SYNAOS liefert Software für die Intralogistik – additiv das passende Storytelling dazu

Mobile Roboter, manuelle Transporte, unterschiedliche Hersteller und Systeme: In vielen Produktions- und Logistikumgebungen wächst die Komplexität der Intralogistik schneller, als sie sich steuern lässt. Software kann hier über Ordnung oder Stillstand entscheiden. Deshalb hat SYNAOS die Intralogistics Platform entwickelt. Die flexible Softwarearchitektur basiert auf offenen Schnittstellen und Standards wie der VDA 5050. Die Plattform koordiniert heterogene Flotten und unterschiedliche Transportressourcen – sowohl autonome mobile Roboter als auch manuelle Transportmittel wie Gabelstapler – und verteilt Aufträge dynamisch in Echtzeit. Unternehmen können so ihre bestehenden Ressourcen besser auslasten und ihre Transportprozesse schrittweise weiterentwickeln. Durch den fähigkeitsbasierten Ansatz werden vorhandene Fahrzeuge effizienter ausgelastet.

additiv entwickelt für SYNAOS eine klare PR- und Content-Strategie, die die Funktionsweise der Software aus der Anwendung heraus erklärt und in einen übergeordneten Marktkontext stellt. So wird die Rolle der Software in der modernen Intralogistik greifbar. Ziel der Zusammenarbeit ist es, SYNAOS als relevanten Ansprechpartner für softwarebasierte Materialflusssteuerung zu positionieren und die Software als zentralen Hebel moderner Intralogistik sichtbar zu machen.

GEO B2B: Wie B2B-Marken im KI-Zeitalter relevant bleiben

Das Wichtigste in Kürze

– 85 % der KI-Antworten stammen aus Drittquellen – Fachmedien, Branchenportale und Vergleichsplattformen. Nur 13 % kommen von Unternehmenswebsites.

– KI-Systeme beantworten nicht eine Frage, sondern viele – durch Query Fan-Out wird jede Anfrage in 10-15 Unterfragen zerlegt.

– Identität schlägt Keywords – Named Entity Recognition (NER) verknüpft B2B-Marken mit Themen. Konsistenz über alle Kanäle ist entscheidend.

– RAG bestimmt die Quellenauswahl – Retrieval Augmented Generation priorisiert Dokumente nach Relevanz und Autorität.

– PR wird zum Trainingsdaten-Lieferanten – Wer in Fachmedien und Branchenpublikationen stattfindet, wird von KI erkannt und zitiert.

Von der Website zur Wissensquelle: Warum SEO allein für B2B-Unternehmen nicht mehr reicht

Die Spielregeln für digitale Sichtbarkeit im B2B haben sich fundamental verändert. ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews entscheiden heute, welche Anbieter in Antworten erscheinen, und welche nicht. Klassisches SEO mit Keyword-Optimierung und Backlink-Aufbau reicht dafür nicht mehr aus.

Für B2B-Marketingverantwortliche bedeutet das: Wer nur die eigene Website optimiert, verschenkt 85 % seines Sichtbarkeitspotenzials. Dieser Guide erklärt, wie KI-Systeme Quellen finden, bewerten und zitieren und was du konkret tun kannst, um als B2B-Marke in der KI-Suche sichtbar zu werden.

Die 85%-Erkenntnis: Warum deine Website nur noch ein Datenpunkt ist

Deine Unternehmenswebsite macht nur noch 13-15 % deiner KI-Sichtbarkeit aus. Die restlichen 85 % der Quellen, die KI-Systeme für ihre Antworten heranziehen, stammen von Drittwebsites. Das zeigt eine Analyse von AirOps Research zur Quellenverteilung in KI-Antworten.

Die wichtigsten Quellenkategorien für KI-Systeme im B2B

  • Fachmedien und Branchenpublikationen (z.B. Produktion, MM Logistik, IT-Business)
  • Branchenspezifische Vergleichsportale (z.B. even, DirectIndustry)
  • Bewertungsplattformen für B2B (z.B. G2, Capterra, OMR Reviews)
  • Wikipedia und etablierte Nachschlagewerke
  • Verbands- und Messewebsites (z.B. VDMA, LogiMAT, Hannover Messe)

 

Was das für B2B-Marketing bedeutet

Früher galt im B2B: Wer bei Google auf Platz 1 rankt, bekommt die Anfragen. Heute gilt: Wer im gesamten semantischen Raum präsent ist, wird von KI zitiert. Die eigene Website ist nur noch einer von vielen Datenpunkten, die KI-Systeme auswerten.

Konkret: Wenn ein Einkäufer ChatGPT fragt „Welche Anbieter für Warehouse Management Systeme gibt es?“, zieht das System Informationen aus Fachartikeln, Vergleichsportalen, Anwenderberichten und Herstellerwebsites zusammen. Wer nur auf der eigenen Website existiert, fehlt in dieser Antwort.

Die drei Typen von KI-Systemen und ihre Quellenlogik

Nicht alle KI-Systeme funktionieren gleich. Je nach Systemtyp unterscheiden sich die Quellen, aus denen Antworten generiert werden. Für B2B-Marketingverantwortliche ist es wichtig, alle drei Typen zu verstehen.

 

Typ 1: Large Language Models (LLMs)

Beispiele: ChatGPT (ohne Websuche), Claude, Gemini

Diese Modelle generieren Antworten primär aus ihren Trainingsdaten. Die Trainingsdaten werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Bei großen Modellen alle 3-6 Monate. Wer in den Trainingsdaten mit einer klaren Markenidentität vertreten ist, wird in Antworten genannt.

B2B-Relevanz: Fachartikel in etablierten Branchenmedien haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, in Trainingsdaten aufgenommen zu werden. Pressemitteilungen auf der eigenen Website weniger.

 

Typ 2: KI-Agenten mit Browsing-Funktion

Beispiele: ChatGPT mit Websuche, Perplexity

Diese Systeme ergänzen ihre Trainingsdaten durch Live-Websuchen. Wenn das Modell keine ausreichende Antwort aus den Trainingsdaten generieren kann, wird eine Websuche ausgelöst. Perplexity funktioniert primär als Suchmaschine, die Ergebnisse per LLM zusammenfasst.

B2B-Relevanz: Hier greifen SEO-Grundlagen weiterhin. Gut strukturierte Produktseiten, Fachartikel und Landingpages können in Echtzeit gefunden und zitiert werden.

 

Typ 3: Hybrid-Modelle mit Index-Zugriff

Beispiele: Google AI Overviews, Google KI-Modus

Diese Systeme kombinieren den klassischen Google-Index mit einem Sprachmodell. Die Antworten basieren auf indexierten Webseiten, die vom LLM zusammengefasst werden.

B2B-Relevanz: Für B2B-Unternehmen mit guter SEO-Basis sind Google AI Overviews oft der einfachste Einstieg in die KI-Sichtbarkeit. Die bestehende Indexierung wird genutzt, aber die Textstruktur muss für Extraktion optimiert werden.

Für alle drei Systemtypen gilt: Das Sprachmodell erzeugt die finale Antwort. Die Quellen variieren, aber die Kriterien für Zitierfähigkeit bleiben ähnlich: Autorität, Relevanz und klare Struktur.

Wie KI-Systeme Quellen finden: Retrieval Augmented Generation (RAG)

KI-Systeme generieren Antworten nicht aus dem Nichts. Sie nutzen einen Prozess namens Retrieval Augmented Generation (RAG), um relevante Dokumente in ihren Trainingsdaten zu finden, zu bewerten und daraus Antworten zu erstellen.

So funktioniert RAG in vier Schritten

  1. Anfrage analysieren: Das System interpretiert die Nutzeranfrage und identifiziert die relevanten Themenfelder.
  2. Dokumente abrufen: Aus Trainingsdaten oder per Websuche werden passende Dokumente identifiziert.
  3. Relevanz bewerten: Jedes Dokument wird auf inhaltliche Passung und Quellenautorität geprüft.
  4. Antwort generieren: Die relevantesten Segmente werden extrahiert und zur finalen Antwort zusammengefasst.

Was RAG für B2B-Content bedeutet

Eine KI-Antwort besteht fast nie aus einer einzigen Quelle. Das System kombiniert Informationen aus mehreren Dokumenten. Dabei wird häufig nur ein einzelner Absatz aus deinem Fachartikel verwendet. Zusammen mit Absätzen aus zehn anderen Quellen.

B2B-Beispiel: Bei der Frage „Was kostet ein Transportroboter?“ kombiniert die KI möglicherweise: Preisangaben aus einem Fachmedien-Artikel, technische Spezifikationen von einer Herstellerseite, Erfahrungswerte aus einem Anwenderbericht und Vergleichsdaten von einem Branchenportal.

Für dein B2B-Unternehmen, ist es also entscheidend in den Trainingsdaten mit den eigenen Inhalten präsent zu sein.

Query Fan-Out: Warum KI nicht nur eine Frage beantwortet

KI-Systeme zerlegen jede Nutzeranfrage in mehrere Unterfragen. Dieser Prozess heißt Query Fan-Out. Das System versucht, alle relevanten Aspekte einer Frage abzudecken und sucht für jede Unterfrage nach passenden Quellen.

B2B-Beispiel: „Guter Anbieter für Warehouse Management Systeme“

Aus dieser Anfrage generiert ein KI-System folgende Unterfragen:

  • Welche WMS-Anbieter gibt es auf dem deutschen Markt?
  • Welche Branchenspezialisierungen haben die Anbieter?
  • Gibt es Referenzen und Case Studies aus meiner Branche?
  • Wie sieht es mit Implementierungserfahrung aus?
  • Welche Schnittstellen zu ERP-Systemen werden unterstützt?
  • Was sind typische Projektlaufzeiten und Kosten?
  • Gibt es unabhängige Bewertungen oder Auszeichnungen?
  • Wie sieht der Support und die Wartung aus?

Die Konsequenz für B2B-Content-Strategie

Du optimierst nicht mehr auf ein einzelnes Keyword wie „WMS-Software“. Du besetzt einen thematischen Raum mit allen relevanten Facetten. Jede Unterfrage ist ein potenzieller Einstiegspunkt für deine Inhalte.

Konkret bedeutet das: Du brauchst Content zu Branchenspezialisierung, Referenzen, Implementierung, Schnittstellen, Kosten und Support, verteilt über deine Website, Fachmedien-Artikel, Case Studies und Plattform-Profile.

Tipp: Du kannst Query Fan-Out selbst testen. Frage Gemini: „Zeig mir den Query Fan-Out für [dein Thema].“ Das System zeigt dir, welche Unterfragen es zu deinem Thema generiert. Eine wertvolle Grundlage für die Content-Planung.

Was KI-Systeme über deine B2B-Marken lernen

KI-Systeme scannen das Web nach Mustern und stellen folgende Fragen:

  • Wird der Unternehmensname konsistent genannt?
  • Wird die Marke mit bestimmten Branchen und Anwendungen verknüpft?
  • Tauchen Produkte in relevanten Fachkontexten auf?
  • Werden Personen aus dem Unternehmen als Branchenexperten erkannt?
  • Gibt es Verknüpfungen zu Kunden, Projekten oder Technologien?

Die Systeme tun dies, um die Identität deines Unternehmens zu identifizieren und zu verifizieren. Dieser Prozess nennt sich Named Entity Recognition (NER).

Der prinzipielle NER-Ablauf lässt sich in diese zwei Arbeitsschritte unterteilen:

  • Identifikation der Eigennamen (benannten Entitäten)
  • Einordnung der Eigennamen in vordefinierte Kategorien

Die neue Kerndisziplin ist also zukünftig ein konsistentens Markenbild über alle Kanäle hinweg zu kreieren, damit KI-Systeme eine möglichst eindeutige Klassifizierung deines Unternehmens vornehmen können.

B2B-Beispiel: Wie NER funktioniert

Beispiel Intralogistik: Wenn „Safelog“ konsistent im Kontext von „autonome Transportroboter“, „Intralogistik“ und „Automobilindustrie“ auftaucht, lernt die KI: Safelog = Transportroboter-Anbieter für Automotive.

Das Problem: Wenn diese Verknüpfung nur auf der eigenen Website existiert, fehlen der KI Datenpunkte für eine sichere Zuordnung. Die Marke bleibt „Rauschen“. Sie wird nicht als relevante Entität erkannt.

Konsistenz über alle B2B-Kanäle

Die Markenidentität muss überall gleich kommuniziert werden:

  • Unternehmenswebsite und Produktseiten
  • Fachartikel in Branchenmedien
  • LinkedIn-Unternehmensseite und Mitarbeiterprofile
  • Pressemitteilungen und Fachbeiträge
  • Messeauftritte und Vorträge
  • Branchenverzeichnisse und Vergleichsportale
  • Case Studies und Referenzberichte

Immer dieselben Begriffe. Immer dieselbe Zuordnung. Immer wiedererkennbar. Maschinenlesbare Markenführung ist die neue Disziplin im B2B-Marketing.

Was bedeutet das für deine B2B-Content-Strategie?

Die Verschiebung von SEO zu GEO erfordert ein Umdenken in der Content-Erstellung. Hier sind die fünf wichtigsten strategischen Ableitungen für B2B-Unternehmen:

1. Fachpresse-Arbeit wird zum Trainingsdaten-Lieferanten

Präsenz in Fachmedien ist kein Nice-to-have mehr. Wer in Branchenpublikationen stattfindet, liefert Trainingsdaten für KI-Systeme. Google empfiehlt offiziell: Unternehmen sollen für KI-Sichtbarkeit in PR investieren.

Für B2B konkret: Fachartikel in Branchenmedien, Anwenderberichte, Experteninterviews und Gastbeiträge sind wertvoller als je zuvor.

 

2. Themenräume statt Keywords besetzen

Definiere die semantischen Räume, in denen du gefunden werden willst. Erstelle Inhalte für alle Facetten eines Themas, orientiert an den Fragen, die deine B2B-Zielgruppe stellt.

Für B2B konkret: Nutze Query Fan-Out, um alle relevanten Unterfragen zu identifizieren. Erstelle Content entlang der gesamten Customer Journey – von der Erstrecherche bis zur Anbieterauswahl.

 

3. Präsenz auf B2B-Plattformen aufbauen

Branchenspezifische Vergleichsportale, Bewertungsplattformen und Verzeichnisse werden wichtiger.

Für B2B konkret: Pflege Profile auf Plattformen wie DirectIndustry oder anderen branchenspezifischen Portalen sowie Verbänden. Diese Quellen werden von KI-Systemen als vertrauenswürdig eingestuft.

 

4. Inhalte für Extraktion optimieren

KI-Systeme extrahieren einzelne Absätze. Jeder Absatz muss eigenständig verständlich und zitierfähig sein.

Für B2B konkret: Kurze Sätze, klare Struktur, konkrete Aussagen. Technische Spezifikationen, Preisrahmen und Anwendungsbeispiele gehören in separate, extrahierbare Absätze.

 

5. Autorität durch Signale aufbauen

Awards, Zertifizierungen, Expertenbeiträge und Quellenangaben stärken die wahrgenommene Autorität. KI-Systeme bewerten Quellen ähnlich wie Menschen. Die Reputation zählt.

Für B2B konkret: Branchenauszeichnungen, ISO-Zertifizierungen, Mitgliedschaften in Fachverbänden und Referenzkunden sollten konsistent kommuniziert werden.

Checkliste: 5 Schritte zur KI-Sichtbarkeit für B2B-Unternehmen

☐ Themenfelder definieren:
In welchen semantischen Räumen willst du als B2B-Anbieter gefunden werden?

☐ Inhalte strukturieren:
Texte so aufbauen, dass einzelne Absätze extrahierbar und eigenständig verständlich sind.

☐ Zitierfähige Aussagen erstellen:
Eigene Daten, konkrete Zahlen, technische Spezifikationen und belegbare Fakten einbauen.

☐ Autorität aufbauen:
Präsenz in Fachmedien, auf B2B-Plattformen und durch gezielte PR-Arbeit.

☐ Monitoring einführen:
Sichtbarkeit in KI-Systemen regelmäßig tracken und mit Wettbewerbern vergleichen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen SEO und GEO?

SEO optimiert Inhalte für Suchmaschinen-Rankings auf Basis von Keywords und Backlinks. GEO (Generative Engine Optimization) optimiert Inhalte für die Zitierung durch KI-Systeme. Der Fokus verschiebt sich von einzelnen Keywords zu thematischen Räumen und von Rankings zu Markenidentität. Für B2B-Unternehmen bedeutet das: Beide Disziplinen sind relevant, aber GEO gewinnt an Bedeutung.

Wie finde ich heraus, ob meine B2B-Marke von KI-Systemen erkannt wird?

Stelle ChatGPT, Perplexity und Google AI direkte Fragen zu deinem Unternehmen, deinen Produkten oder deiner Branche. Prüfe, ob und wie du genannt wirst. Spezialisierte Tools wie RankScale ermöglichen ein systematisches Monitoring der KI-Sichtbarkeit über mehrere Systeme hinweg – inklusive Wettbewerbsvergleich.

Welche KI-Systeme sind für B2B-Unternehmen am relevantesten?

Die vier wichtigsten Systeme für B2B sind ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und der Google KI-Modus. Perplexity und Google greifen stark auf den Web-Index zu und sind daher für Unternehmen mit guter SEO-Basis besonders relevant. ChatGPT nutzt primär Trainingsdaten. Hier zählt die Präsenz in Fachmedien.

Macht klassisches SEO noch Sinn?

Ja, SEO bleibt die technische Grundlage. Saubere Seitenstruktur, H-Überschriften und Crawlbarkeit sind weiterhin wichtig. Besonders für Google AI Overviews und Perplexity. Die Veränderung betrifft primär die Content-Strategie: Weg von reiner Keyword-Optimierung, hin zu thematischer Abdeckung und zitierfähigen Inhalten.

Wie lange dauert es, bis GEO-Maßnahmen im B2B wirken?

Die Wirkung hängt vom Systemtyp ab. Bei Systemen mit Websuche (Perplexity, Google) können Änderungen innerhalb von Wochen sichtbar werden. Bei LLMs wie ChatGPT dauert es bis zum nächsten Trainingsdaten-Update. Das kann 3-6 Monate betragen. Kontinuierliche Fachpresse-Arbeit zahlt langfristig auf beide Systemtypen ein.

Was kostet GEO im Vergleich zu SEO für B2B-Unternehmen?

GEO erfordert eine breitere Präsenz über mehr Kanäle. Die Investition verschiebt sich von technischer Optimierung zu Content-Erstellung und PR. Fachmedien-Arbeit, Präsenz auf B2B-Plattformen und konsistente Markenkommunikation erfordern kontinuierlichen Aufwand. Für B2B-Unternehmen mit bestehender PR-Strategie ist der Zusatzaufwand überschaubar.

Sollten B2B-Unternehmen einen KI-Unternehmenssteckbrief erstellen?

Ja, ein strukturierter Unternehmenssteckbrief kann KI-Systemen helfen, die Markenidentität zu erfassen. Dieser enthält: Unternehmensname, Branchenfokus, Kernleistungen, USPs, Referenzkunden, Zertifizierungen und Ansprechpartner. Der Steckbrief sollte auf der Website veröffentlicht werden. Optimiert für maschinelle Extraktion, nicht für menschliche Leser.

Fazit: Die neue Formel für B2B-Sichtbarkeit

KI-Systeme verändern die Spielregeln für digitale Sichtbarkeit im B2B grundlegend. Die eigene Website ist nur noch ein Datenpunkt von vielen. Wer in KI-Antworten erscheinen will, muss im gesamten semantischen Raum präsent sein – in Fachmedien, auf B2B-Plattformen und mit konsistenter Markenidentität.

Die Frage ist nicht mehr: „Rankt meine Website?“ Sondern: „Bin ich im semantischen Raum präsent, den KI durchsucht?“

Nachhaltigkeit? Können wir. Haben wir jetzt auch schwarz auf weiß.

Nachhaltigkeit ist bei uns kein Nice-to-have, sondern zertifizierter Standard. Ganz offiziell von EcoVadis. Die Plattform unterstützt Unternehmen weltweit dabei, ihre Nachhaltigkeitsleistung in allen Bereichen auf den Prüfstand zu stellen und kontinuierlich zu verbessern. Dabei geht’s nicht nur um Umwelt, sondern auch um gesunde Arbeitsbedingungen und Menschenrechte, Ethik und faire Beschaffung – also um das große Ganze.

Um offiziell festzuhalten, was wir ohnehin schon leben, haben wir im Rahmen der Zertifizierung einen eigenen Nachhaltigkeitsbereich gegründet. Das bedeutet: Wir haben nicht nur analysiert, definiert und strukturiert, was das Zeug hält, sondern auch klare Zuständigkeiten geschaffen. Von ressourcenschonendem Arbeiten über ein faires und gesundes Arbeitsumfeld bis hin zu nachhaltiger Beschaffung haben wir konkrete Ziele für die Zukunft festgelegt und schon die erste interne Schulung durchgeführt. Weitere folgen.

Und was habt ihr davon? Ganz einfach: Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir die immer strengeren Nachhaltigkeitsauflagen, die sie erfüllen müssen, im Blick haben – und ihnen dabei den Rücken freihalten. Wir sind ein Dienstleister mit einem starken Wertesystem und übernehmen Verantwortung, die über die Grenzen der Agentur hinausgeht.

Nominiert: additiv mit Embodied AI auf der Shortlist der PR Report Awards 2025

Finale ohhh, Finale, ohhhhhh! Sorry für den Ohrwurm. Aber wir stehen tatsächlich im Finale der PR Report Awards 2025. Aus mehr als 400 Einreichungen in 27 Kategorien hat die 37-köpfige Jury unseren Case ausgewählt. „additiv für Embodied AI“ steht da jetzt auf der Shortlist in den beiden Kategorien „Business-to-Business“ und „Technologie und Innovation“.

Im nominierten Case zeigen wir, wie wir unseren Kunden Sereact in zwölf Monaten als Thought Leader für KI-basierte Robotik in der Logistik positioniert haben. Nämlich mit einer integrierten PR- und Content-Strategie mit klarer inhaltlicher Linie, journalistischem Anspruch und kanalübergreifender Präsenz.

Das hat die Jury so weit überzeugt. Bis zum 13. November müssen wir jetzt Daumen drücken. Dann werden in Berlin die Gewinner gekürt!

Markenbekanntheit und Wachstum für die Software Engineering Boutique linked-planet

Tools wie Jira, Confluence und Trello sind nützlich für den Arbeitsalltag – aber viele User schöpfen nicht ihr volles Potenzial aus. Das will unser Kunde linked-planet ändern. Der Atlassian Solution Partner mit B2B-Fokus entwickelt und implementiert maßgeschneiderte IT-Lösungen, mit denen Unternehmen alles aus ihren Prozessen rausholen. additiv begleitet den IT-Lösungsanbieter für Servicemanagement-Systeme auf dem Weg zu Markenbekanntheit und Wachstum.

Im Fokus steht die Aufgabe, linked-planet als Software Engineering Boutique zu positionieren. Dafür haben wir erst einmal die richtige Zielgruppenansprache herausgearbeitet: Das Wording für Anlageninfrastrukturunternehmen ist eben ein anderes als das für Behörden oder Maschinenbauer. Bei Social Media hat linked-planet seine Followerzahlen dank strategischem Content Management und regelmäßigen Postings bereits vervielfacht. Die proaktive Marketingstrategie sieht aber auch Maßnahmen aus Content Marketing und Fachpressearbeit vor – kurz gesagt: die ganze Palette der strategischen Unternehmenskommunikation.

Design schafft Differenzierung: Markenpositionierung für Intro PS

Maschinenverkleidungen mit Charakter. Intro PS konstruiert und fertigt hochwertige Blechsysteme, die technologisch wie ästhetisch höchste Ansprüche erfüllen. Seit rund einem Jahr begleitet additiv den erfahrenen Systempartner dabei, genau dieses Alleinstellungsmerkmal gezielt zu kommunizieren.

Ob Schleifmaschine, Doppelbandpresse oder Laserbearbeitungszentrum: Moderne Maschinen sind heute mehr als funktionale Werkzeuge. Sie sind Aushängeschilder eines Unternehmens – auf Messen ebenso wie in der Produktionshalle. Während klassische Blechverarbeiter bei den immer anspruchsvoller werdenden Designprojekten oft an ihre Grenzen stoßen, liefert Intro PS durchgängige Systemlösungen: Von der ersten Idee bis zum Prototypen – in nur wenigen Wochen. Geschäftsführer Frank Schmitz verfolgt eine klare Strategie: Die außergewöhnliche Konstruktionskompetenz von Intro PS soll sichtbarer werden – für Bestandskunden ebenso wie für neue Märkte.

Dieses Alleinstellungsmerkmal stellt additiv mit Anwenderberichten zu eindrucksvollen Projekten in den Mittelpunkt der Kommunikation von Intro PS. Außerdem haben wir mit einem kompletten Relaunch der Webseite gemeinsam den Grundstein für die langfristige strategische Kommunikation gelegt. Als zentraler Hub für zielgruppenspezifische Content-Marketing-Kampagnen ist die Seite jetzt Ausgangspunkt für den weiteren Weg in Richtung Thought Leadership.

Fakten zu Intro PS

  • Hauptsitz und Produktionsstandort im rheinland-pfälzischen Cochem
  • Expertise seit mehr als 70 Jahren
  • Ob Sondermaschinenbau oder Serienfertigung – von der Konzeption bis zur finalen Produktion
  • 130 Mitarbeiter
  • Teil eines Firmenverbunds zusammen mit DAX MetallForm

Wer googelt morgen noch? So wirst du heute schon fit für die KI.

„Der beste Ort, um eine Leiche zu verstecken, ist die zweite Seite der Google-Suchergebnisse.“ Der schon ziemlich alte Running Gag könnte bald noch viel älter werden. Denn immer seltener suchen wir klassisch per Suchmaschine nach Stichworten und immer öfter stellen wir der KI direkt eine Frage. Und die KI antwortet – Gemini, ChatGPT, Deepseek, you name it.

Das wird massive Veränderungen für die SEO-Strategie von B2B-Unternehmen mit sich bringen. Denn wie wir Texte auf SEO ausrichten, wie wir Rankings interpretieren, wofür wir Budget einsetzen – das alles ändert sich nach und nach und wird irgendwann einem großen KI-Shift unterliegen. In Zukunft werden Unternehmen ihre Kommunikation ändern müssen, um auch in den Antworten der KIs aufzutauchen und für ihre Zielgruppen weiterhin sichtbar zu bleiben.

Deswegen wird es für B2B-Unternehmen immer wichtiger, in die Quellen zu kommen, aus denen die KIs sich speisen: mit Einträgen in Fachportalen, Beiträgen in relevanten Branchenmedien, einer starken Social-Media-Präsenz. Außerdem müssen Unternehmen selbst zur Quelle für die KI werden – mit Content, der die KI-Ergebnisse übertrifft, mit tiefgreifenden Thought-Leadership-Inhalten und mit interaktivem Erlebnis-Content.

Ist doch alles nicht so wild, findest du? Dann frag doch mal ChatGPT nach einer Empfehlung für Anbieter aus deiner Branche. Aber sag nicht, wir hätten dich nicht vorgewarnt…

… und wenn du jetzt Fragen hast, melde dich bei uns!

WiWo, FAZ und Co. veröffentlichen die Erfolgsgeschichte von Sereact

Würde Frank Thelen investieren? Oder: Das passiert, wenn ein Tech-Team Robotern mit KI beibringt, das Chaos im Lager zu meistern. WirtschaftsWoche, FAZ, Welt, Handelsblatt, Gründerszene und Co. erzählen die Erfolgsgeschichte unseres Kunden Sereact.

Sereact entwickelt KI, die Roboter smarter macht: Produkte erkennen, greifen, sortieren, auch da, wo bisher nur Menschen klarkamen. Ein echter Fortschritt für die Intralogistik. Dass diese Geschichte gleich mehrere der wichtigsten Wirtschaftsmedien Deutschlands veröffentlichen, ist der bahnbrechenden Technologie zu verdanken – aber auch unserer gezielten Wirtschaftspressearbeit. Das zeigt, wie stark gute Pressearbeit wirkt, wenn sie komplexe Technik verständlich macht und Unternehmen zur richtigen Zeit auf die richtige Bühne bringt. Dazu kommt geradezu ein Ritterschlag von Frank Thelen im WiWo-Artikel… aber lest einfach selbst!

Zum Artikel in der WirtschaftsWoche und zu Veröffentlichungen weiterer Medien und Kunden

Sales Enabling Content: Wie du in drei Schritten zum Verkaufsprofi wirst

Deine potenziellen Kund:innen durchlaufen bis zu 70Prozent des Kaufprozesses eigenständig, bevor sie den Vertrieb kontaktieren – und treffen dort auch schon die ersten Entscheidungen. Deshalb solltest du sie frühzeitig mit zielgerichteten und relevanten Informationen versorgen. Hier erfährst du, wie du deine Vertriebsprozesse in drei Schritten auf das nächste Level hebst und welche Best Practices sich besonders bewährt haben.

Content für Sales Enablement

Im B2B-Vertrieb entscheiden die Antworten auf diese Fragen über den Verkaufserfolg:

  • Wie gut verstehst du die Bedürfnisse deiner Zielgruppe?
  • Wie präzise und relevant sind die Informationen, die dein Vertriebsteam teilt?
  • Wie schnell kannst du auf neue Anforderungen in deiner Branche reagieren?

Sales Enablement setzt genau hier an: Es sorgt dafür, dass dein Vertriebsteam mit den richtigen Materialien, Tools und Informationen ausgestattet ist. So kannst du echte Interessent:innen zum richtigen Zeitpunkt ansprechen und gezielt auf ihre Bedürfnisse eingehen. Im Unterschied zur klassischen Vertriebsunterstützung bringt Sales Enablement das Marketing und den Vertrieb enger zusammen. Der Verkaufsprozess wird deutlich verbessert und die Ergebnisse sind messbar effizienter.

Sales Enablement: Content, Materialien und Tools für dein Salesteam

Sales Enabling Content erreicht deine potenziellen Leads genau dann mit relevanten Informationen, wenn sie sie brauchen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht allgemeine Werbebotschaften oder leere Versprechen, sondern technisch fundierte Daten, die auf den jeweiligen Entscheidungsprozess abgestimmt sind. Hierbei können viele verschiedene Arten und Formate von Content eingesetzt werden. Die wohl beliebteste Form des Sales Enabling Content ist das FAQ.

Step by Step zu Sales Enablement

Bevor Sales Enablement wirklich Wirkung zeigen kann, braucht es vor allem eins: ein gemeinsames Verständnis und echtes Teamwork zwischen Marketing und Vertrieb. Wenn beide Bereiche bereit sind, ihre Perspektiven zu bündeln, ist der Grundstein gelegt. Ab dann lässt sich das Konzept strukturiert angehen – in drei pragmatischen Schritten.

Schritt 1: Kundenfragen sammeln

Am Anfang steht ein gemeinsamer Strategie-Workshop. Marketing und Vertrieb sammeln alle Fragen, die im Verkaufsprozess immer wieder auftauchen – vor allem die aus der Bottom-of-the-Funnel-Phase: Was wollen potenzielle Kund:innen kurz vor der Entscheidung wirklich wissen? Keine Hochglanzfloskeln, keine Werbung, sondern echte, praktische Fragen, die im Vertriebsgespräch häufig gestellt werden. Rund 80 Prozent davon eignen sich ideal, um daraus gezielten Sales Enabling Content zu machen.

Schritt 2: Antworten geben

Wenn du Antworten lieferst, bevor gefragt wird, machst du Sales Enablement richtig. Gemeinsam entwickeln Marketing und Vertrieb Content Pieces, die die Fragen der qualifizierten Leads aufgreifen – hilfreich auf den Punkt und vor allem, ohne nachfragen zu müssen. Der Clou: Der Content wird in verschiedenen Formaten und auf verschiedenen Plattformen aufbereitet, um möglichst viele Touchpoints abzudecken. Das kann auf der Website sein oder in einem eigenen Learning Center.

Das Learning Center ist eine Art digitaler Wissenshub, in dem Interessierte nach Themen kategorisieren und genau das finden, was sie wirklich weiterbringt:

  • Schriftlich: Blogartikel, E-Books, Case Studies, Whitepaper
  • Visuell: Infografiken, Videos, Social-Media-Grafiken
  • Interaktiv: Quiz, Umfragen, Chatbots oder Demos
  • Auditiv: Podcasts, Webinare oder Kundeninterviews

Die Inhalte begleiten Interessierte durch den gesamten Entscheidungsprozess und helfen ihnen dabei, sich bis kurz vor der finalen Kaufentscheidung zum Lead zu qualifizieren.

Schritt 3: Assignment Selling – das Feintuning im Sales-Gespräch

Jetzt wird’s persönlich: Der Lead ist gut informiert und meldet sich beim Vertrieb. An dieser Stelle greift Assignment Selling – ein smarter Ansatz, bei dem der Vertrieb den Content gezielt ins Gespräch einbindet. Die Inhalte helfen dabei, konkrete Fragen zu beantworten und die Entscheidung zu erleichtern.

Wichtig dabei ist, dass es im Gespräch nicht um das Verkaufen geht, sondern um das Verstehen. Das Vertriebsteam zeigt, dass es die Herausforderungen und Perspektiven des Gegenübers kennt und liefert genau die Infos, die gerade gebraucht werden. So wird aus einem guten Gespräch ein echter Mehrwert-Moment für beide Seiten.

So wird’s gemacht: Unsere Best Practices in Sachen Sales Enabling Content

Wie kann Sales Enablement in der Praxis aussehen? Wir zeigen am Beispiel drei unserer Kunden, wie Unternehmen mit strukturiertem Content und einer gezielten Verzahnung von Marketing und Vertrieb konkrete Mehrwerte schaffen.

Peakboard setzt auf einen zentralen FAQ-Bereich, der typische Kundenfragen übersichtlich beantwortet. Die Inhalte orientieren sich stark an wiederkehrenden Use Cases und konkreten Anwendungsbeispielen. Daraus ergibt sich ein klarer Vorteil für potenzielle Kund:innen, die sich vor dem Erstkontakt umfassend informieren möchten. So wird der erste Kontakt effizienter, weil viele Grundlagen bereits eigenständig geklärt werden konnten.

myleo / dsc zeigt kompakt „Alles, was du zur myleo / dsc wissen musst.“ Auf einer eigens eingerichteten Seite erhalten Interessierte alle Informationen, die sie für den Start benötigen – von den grundsätzlichen Leistungen bis hin zu technischen Voraussetzungen und Ansprechpartner:innen. Der strukturierte Aufbau spart Rückfragen und sorgt für Transparenz entlang der gesamten Customer Journey. Gleichzeitig dient die Seite als wiederverwendbare Ressource für Vertriebsteams, die häufige Fragen nicht immer wieder neu beantworten müssen.

Das Robotikunternehmen Safelog geht einen kontextbezogenen Weg und bindet FAQs direkt in den Blogbereich ein. Genau dort, wo sich Leser:innen ohnehin schon mit spezifischen Themen auseinandersetzen. Die Integration schafft einen nahtlosen Übergang vom Informationsinteresse zur konkreten Beantwortung von aufkommenden Fragen. So wird nicht nur die Verweildauer erhöht, sondern auch das Verständnis für Produkt und Angebot vertieft. Für den extra Deep-Dive in die Welt der Robotik können Interessierte unter den häufig gestellten Fragen ein zusätzliches Whitepaper herunterladen.

Auch bei additiv kommt strukturiertes Sales Enablement nicht zu kurz. Unsere Übersichtsseite „So startest du mit additiv“ gibt Interessierten einen Fahrplan an die Hand, der transparent erklärt, was in den ersten 100 Tagen unserer Zusammenarbeit passiert. Diese Form der proaktiven Kommunikation senkt die Einstiegshürden, stärkt das Vertrauen und entlastet gleichzeitig den Vertrieb. Mit einer Checkliste können potenzielle Kund:innen sogar eigenständig überprüfen, ob sie zu uns passen und ob wir gemeinsam ihre Kommunikationsziele erreichen können.

Der nächste Schritt? Der Abgleich mit dem Vertriebsteam. Oft lohnt sich ein kurzes Feedback aus der Praxis: Welche Inhalte werden tatsächlich im Gespräch genutzt? Wo entstehen noch ungeklärte Rückfragen? Und gibt es vielleicht sogar erste messbare Erfolge durch den Einsatz von Sales Enabling Content? Die Evaluation ist wichtig, um Sales Enablement nicht nur als Content-Projekt, sondern als strategisches Werkzeug weiterzuentwickeln.

B2B Content: So schreibst du Inhalte mit Erfolgsfaktor

B2B-Unternehmen müssen sich in einem zunehmend digitalen und globalisierten Umfeld behaupten. Kaufentscheidungen im B2B-Bereich sind häufig komplex und langwierig. Deshalb ist es entscheidend, die Zielgruppe mit hochwertigem und zielgerichtetem B2B-Content zu erreichen. Doch wie gelingt es, relevante Inhalte zu erstellen, die nicht nur informieren, sondern auch überzeugen und langfristige Beziehungen aufbauen? Genau das erfährst du hier.

Heute ist B2B-Content Marketing viel mehr als nur Blogartikel oder Whitepaper. Man muss dabei strategisch vorgehen, um Vertrauen aufzubauen, sein Fachwissen zu zeigen und die Kunden an das Unternehmen zu binden.

B2B-Content ist dabei ganz anders als B2C-Inhalte: Im Endverbrauchermarkt geht es oft um Emotionen. Im B2B treffen meist mehrere Stakeholder Entscheidungen, die oft länger dauern und auf Daten basieren. Content muss daher sachlich, faktenbasiert und detailliert sein, um Vertrauen bei aufzubauen und die Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Der Fokus von B2B-Content liegt darauf, spezifische Herausforderungen zu adressieren und langfristige Beziehungen aufzubauen. Wenn du die komplexen Anforderungen deiner Zielgruppe verstehst, kannst du Inhalte schaffen, die nicht nur informieren, sondern auch überzeugen.

Inhaltsverzeichnis

Dank Zielgruppenanalyse B2B-Content maßschneidern

Damit du im Content Marketing relevante und überzeugende Inhalte erstellen kannst, brauchst du vor allem eins: eine genaue Zielgruppenanalyse. Dafür musst du dich im besten Fall detailliert mit der Branche, den Entscheidungsprozessen und spezifischen Herausforderungen auskennen.

Als Erstes musst du also deine Zielgruppe definieren: Welche Branchen willst du ansprechen? Und welche Positionen – wie Geschäftsführer, Einkäufer oder Techniker – sind relevant? Buyer Personas sind dabei ein gutes Mittel, um herauszufinden, was die Zielgruppe beruflich macht, welche Herausforderungen sie hat und was sie braucht.

Typische Herausforderungen im B2B-Bereich umfassen Themen wie Effizienzsteigerung, Kostenreduktion und Prozessoptimierung. Diese lassen sich durch Datenanalysen, Kundenfeedback und Branchenrecherchen identifizieren. Tools wie Google Analytics oder LinkedIn Insights helfen dabei, das Verhalten potenzieller Kunden besser zu verstehen und zielgerichtete Inhalte zu entwickeln. Ein Beispiel: Entscheidungsträger profitieren von Case Studies, die konkrete Lösungen aufzeigen, während Fachkräfte detaillierte Whitepaper bevorzugen.

Buyer Personas im B2B

So punktest du bei deinen Kunden!

Der Schlüssel liegt darin, Inhalte anzubieten, die den individuellen Herausforderungen der Zielgruppe gerecht werden und potenziellen Leads langfristigen Mehrwert bieten.

 

Entwicklung einer B2B-Content-Strategie

Eine durchdachte Content-Strategie ist der Schlüssel, um im B2B-Marketing gezielt und effizient zu kommunizieren. Sie beginnt mit der Definition klarer Ziele: Willst du die Marke stärken, Leads generieren oder bestehende Kunden binden?

Welche Kanäle und Formate du dafür einsetzt, ist ebenfalls wichtig. LinkedIn und Fachportale sind ideal für Whitepaper, Case Studies oder Webinare. Für die Kundenansprache sind Blogs und E-Mail-Marketing besser geeignet. Die Inhalte müssen auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sein und ihre Herausforderungen adressieren.

Die Planung erfolgt meist in Form eines Redaktionsplans, der Themen, Veröffentlichungszeitpunkte und Verantwortlichkeiten klar definiert. Tools wie Trello oder HubSpot können helfen, den Überblick zu behalten und die Umsetzung zu strukturieren.

Wichtige Formate im B2B-Content-Marketing

Im Content Marketing ist das richtige Content-Format entscheidend, um die Zielgruppe zu erreichen. Unterschiedliche Formate haben unterschiedliche Zwecke und sprechen mit zugeschnittenen Inhalten verschiedene Zielgruppen im Unternehmen entlang der Customer Journey an.

  • Whitepaper und E-Books sind ideal, um komplexe Themen verständlich zu erklären und Entscheidungsträger mit fundierten Informationen zu überzeugen. Sie eignen sich besonders für die Lead-Generierung, da sie oft gegen Kontaktinformationen angeboten werden.
  • Case Studies zeigen praxisnah, wie Produkte oder Dienstleistungen spezifische Herausforderungen lösen können, und sind ein starkes Werkzeug, um Vertrauen aufzubauen.
  • Webinare und Videos bieten interaktive und visuelle Möglichkeiten, Fachwissen zu vermitteln und gleichzeitig eine persönliche Verbindung zur Zielgruppe herzustellen.

Blogartikel sind vielseitig einsetzbar, von SEO-optimierten Beiträgen zur Traffic-Generierung bis hin zu Thought-Leadership-Inhalten, die Expertise unterstreichen.

Weg mit generischen B2B-Inhalten

Wirkungsvoller B2B-Content muss relevant, qualitativ gut und informativ sein. Die Inhalte sollten die spezifischen Herausforderungen der Zielgruppe adressieren und Lösungen anbieten. Dabei ist es wichtig, dass die Inhalte fundiert recherchiert sind, fachlich kompetent und klar strukturiert sind.

Ein zentraler Aspekt ist die Verbindung von Fachwissen mit ansprechendem Storytelling. Case Studies aus der Praxis machen selbst komplexe Themen greifbar und erhöhen die Relevanz für die Zielgruppe. Gleichzeitig ist die Einbindung von Experten und Thought Leadership-Inhalten ein wirkungsvolles Mittel, um Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei potenziellen Leads aufzubauen.

SEO-Optimierung ist ein weiterer wichtiger Faktor, um sicherzustellen, dass der Content auch gefunden wird. Dies umfasst die Auswahl relevanter Keywords, die Erstellung einer klaren Struktur und interne wie externe Verlinkungen. Dabei sollte die Suchmaschinenoptimierung immer im Einklang mit der inhaltlichen Qualität stehen.

So vermarktest du deinen B2B-Content richtig

Die beste Content-Strategie nützt wenig, wenn die Inhalte nicht die richtige Zielgruppe erreichen. Deshalb ist es wichtig, dass du deinen B2B-Content richtig distribuierst, um den gewünschten Impact zu erzielen. Wähle die Kanäle gezielt aus und stimme sie auf die Präferenzen der Zielgruppe ab.

LinkedIn, Fachportale und E-Mail-Marketing gehören zu den effektivsten Kanälen im B2B-Marketing. LinkedIn ermöglicht die Ansprache von Entscheidungsträgern und Fachleuten in einem professionellen Umfeld, während Fachportale und Newsletter gezielt branchenspezifische Inhalte verbreiten können.

Ein weiterer wichtiger Ansatz ist Content-Recycling: Inhalte wie Whitepapers oder Blogartikel können in kürzere Social-Media-Posts, Infografiken oder Videos umgewandelt werden, um auf verschiedenen Kanälen wiederverwendet zu werden.

Zusätzlich ist Paid Advertising eine wertvolle Ergänzung, um die Reichweite zu erhöhen, insbesondere bei der Einführung neuer Inhalte. Retargeting-Kampagnen helfen dabei, potenzielle Kunden erneut anzusprechen und weiter durch den Entscheidungsprozess entlang der Customer Journey zu führen.

Ausblick: Zukunftsperspektive B2B-Content

Das Content Marketing entwickelt sich ständig weiter. Technologische Fortschritte, veränderte Kundenbedürfnisse und neue Plattformen werden die Zukunft dieses Bereichs prägen.

Ein wichtiger Trend ist der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). KI-Tools können in der B2B-Kommunikation als echte Strategiebooster in der Recherche und Konzeption von B2B Content eingesetzt werden, um bestmögliche Ergebnisse für die Kunden zu erstellen. Dabei gilt es festhalten, dass Kommunikator:innen die Deutungshoheit haben und als Filter für Informationen und Fakten fungieren.

Auch die Plattformen entwickeln sich weiter: LinkedIn ist nach wie vor wichtig im B2B, aber Podcasts und Video-Formate gewinnen an Bedeutung, um Fachwissen zu vermitteln und neue Zielgruppen zu erreichen. Die Zukunft des Content Marketings liegt für B2B-Unternehmen in der Kombination von Technologie, Kreativität und einer klaren Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse, um mit relevanten Inhalten zu überzeugen.

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