Vom Bewerbungsstress zum Lieblingsbüro: So läuft eine Bewerbung bei additiv wirklich ab
Ich sitze gerade am Schreibtisch in meinem Lieblingsbüro in der Agentur (oben im Dachgeschoss, das mit Erker), vor mir ein Teams-Fenster mit dem nächsten Kennenlerngespräch mit einem Bewerber und ich weiß ganz genau, wie sich mein Gegenüber fühlt. Denn vor nicht allzu langer Zeit war ich auf der anderen Seite dieses Bildschirms – nervös, mit einem Kaffee (bestimmt mit Pumpkin Spice-Sirup, denn es war Herbst) in der Hand und der leisen Sorge, ob mein Internet auch wirklich stabil läuft. Heute führe ich genau diese Gespräche selbst.
Kurzer Rückblick ins Jahr 2020: Ich habe Publizistik an der Uni Mainz studiert und mich mitten in der heißesten Phase meiner Bachelorarbeit bei additiv beworben. Ein paar Tage später kam die Antwort von Theresa, mit der Frage, ob wir uns mal kennenlernen wollen. Jippie!
Phase 1: Das Nicht-Kreuzverhör
Bei additiv starten wir nicht mit einem Frage-Antwort-Marathon zu Lebenslauf und Noten. Stattdessen gibt es ein kurzes, lockeres Kennenlerngespräch. Am liebsten per Teams, damit man sich trotzdem möglichst direkt und authentisch begegnet, ganz ohne Anfahrt und Anzugzwang (den gibt es hier übrigens generell nicht 😊).
Ich erinnere mich noch genau an mein eigenes Gespräch. Ich saß zu Hause in meiner kleinen Schreibtischnische, Theresa lächelte entspannt in die Kamera und wir haben einfach… gequatscht. Über die Stelle, über mich, über additiv. Es ging überhaupt nicht darum, mich mit Fachfragen aus der Reserve zu locken. Es ging darum, herauszufinden: Sind wir auf einer Wellenlänge? Passt das, was ich mir vorstelle, zu dem, was additiv sucht und andersrum?
Für mich als Bewerberin war das Gold wert. Ich konnte all die Fragen loswerden, die mir wirklich wichtig waren. Wie tickt das Team? Was macht man als Volontärin konkret? Wie ist die Stimmung in der Agentur? Und additiv wiederum hatte die Chance, mir das Volo-Programm noch mal in Ruhe einzuordnen und zu schauen, ob mein Profil passt. Am Ende des Gesprächs wussten beide Seiten, dass es sich lohnt, gemeinsam weiterzumachen.
Phase 2: Der Bewerbertag
Und dann kam der Teil, an den ich mich bis heute am liebsten erinnere: der Bewerbertag. Gerade für Berufseinsteiger:innen – und das war ich als frisch gebackene Bachelor-Absolventin ja ganz klassisch – ist uns wichtig, dass man nicht nur ein Gespräch mit einer Führungskraft führt, sondern einen ganzen Tag bei uns im Team verbringt.
Warum? Weil für viele die erste Stelle nach dem Studium eben nicht „nur ein Job“ ist, sondern ein echter Einstieg ins Berufsleben. Und da soll es nicht nur auf dem Papier passen, sondern sich auch richtig anfühlen. Also wurde ich eingeladen, einen Tag lang bei additiv mitzulaufen: Ich habe das Team kennengelernt, mich durch die Agentur geschlängelt, an Kaffeeküchen-Gesprächen teilgenommen und einen echten Eindruck vom Alltag bekommen. Außerdem gab es eine kleine Textübung, die im Anschluss auch konstruktiv besprochen wurde. Für mich war das der Moment, in dem ich zum ersten Mal wirklich „erleben“ konnte, wie Arbeiten bei additiv aussehen könnte.
Erst danach, am Ende des Tages, folgte das eigentliche Bewerbungsgespräch mit all den Themen, die hier eben ihren Platz haben: Rahmenbedingungen, Konditionen, Erwartungen.
Phase 3: Die Entscheidung
Sehr zeitnah nach dem Bewerbertag fällt bei additiv eine Entscheidung. Auch wenn es am Ende nicht passt, ist es uns wichtig uns verlässlich zurückzumelden. Ghosting, also das Verschwinden im digitalen Nichts nach einem vielversprechenden Bewerbungstag, gibt es bei uns nicht – jede:r bekommt eine ehrliche Antwort, egal wie sie ausfällt. Ich hatte damals innerhalb kurzer Zeit mein „Ja“ und konnte die letzten Wochen der Bachelorarbeit mit einem sehr guten Gefühl abschließen.
Phase 4: Das Onboarding
Und was kommt nach der Zusage?
Bei additiv wird niemand ins kalte Wasser geworfen. Ganz im Gegenteil. Jedes neue Teammitglied statten wir von Anfang an mit einem persönlichen Onboarding-Plan aus, der die ersten vier bis sechs Wochen in aller Ruhe strukturiert.
In der Onboarding-Zeit lernt man nach und nach alles kennen, was additiv ausmacht. Dazu gehören die Tools, mit denen wir arbeiten, unsere Prozesse und Abläufe, wer additiv eigentlich ist und was uns antreibt, welche Kunden wir betreuen und wie wir als Team ticken. Man schaut vielen über die Schulter, lernt wirklich jedes Teammitglied noch mal in Ruhe kennen, bevor es dann Schritt für Schritt ins eigenständige Arbeiten geht.
Außerdem Teil vom additiv-Starterpaket: eine feste Mentorin oder ein fester Mentor und zwar für jede:n von uns, nicht nur für Berufs-Neueinsteiger:innen. Sie oder er moderiert vor allem die Onboarding-Zeit und ist von der ersten Minute an Ansprechperson für wirklich alles: fachliche Fragen genauso wie zwischenmenschliche, technische Stolpersteine genauso wie die Dinge, bei denen man sich insgeheim denkt „das ist doch bestimmt eine dumme Frage“. Wobei es die ja sowieso nicht gibt.
Und heute?
Ich habe mein Volontariat bei additiv abgeschlossen, bin heute als Account Managerin für unsere Kunden im Einsatz und sitze nun gemeinsam mit Theresa im Recruiting-Team, wo ich genau die Gespräche führe, die einst meinen eigenen Weg zu additiv geprägt haben.
Was ich aus eigener Erfahrung mitgeben kann: Traut euch, euch zu bewerben. Wir lernen uns ehrlich, auf Augenhöhe und ohne unnötigen Bewerbungsstress kennen und schauen dann, was aus dir und additiv wird. Falls ihr also gerade überlegt, ob additiv der richtige nächste Schritt für euch sein könnte… Meldet euch. Das macht viel Spaß, wirklich! 😊