. Teure Software ersetzt diesen Blick nicht. additiv richtet das Monitoring ein und legt fest, ab wann eine Beobachtung zur Meldung wird. Frühwarnung entscheidet sich an der Aufmerksamkeit, die jemand dafür aufbringt.
Wie erreicht man die Belegschaft im Schichtbetrieb?
Die Belegschaft im Schichtbetrieb erreicht man über eine Alarmierungskette, die jede Schicht abdeckt, und über Aushänge dort, wo nicht jeder einen Firmenzugang hat. Eine Mail um 15 Uhr erreicht die Nachtschicht nicht, und wer sie am nächsten Morgen aus der Zeitung erfährt, ist verloren. Dazu kommt ein Sprechzettel für Meister und Schichtführer, die die Fragen in der Halle beantworten müssen. additiv plant diese Wege gleichzeitig mit der Pressemitteilung, weil beide dieselbe Aussage tragen müssen.
Was ist Sache der Anwälte, was ist eure?
Was gemeldet werden muss und bis wann, klären Rechtsabteilung und Behörden; ob eine Ad-hoc-Mitteilung nötig ist, entscheidet nicht die Kommunikation. Unsere Arbeit fängt an, wenn feststeht, was gesagt werden darf: wie es formuliert wird, damit es der Öffentlichkeit standhält und trotzdem juristisch trägt. In der Praxis heißt das enge Abstimmung mit den Juristen, oft Satz für Satz und in derselben Datei. additiv berät nicht rechtlich und gibt das auch nicht vor.
Für welche Branchen arbeitet ihr?
additiv arbeitet für die Industrie und ihre Nachbarbranchen: Maschinenbau, Chemie und Prozessindustrie, Logistik und Intralogistik, Robotik und Automatisierung, Stahl und Metall. Gemeinsam ist diesen Feldern, dass ein Vorfall technisch erklärt werden muss, bevor er sich beruhigt. Im akuten Fall trägt das die tagesaktuelle Berichterstattung, und dort zählt vor allem, dass die Darstellung sachlich stimmt. Wer die Technik nicht versteht, produziert Fehler, die später niemand mehr einfängt. Zu einzelnen Branchen findest du bei additiv eigene Seiten mit dem, was dort jeweils anders läuft.
Welche Referenzen habt ihr in der Krisenkommunikation?
Krisenmandate laufen vertraulich, deshalb stehen an dieser Stelle keine Kundennamen. Zeigen lässt sich die Art der Arbeit: die Begleitung von Vorfällen im Werk und die Kommunikation rund um Produktrückrufe, jeweils in Abstimmung mit Behörden und Redaktionen. Für die Arbeit außerhalb der Krise ist additiv 2026 mit Bronze beim Deutschen PR-Preis ausgezeichnet worden, in der Kategorie Technologie- und Innovationskommunikation. Wer eine konkrete Referenz braucht, bekommt sie im Gespräch, mit Zustimmung des jeweiligen Auftraggebers.
Das könnte dein Team für die Krisenkommunikation sein
Wir sind an deiner Seite, wenn es in der Kommunikation brennt. Berater:in, Krisenstrateg:in und Profis für PR sorgen dafür, dass du sicher durch den Krisenfall kommst. Und wenn es bei einem speziellen Thema stärker in die Tiefe geht, dann ziehen wir die Expert:innen vom Schreibtisch nebenan hinzu – egal ob das unsere SEO-Fachleute, Video-Spezialist:innen oder Grafiker:innen sind. Die Begeisterung für den Maschinenbau und das grundlegende technische Verständnis von erklärungsbedürftigen Produkten und Lösungen kannst du bei uns voraussetzen.
Richard van Berkel
Member of the Advisory Board
Marius Schenkelberg
Director of Operations / Prokurist
Maximilian Schütz
Senior Account Manager
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