Das Volo? Hat bei mir zwischen bauma und Glitzer angefangen

Das Volo? Hat bei mir zwischen bauma und Glitzer angefangen

Manche Karrierewege folgen einem klaren Plan.  Meiner hat sich irgendwo zwischen der bauma und der Pressearbeit im Karneval entwickelt und genau diese Kombination führte mich zu additiv: Jetzt bin ich Volontärin im Social Media Management.

Was auf den ersten Blick nach einem ungewöhnlichen Mix klingt, ist rückblickend ziemlich logisch. Denn ob B2B-Kommunikation im Maschinenbau oder Social Media mit Kostüm und Konfetti: Es geht immer darum, die richtigen Leute mit den richtigen Themen zu erreichen.

Von der Unternehmensseite in die Agenturwelt

Bevor ich zu additiv gekommen bin, habe ich die Unternehmenssicht kennengelernt. In einer Branche, in der auch viele additiv-Kunden unterwegs sind. Das gibt mir heute eine hilfreiche Perspektive auf typische B2B-Themen und die Realität hinter der Kommunikation. Als Werkstudentin im Online-Marketing eines großen und international bekannten Baumaschinenherstellers habe ich erlebt, wie Kommunikation im B2B-Alltag funktioniert und wie es ist, komplexe Themen verständlich zu erklären.

Ein Highlight war für mich die bauma Messe 2025. Dort habe ich die Messestandkommunikation eigenständig verantwortet und im Social-Media-Team unterstützt. Messe heißt: wenig Zeit, viele Themen, hohe Erwartungshaltung und vor allem viel Spontanität. Umso bewusster wurde mir, wie wichtig strukturierte Prozesse sind und dass guter Content eben nicht nur Kreativität braucht, sondern vor allem Strategie.

Pressearbeit zwischen Karneval und Content-Plan

Parallel dazu bin ich im Vorstand eines Karnevalsvereins ehrenamtlich für Pressearbeit und Social Media zuständig. Was zunächst nach Hobby klingt, ist in der Praxis echter Kommunikationsarbeit erschreckend ähnlich. Man entwickelt Content, überlegt, wo und wie man ihn ausspielt und reagiert auf das, was gerade passiert.

Der Unterschied liegt eher im Setting als im Handwerk: etwas mehr Glitzer, etwas mehr Kamelle. Die Mechanik dahinter ist dieselbe. Genau das hat meinen Blick dafür geschärft, was gute Kommunikation ausmacht, unabhängig von Branche oder Organisationsgröße.

Social Media – Perfect Match!

Während meines Studiums in Management und Psychologie mit dem Wahlfach Diversity Management und durch fünf Jahre Werkstudenten-Erfahrung in Controlling, Online-Marketing, Eventmanagement und Projektmanagement wurde mir ziemlich klar, was ich in einem Job brauche. Ich wollte nicht nur ausführen, sondern mitdenken. Nicht nur gestalten, sondern auch verstehen, was dahintersteckt. Und ich wollte ein Umfeld, in dem Weiterentwicklung nicht nur ein Buzzword ist.

Social Media Management ist genau dieses Sowohl-als-auch. Ein guter Post ist kein Glückstreffer, sondern das Ergebnis von Planung, Beobachtung und Know-How.

Next Stop: additiv.

Ich war noch nicht aktiv auf Stellensuche, aber die Ausschreibung hat mich gefunden (natürlich, wie soll es auch anders sein, über Social Media). Ich befand mich mitten in einer dieser Phasen, in denen man eigentlich „erstmal die letzte schwere Prüfung im Studium abhaken“ wollte. Aber manche Dinge haben ein gutes Timing, und dieser Schritt ist das beste Beispiel.

Dass das Team dann auch noch so herzlich und professionell ist, wie es ist, war das i-Tüpfelchen (oder eher das a-Tüpfelchen).

Und ganz ehrlich: Nach den ersten Tagen war mir klar, dass ich hier richtig bin.