SEO für B2B: Worauf du bei einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung achten musst

SEO für B2B: Wie du mit der erfolgreichen Suchmaschinen­optimierung im B2B Umfeld beginnst und worauf du achten musst

Geringes Suchvolumen, uneinheitliche Begrifflichkeiten und erklärungsbedürftige Produkte – SEO im B2B bringt einige Besonderheit mit sich. Doch gerade für B2B-Unternehmen mit Nischenprodukten lohnt sich Suchmaschinenoptimierung, um bei Google und Co. Sichtbarkeit, Relevanz und Reichweite aufzubauen. Wie das geht, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Was ist SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization – Suchmaschinenoptimierung. SEO beinhaltet alle nötigen Maßnahmen und Strategien, um die eigenen Inhalte so zu gestalten, dass sie von Suchmaschinen wie Google als relevant eingestuft werden. Das belohnen Google und Co mit einem vorderen Platz in den Suchmaschinenergebnissen (Top 10 SERPS = Search Engine Results).

Einen Platz auf der ersten Seite von Google zu besetzen, bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Klick auf deinen Inhalt mit jeder Position steigt.

Bei SEO geht es also darum, die unbezahlte (organische) Sichtbarkeit deiner Inhalte in einer Suchmaschine zu erhöhen.

5 Gründe, warum du SEO in deiner B2B Kommunikation nutzen solltest

1. Mehr Sichtbarkeit

Drehen wir den Spieß einmal um, und stellen uns vor, du suchst via Suchmaschine nach Informationen. Auf welche Suchergebnisse klickst du? Auf die, denen du auf der ersten Seite begegnest oder denen auf Seite 2 der Ergebnisliste?

Logisch also, dass auch du und dein B2B-Unternehmen mit relevanten Inhalten einen Platz auf den vorderen Plätzen gefunden werden solltest.

Je besser die Position, desto höher die Klickrate und desto mehr Traffic.

Zur Veranschaulichung:

Bei Google liegt die durchschnittliche Klickrate auf den ersten Treffer bei 28,5%, beim zweiten Treffer bei gerade einmal 15,7%. 11,00% bleiben für den dritten Treffer und auf den zehnten Treffer klicken nur noch 2,5% der Sucher. Ziel ist es also, deinen Suchtreffer so weit wie möglich nach oben zu bringen.

2. Reputation aufbauen

Es gibt für jede Branche Interessierte und eine Zielgruppe, die nach einer Lösung für ein Problem suchen. Für die einen Bereiche mag die Zielgruppe etwas größer sein, für andere etwas kleiner. Bestimme also deine Buyer Personas und erstelle relevante Inhalte für sie.

Wenn du zu einer Suchanfrage den besten Content lieferst und wertvolles Wissen teilst, wirkt sich dies unmittelbar auf deinen Expertenstatus aus.

Ideal ist es, wenn du umfassende Themencluster entwickelst und Inhalte für jede Phase der Customer Journey deiner B2B-Kund:innen anbieten kannst. Nach einem Besuch auf deiner Website sollen alle (grundlegenden) Fragen der Nutzer beantwortet sein.

Erstelle holistischen Content, um deinen Expertenstatus auszubauen. Dabei handelt es sich um eine Seite, die sich mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt und alle Aspekte hierzu aufgreift. Von hier aus werden weiterführende Inhalte (Cluster Content) verknüpft und verlinkt, die die Leser:innen durch deine Themenwelt hindurchführen.   

Durch hochwertige und fachlich fundierte Inhalte beeinflusst du deinen E-A-T -Wert positiv, der sich auf dein Ranking auswirkt.  E-A-T steht für: Expertise, Autorität und Trust.

Expertise ist gleichzusetzen mit Wissen und Erfahrung. Autorität beschreibt die Bekanntheit oder die fachliche Kompetenz, die Google deiner Website zu einem bestimmten Themenbereich zuschreibt. Und Trust steht für die Glaubwürdigkeit, die du mit deinen Inhalten und deinem Online-Auftritt rüberbringst.

Websites, die diese Kriterien erfüllen, werden im Vergleich zu minderwertigen Inhalten im Ranking von Google belohnt.

Auch wenn Google im Rahmen der E-A-T Messungen durchführt, handelt es sich vielmehr um ein Konzept, nach dem man digitale Inhalte aufbauen sollte. Google und Co geben bislang keine Hinweise darauf, welche Kriterien im Einzelnen Auswirkungen auf eine positive E-A-T-Bewertung haben.

Produziere also den besten Content zu einem Thema. Zeige dein Know-how und sei eine vertrauenswürdige Quelle.

3. Hoher ROI

Die Investitionen in Suchmaschinenoptimierung lohnen sich. Suchmaschinenoptimierte Inhalte führen zu einer hohen Sichtbarkeit und Reputation. Mittelfristig bringen deine Inhalte mehr organische Nutzer:innen auf deine Website als für das gleiche Investment bei Google Ads. Damit überzeugt SEO-Content mit einem hohen ROI (Return on Investment).

Zudem hilft dir SEO dabei, durch passgenauen Content für die Suchanfragen deiner Persona in der jeweiligen Customer Journey Phase Leads zu generieren.

4. Messbarkeit

Erfolge, die aus SEO-Maßnahmen resultieren, sind messbar. Du kannst stets nachverfolgen, ob du auf dem richtigen Weg bist oder nachjustieren musst. Zu den KPIs zählen beispielsweise das Ranking, der Sichtbarkeitsindex, die Anzahl der Klicks (also der reale Traffic), die Click Through Rate (CTR) oder auch Conversions, die du aus deinen Inhalten generiert hast.

5. Der Wettbewerb schläft nicht

Deine Mitbewerber:innen betreiben womöglich längst SEO. Zeige auch du, dass dein B2B-Unternehmen ein Experte in deinem Bereich ist. Lass dich nicht abhängen. Du verlierst dann nicht nur den Anschluss, sondern auch die wertvolle Chance, Traffic, Kontakte, Kund:innen und Aufmerksamkeiten zu erzielen.

 

Warum du die Suchintention deiner User:innen kennen musst und wie du diese herausfindest.

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Besonderheiten von SEO in der B2B-Kommunikation

Im B2B haben die Keywords, nach denen gesucht wird, wesentlich weniger Suchvolumen als zum Beispiel im B2C-Bereich. Die Konkurrenz im B2C-Bereich ist damit viel höher. Teilweise gibt es auch relevante Begriffe, für die keine Daten zu ermitteln sind. Gründe hierfür sind:

 1. Geringerer Suchmarkt

Nach „Wintermantel“ wird sicher häufiger gesucht als nach „Schweißmanagement-System“.

2. Semantik im B2B ist uneinheitlich

Während eine Person nach „Mobiler Transportroboter“ googelt, sucht eine andere wohlmöglich nach dem Begriff „Fahrerloses Transportsystem“ – beide Personen haben aber das gleiche Ziel.

3. Es gibt nicht nur eine Suchmaschine

Nicht jeder nutzt Google als die eine Wissensquelle. Nutzer:innen greifen womöglich auch auf andere Suchmaschinen wie Bing, Duck Duck Go, usw. zurück.

Hinzu kommt, dass viele B2B-Unternehmen noch kein SEO betreiben. Das erhöht deine Erfolgschancen, dich erfolgreich in den Suchergebnissen zu positionieren.

In der Branche findet ein Umdenken statt. Beschleunigt durch die Coronapandemie treiben immer mehr Unternehmen ihre Digitalisierung voran. Dazu gehören auch zeitgemäße Webauftritte und SEO als fester Teil einer Digital-Marketing-Strategie.  

Inhaltliche SEO

Bei der inhaltlichen Suchmaschinenoptimierung handelt es sich um alle Maßnahmen, die du direkt an deinem Content vornimmst. Dazu zählt vor allem der konkrete Inhalt (Blog-Beitrag, Webseiten-Texte, Produkt-Beschreibungen, Leitfäden, Pillar-Pages usw.). Im Fokus soll dabei immer das relevante Focus Keyword (z.B. Gewerbeimmobilie oder auch Phrasen wie Gewerbeimmobilie mieten) stehen.

Bei dem Focus Keyword handelt es sich um das Schlagwort des Contents. Es bringt das Thema des Inhalts (Produktbeschreibung, Dienstleistung, Blogartikel usw.) detailliert auf den Punkt. Damit zeigst du der Suchmaschine, worum es in deinem Inhalt geht. Suchmaschinen nutzen Keywords, um Seiten inhaltlich einzuordnen.

Mittels Recherche und Konkurrenzanalyse lässt sich ein Set aus weiteren verwandten Keywords erstellen. Bei der Zusammenstellung dieses Sets helfen dir Tools, die wir dir im Laufe des Beitrages noch näher vorstellen.

Suchmaschinen wie Google erkennen durch die entsprechenden Keywords, dass dein Inhalt mit einem Thema zusammenhängt. Anhand weiterer Kriterien analysiert die Suchmaschine dann, ob der Inhalt einen Mehrwert für die Suchanfragen der Zielgruppe bietet. Ist das der Fall, ordnet sie deine Seite weiter oben in den Suchergebnissen ein.

Zu diesen weiteren Kriterien gehören Nutzersignale (Verweildauer, Aktivität auf der Seite etc.) aber auch die Lesbarkeit deines Textes. Um diese Aspekte zu messen, können ebenfalls verschiedene Tools behilflich sein. Mit den daraus entstehenden Daten ziehst du wertvolle Rückschlüsse und Learnings, um damit deine Seite stetig weiter zu optimieren.

Beachte auch das Suchvolumen deines Keywords. Bei dem Suchvolumen handelt es sich um die Anzahl der monatlichen Suchanfragen zu einem bestimmten Begriff.

Das Suchvolumen unterscheidet sich im B2B-Bereich insofern von B2C-Suchanfragen, als dass das Suchvolumen für bestimmte Begriffe viel geringer oder teilweise gar nicht vorhanden ist.

Das ist aber keinesfalls nachteilig. Es verschafft dir vielmehr einen Vorsprung und die Chance, sich schnell gut positionieren können. Du musst dich gegen viel weniger Online-Konkurrenz durchsetzen und können schneller auf einem der Top Plätze der Suchergebnisse einsteigen.

Wichtig dabei ist, dass der Begriff für dein B2B Unternehmen relevant ist. Beachte, dass ein Suchbegriff mit geringem Suchvolumen keine großen Traffic-Ströme erzeugen wird. Wenn unter den Suchenden aber nur eine interessierte Person ist, die du von deinen Leistungen und Produkten überzeugen und zum Lead konvertieren kannst, hat sich der Aufwand schon gelohnt.

Technische SEO

Unter technischer SEO verstehen sich alle Maßnahmen, die deine Seite darauf vorbereiten, überhaupt auf Suchmaschinen ranken zu können. Keine Panik, solltest du dir hier entsprechende Vorkehrungen nicht zutrauen.

Technische SEO wird meist von gut ausgebildeten Online Marketern, den Entwicklern der Website oder einer Agentur übernommen. Die technische SEO wirkt damit eher vorbereitend. Sie ebnet den Weg für die Entfaltung der inhaltlichen SEO.

Halte also unbedingt Rücksprache mit deinen Ansprechpartner:innen aus der IT und deiner Marketing-Abteilung, die dir bei der technischen Optimierung deiner Website behilflich sein werden.

Folgende Aspekte sind im Rahmen der technischen SEO relevant:

Richtige Servereinstellung

Dazu zählen Ladegeschwindigkeiten, Verschlüsselungen, Zertifikate.

Mobile Optimierung

Eine sehr wichtige Disziplin. Nutzer:innen rufen Webseiten immer häufiger auf mobilen Endgeräten (Smartphone, Tablet) auf und auch Google verfolgt die Mobile-first-Strategie. Die mobile Optimierung stellt sicher, dass deine Website auch auf mobilen Geräten stabil und störungsfrei läuft.

Crawling

Crawling sichert den Suchmaschinen-Bots Zugang zu deiner Website.

Quellcodes

Dieser Bereich wird von Entwickler:innen und Programmierer:innen gepflegt. Ein sauberer Quellcode ist Voraussetzung für alle Bereiche der technischen SEO.

User Experience

Ein wichtiger Bereich, der auch in deine Rankings mit einfließt. Er beschreibt, wie gut und unkompliziert, sich User auf deiner Website zurechtfinden. Dazu zählen sowohl technische Funktionen als auch das Design oder Ladegeschwindigkeiten (Core Web Vitals) oder die Bedienbarkeit.

Erste Schritte: Womit du bei der Suchmaschinenoptimierung beginnen solltet

Womit sollten B2B-Untenehmen beginnen, wenn sie erste Schritte in der SEO machen möchten? Die Optimierung des Snippets kann teilweise schon mächtige Auswirkungen haben. Denn nach wie vor ist der Title einer der wichtigsten Rankingfaktoren.

Snippet

Das Snippet ist eine Vorschau der Suchergebnisse. Title Tag, Meta Description und URL bilden gemeinsam das Snippet, also den ersten Schnipsel, den die Nutzer:innen in der Suche angezeigt bekommen.

Du kannst die Nutzer:innen mithilfe des Snippets überzeugen, deinen Inhalt anzuklicken. Achte daher darauf, den Titel und die Beschreibung präzise zu formulieren. Wecke Neugierde.

Aber: Fasse dich kurz und bleibe konkret. Wenn die Leser:innen nicht auf den ersten Blick erkennen, was sie erwartet, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie dir einen Visit auf deiner Seite schenken.

Title Tag

Der Title Tag ist das, was wir in den Suchergebnissen sehen, wenn wir nach bestimmten Informationen suchen. Er wird außerdem angezeigt, wenn dein Content durch einen Link in Social Media geteilt wird.

Der Title muss unbedingt dein Focus Keyword enthalten. Er ist ein wichtiger Rankingfaktor für Google und Co. Außerdem ist der Title entscheidend dafür, ob wir einen Suchtreffer als relevant erachten und anklicken oder weiter scrollen.

Diese Aspekte sind außerdem ausschlaggebend für einen erfolgreichen Title:

  • Der Title sollte Kombinationen von Keywords enthalten, nach denen Nutzer:innen suchen (z.B. „neue Schweißmaschine anschaffen“).
  • Der Title muss einzigartig sein.
  • Den Marken-/Unternehmensnamen nur dann verwenden, wenn er bei der Entscheidung zu einem Klick wirklich hilfreich ist.
  • Es kommt auf die richtige Länge an.

Die maximale Länge beträgt 70 Zeichen, optimal liegt er zwischen 55 und 65 Zeichen.

Es wird empfohlen, die Title-Länge eher an der Untergrenze zu halten. Es kam und kommt immer wieder vor, dass Google die Titlelänge kürzt. Überschüssiger Text wird von den Suchmaschinen abgeschnitten und als „…“ angezeigt.

Exakter als die Zeichenlänge ist es, in Pixeln zu messen. Das rührt daher, dass die Textgröße und Schriftart zwischen Desktopversionen und mobilen Versionen variieren. Außerdem benötigen die Buchstaben W oder M beispielsweise mehr Pixel als I. Daher ist es nicht pauschal zu sagen, ab welcher Zeichenlänge der Title zu lang ist. Dennoch kann 55-65 Zeichen als Richtwert angesehen werden. Als Richtwert für die maximale Pixellänge gilt 524 Pixel.

Meta Description

Die Meta Description befindet sich direkt unter dem Title Tag.

Sie ist zwar nicht direkt relevant für das Ranking, trägt aber entscheidend dazu bei, ob der Leser das Suchergebnis anklickt oder nicht. Das Anklicken wirkt sich positiv auf die CTR (Click-Through-Rate) aus. Die ist eine Kennzahl im Online-Marketing, die die Anzahl der Klicks auf Suchtreffer im Verhältnis den gesamten Impressionen misst. Die Klickrate gilt als messbares Erfolgsmaß.

Der Mehrwert muss also durch die Meta Description deutlich werden. Stelle heraus, weshalb die Leser:innen sich deinen Inhalt nicht entgehen lassen dürfen und dein Unternehmen unbedingt kennenlernen sollten.

Diese Aspekte sind außerdem ausschlaggebend für eine erfolgreiche Meta Description:

  • Das Keyword sollte enthalten sein, damit die Suchmaschine bei der Suche auf die Description zurückgreift.
  • Die maximale Länge liegt bei 160 Zeichen, als optimaler Wert gilt 150-155 Zeichen. Überschüssiger Text wird auch hier abgeschnitten und als „…“ angezeigt.
  • Stelle in der Description deine USP oder Produktmerkmale heraus.
  • Baue einen CTA (Call-to-Action) ein. Damit motivierst du die Nutzer:innen zum Klick.
    Beispiele: „hier klicken“, „jetzt mehr Infos erhalten“
  • Auch die Description soll einzigartig sein.

Nachfolgend ein Negativbeispiel für Title und Meta Description. Hier ist es unwahrscheinlich, dass die Nutzer:innen den Treffer anklicken. Es ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen, welchen Mehrwert sie durch den Inhalt erwarten können.

Vermeide diesen Fehler, indem du mit Tools (z.B. der SERP Snippet Generator) überprüfst, ob deine Snippet-Texte zu lang sind. In einer Vorschau siehst du direkt, wie Title Tag und Meta Description auf die Nutzer:innen wirken.

URL

Die URL kannst du – zumindest in Teilen – selbst bestimmen. Zu Beginn steht immer der entsprechende Domainname und die übergeordnete Seite. Danach kannst du eine eigene Bezeichnung wählen. Die URL sollte einzigartig sein, den Inhalt treffend beschreiben und das Focus-Keyword enthalten.

Die URL für diesen Blogbeitrag lautet:

www.additiv.de/seo-b2b

Nutze unbedingt diese Funktion. Wenn du das nicht tust, wird die URL automatisch aus der Überschrift gebildet. Dadurch kann sie sehr lang und unübersichtlich werden, was gerade beim Teilen und Verlinken negativ auffällt.

Links

Verwende Links, wenn es Sinn ergibt und den Leser:innen einen Mehrwert bietet. Es bringt nichts, einfach wahllos Links zu streuen. Der Suchmaschinen-Algorithmus ist in der Lage, sinnvolle Links von sinnlosen Links zu unterscheiden und eine genaue Auswertung zu erstellen.

Mit internen Links bietest du deinen Leser:innen die Möglichkeit, weitere interessante Themen auf deiner Seite zu entdecken. Bei einer Produktbeschreibung kannst du beispielsweise auf ähnliche oder ergänzende Produkte verlinken. Außerdem haben die Verlinkungen einen positiven Effekt auf deine eigene Seitenstruktur.

Mit externen Links versorgst du die Leser:innen mit weiterführenden Inhalten. Außerdem gelten externe Verlinkungen als Beweis für deine Autorität. Aber achte bei Verlinkungen unbedingt darauf, dass die Seiten wertig und seriös sind.

Die Suchmaschine bewertet die Links anhand ihrer Qualität. Da hinein spielen folgende Merkmale

  • die Seiten-Performance der Link-Quelle
  • hochwertigen und einzigartigen Content
  • Passt die Thematik des verlinkten Contents zu deinem Thema?

Je positiver die Suchmaschine die von dir verwendeten Links einordnet, desto besser wirkt sich das auf dein Ranking aus.

Gerade bei der Webseite eines B2B-Unternehmens haben Unterseiten einen übergreifenden thematischen Zusammenhang. Das macht interne Verlinkungen zu einem beliebten SEO-Werkzeug in der B2B-Kommunikation.

Die Links bieten den Vorteil, dass auch die verlinkten Unterseiten von der Suchmaschine gecrawlt (das heißt schneller überprüft und bewertet) werden. Bisher nicht entdeckte Seiten erlangen dadurch die Aufmerksamkeit der Suchmaschine.

Je öfter vor allem interne Links auf verschiedene Unterseiten verweisen, desto besser ist das für die Ausgangssituation deiner Suchmaschinen-Platzierungen.

Alt-Texte

Das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ ergibt auch – oder gerade – online Sinn. Das ist vor allem in der Social Media-Welt bekannt. Gilt aber auch für deine Webseite. Hochwertige und passende Bilder sorgen für eine positive User Experience, wecken die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen und erhöhen damit die Verweildauer auf einer Seite. Das gleiche gilt für Infografiken. Aber neben den optischen Vorteilen honorieren Suchmaschinen auch die technische Qualität von Bildern mit gutem Ranking. Dazu zählt unter anderem der Alt-Text.

Alt-Text ist die Kurzversion von „Alternativtext“. Damit ist gemeint, dass du Bilder oder andere visuelle Elemente mit kurzen Beschreibungen versiehst. Diese unterstützen beispielsweise Menschen mit einer Sehbehinderung. Hilfsmittel wie Screenreader lesen den Nutzer:innen die Alt-Texte vor und beschreiben damit das Bild. Sie sind daher ein wichtiger Bestandteil des barrierefreien Internets.

Außerdem werden Alt-Texte angezeigt, sobald es Probleme beim Laden der Seite gibt und die Bilder den Nutzer:innen nicht angezeigt werden können. Dann taucht anstelle des Bildes der Alt-Text auf.

Aus SEO-Sicht sind die Alt-Texte aber aus einem ganz anderen Grund wichtig:

Die Bildersuche, die beispielsweise von Google angeboten wird, greift auf Alt-Texte zurück. User finden dann über optimierte Bilder den Weg auf deine Website.

Erkennt die Suchmaschine ein Bild auf Basis des Alt-Texts als relevant für eine Suchanfrage, wird es besonders weit oben in den Bildersuchergebnissen angezeigt. Beschreibe also, was auf dem Bild zu sehen ist und verwende ein Keyword, wenn es Sinn macht.

Nicht selten gelangen Nutzer:innen durch die Bildersuche auf eine Seite und werden dadurch auf ein B2B-Unternehmen aufmerksam.  Das hilft der Suchmaschine dabei, Suchanfrage und Bilder miteinander zu verknüpfen.

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Hilfreiche Tools für deine B2B SEO-Maßnahmen

Keine Angst. Du musst dich nicht hinsetzen und deine Keywords manuell zählen, händisch ein Keyword Set zusammenstellen oder täglich deine Fortschritte im Ranking beobachten. Am besten, du nutzt entsprechende Tools, die dabei helfen, all die genannten Aspekte und Maßnahmen zu analysieren und zu überprüfen.

Es gibt allerdings nicht DAS eine Tool. Verschiedene Tools bedienen verschiedene Schwerpunkte. Wir stellen dir einige vor, damit du besser bewerten kannst, welches Tool für dich das Richtige ist.

Generell helfen dir die Tools bei folgenden Punkten:

  • Keywordrecherche
  • Texterstellung
  • Analysen von Sichtbarkeit, Onpage-Kriterien und Linkstruktur

Contentbird

Die Webapp ist etwas mehr als „nur“ ein SEO-Tool. Das Tool bietet Keyword-Findung nach Themenfeldern, Keyword-Trendabgleich, Google-Ranking nach Keywords, Wettbewerbsvergleich inklusive Konkurrenzabbildung, ausführliche Analytics-Funktionen zum Ausbau des Erfolgs der Website sowie Überwachung Keyword-Rankings. So ist jederzeit eine Optimierung der Website möglich.

Die Keyword-Recherche gibt Input für neue Content-Ideen. Das Non-Plus-Ultra ist die systematische Content Planung, die auch im Team möglich ist.

Sistrix

Hier handelt es sich um eine cloudbasierte deutsche SEO-Software. Sie gilt als führend in Deutschland und ermöglicht:

  • Wettbewerbsanalyse
  • einen Sichtbarkeitsindex
  • den Sistrix Content Assistant (überprüft u.a. ob relevante Keywords berücksichtigt wurden, außerdem Plagiatsprüfung)
  • Sistrix Optimizer (prüft u.a. die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website)

Das Tool schwächelt allerdings darin, Daten aus Nischenthemen zu generieren.

Semrush

Bei Semrush handelt es sich um eine amerikanische Plattform für Online-Sichtbarkeit. Der Fokus liegt hier auf der Suchmaschinenoptimierung mit Google. Funktionen von Semrush sind unter anderem:

  • Keywordrecherche
  • Backlink Audit
  • Beobachtung und Analyse der Ranking Veränderungen
  • Marktforschung
  • Zielgruppenanalyse
  • Wettbewerbsanalyse

Semrush ist außerdem ein sinnvolles Tool, um dich bei deinen Social-Media-Aktivitäten zu unterstützen. Es kann sowohl die Performance deiner Posts tracken als auch als Planungstool fungieren.

Screaming Frog SEO Spider

Hier handelt es sich um einen Websitencrawler, der lokal installiert wird. Dieses Tool wird von SEO-Verantwortlichen und Agenturen für technische SEO-Site-Audits genutzt.

Das Tool ermöglicht tiefe Analysen (z.B. Meta-Daten, Seiten-Title, Visualisierung der Seitenarchitektur) und ist eher für fortgeschrittene SEO-Akteure geeignet.

Ahrefs

Ahrefs ist eine cloudbasierte SEO-Toolbox, die insgesamt fünf verschiedene Tools mit unterschiedlichen Schwerpunkten enthält. Sie reichen von der Keyword-Recherche, über die Wettbewerbsanalyse bis zur Content Optimierung. Sie hat sich auf die Analyse von Industriethemen spezialisiert und eignet sich daher ggf. besonders gut für deine B2B-SEO-Strategie.

Ryte

Ryte ist eine „All-in-One“-Plattform zum Qualitätsmanagement von Webseiten. Auch hier decken verschiedene Tools verschiedene Themenbereiche ab:

Website Success

Checkt die Seite und macht auf technische Fehler aufmerksam.

Search Success

Führt eine umfangreiche SEO-Analyse durch.

Content Success

Text-Editor, der bereits während der Texterstellung relevante Keywords vorschlägt.

Metric Tools

Hier handelt es sich nicht um den typischen Allrounder, sondern ein schlichtes Hilfsmittel, was in seinen Teildisziplinen flink und zuverlässig mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis funktioniert. Dieses Tool hilft dir vor allem bei der inhaltlichen SEO. Es ist stark darin, dir Daten zu Keywords und Platzierungen zu liefern. Neben der hervorragenden Keyword-Recherche liefert das Tool auch die Analyse der Domains hinsichtlich ihrer Rankings. So kannst du dir einen Überblick über den Wettbewerb verschaffen und deine Strategie dementsprechend auslegen und immer wieder anpassen.

XOVI

XOVI ist eines der bekanntesten SEO-Tools im deutschsprachigen Raum. Es unterstützt dich von der Entwicklung über die Umsetzung bis hin zur Erfolgsmessung deiner SEO-Maßnahmen: ob Keyword-Monitoring, Backlink-Analyse, SEO-Konkurrenzanalyse, Search-Analytics Tool oder Reporting. Nutzer:innen berichten von einer intuitiven und einfachen Nutzung sowie zufriedenstellenden Ergebnissen.

Herausforderungen von SEO in der B2B Kommunikation zusammengefasst

Der Erfolg deines Online-Auftritts stützt sich auf drei Kriterien

1. Inhalt

Dieser soll persönlich, professionell, hochwertig und aktuell sein.

2. Suchintentionen der Nutzer:innen erfüllen

Du musst deine Zielgruppe genau da abholen, wo sie sich in der Customer Journey befindet und deine Inhalte demensprechend ausrichten. Du bist der/die Expert:in, der die Lösung für die Nutzer:innen parat hat. Mit der Verwendung von Keywords und gehaltvollen Texten belohnt dich die Suchmaschine mit einem guten Ranking und die Nutzer:innen werden auf dich aufmerksam.

3. Technische SEO

Deine Website muss alle technischen Kriterien erfüllen, die für die Suchmaschinenoptimierung relevant sind.

Fazit

SEO ist nichts was von heute auf morgen gelingt. Es benötigt etwas Zeit und Einarbeitung, aber es wird sich lohnen: mehr Leads, höhere Reichweite, Vertrauen deiner Kund:innen.

Mit überzeugendem Inhalt und ein paar Handgriffen aus der SEO-Trickkiste, kannst du diese (Marketing-) Ziele schon bald verwirklichen. Traue dich zu experimentieren!